Pure Origins

Moinsen!

Weil ich viel und gerne in der Friedrichstraße bin und guten Kaffee schätze (und nicht zum Starbucks gegenüber vom Bahnhof gehen will), möchte ich heute vom Pure Origins Estate Coffee erzählen.

Wo? Georgenstraße 193, 10117 Berlin  und Litfaß-Platz 3, 101778 Berlin
Wann? Montag – Sonntag, 8.00-21.00 Uhr
Was? Kaffee & Tee, Frühstück, Sandwiches, Salate
Zahlen? Bar & Karte
Preise? Moderat, aber* (s.u.)
Webseite: pureorigins.de

Zunächst möchte ich sagen, dass ich nur das am Bahnhof Friedrichstraße gelegene Pure Origins in der Georgenstraße kenne. Es befindet sich, wie dort viele kleine Restauarnts und Bars, direkt unter der S-Bahnbrücke, was ziemlich typisch für die Gegend ist. Dementsprechend spürt man ab und zu ein gewisses Erzittern der Decke des Ladens und hört auch das tiefe Donnern der Schienen – was mich persönlich nicht stört, aber für andere durchaus befremdend seien könnte. Mit der Nähe zum Bahnhof ist es dennoch eine sehr praktische Lage und Bibliophile können sich direkt einen Abstecher zum Kulturkaufhaus Dussmann erlauben..!

Das Pure Orignis hat eine gute Auswahl aus Kaffee, Frappés und Tees. Zudem werden Sandwiches, Nudeln udn Salate in einem großen Kühlschrank angeboten, was ein leichtes, unästhetisches Supermarkt-Feeling erzeugt. Dennoch lässt sich sowohl zum Kaffee als auch zu den Nudeln mit Salat sagen, dass sie ziemlich lecker sind.
Das *aber zur Preisspanne bezieht sich darauf, dass das Café mit Preisen zwischen 3 und 10€ sich zwar in einem moderaten Beriech befindet, allerdings sich das an der Georgenstraße liegende Pure Orignins direkt gegenüber vom Grimm-Zentrum als für Studenten teuer erweist. Zwar ist es sicherlich eine nette Alternative zur Mensa ist, aber auch eine ebenso vergelichsweise teure.

THE VERDICT: Pure Orignis bietet in erster Linie einen schnellen Servie und echt guten Kaffee, besonders der Caffee Latte war sehr angenehm cremig. Es ist schlicht, praktisch und tatächlich gut gelegen mit einer guten Auswahl. Allerdings fehlt mir das gewisse Etwas, um es zu einer wahren Empfehlung zu machen. Deshalb würde ich sagen, wer in der Nähe ist, sollte Starbucks & Co meiden, um stattdessen dahinzugehen, aber dafür quer durch die halbe Stadt fahren, ist es nicht wert. 6,5 von 10 Sternen

Love, Katha

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1. Part GB-Reise: When in London

Ahoi!

Mein drittes Mal in Großbritannien sollte keineswegs weniger aufregend oder toll sein, wie in den letzten Jahren. Ich liebe dieses Land mit all seinen Traditionen, seiner Sprache, seiner Heidelandschaften, seinem Regen und ja, auch das Essen ist toll.

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie aufgeregt ich war, als ich das erste Mal nach London fuhr. Wie jedes Jahr ging es durch den Eurotunnel und wenn man mal bedenkt, dass man mit einem Zug unter den Ärmelkanal hindurchrast ist das nicht ganz ohne, aber mittlerweile kenne ich das Prozedere und döse nach kurzer Zeit ein. Das Hauptreiseziel in diesem Jahr war eher der Süden Englands, aber wir machten noch einen Zwischenstop in der liebreizenden Hauptstadt.

Den ersten Abend, den wir dort verbrachten, konnten wir einen wirklichen tollen Sonnenuntergang an der Themse beobachten. Unheimlicherweise liegt direkt neben dem ExCel London, das anscheinend irgendeine Art von riesiges Messegelände darstellen soll (von Abu Dhabi gesponsert!) eine Fußgängerbrücke. Aber nicht nur einfach eine stinknormale Brücke, sondern ein gruseliges Stahlgrüst, das gute 15 Meter in die Luft schießt und nachdem ich die quietschenden Treppen mit meiner Akrophobie irgendwie gemeistert hatte, bot sich ein schwindelerregender und doch wundervolles Ausblick – und irgendwie hatte ich, trotz, dass es windig war, am Ende ziemlich viel Spaß.

Ich finde Londons Eigenart faszinierend: wie zivilisiert einfach jeder auf der rechten Seites der Rolltreppe stehen (ich wünschte, so etwas gäbe es hier in Berlin auch!), wie höflich und freundlich die Menschen sind, wenn man mal als unwissender Touri nicht weiterkommt, wie zu jeder Tageszeit Menschen quer durch die Stadt und überall joggen gehen und was ich besonders süß finde ist, dass sich zur Mittagspause einfach jeder mit seinem Sandwich unter den kühlenden Schatten der Bäume im nächstgelegenen Park setzt. Modisch – man hört ja immer vom London Look usw – ist es mehr als kunterbunt und deutlich mutiger als Berlin! Aber es gibt auch duzende tolle Shops, die wir leider nicht in Deutschland haben. Eine gute Ausrede, um shoppen zu gehen.

Apropos, Mittagesse gab ea auch ich war bei Speedy’s und wem das nichts sagt, dann gebe ich mal das Stichwort ‚Sherlock‘, denn Speedy’s ist nichts anderes als die Sandwichbar neben dem Haus, das in der Serie die vermeidliche 221B Baker Street spielt (aber in echt etwas weiter weg liegt und Gower Street heißt).

Die Bedienung war wirklich sehr freundlich und Himmel! Dieses Sandwich war einfach nur göttlich. Jedem, dem das Glück gegeben ist, einen Tag in dieser wundervollen Stadt zu verbirngen, empehle ich nicht nur die klassischen Touristen-Attraktionen, sondern für die Pause zwischendurch auch Speedy’s. Man könnte natürlich preiswerter essen, aber es lohnt sich!

Weitere Highlights in Bildern:

 

Die süße Statue zweier Liebenden steht am Internationalen Bahnhof St Pancras, also direkt neben King’s Cross. Ich sehe sie jedes Mal, wenn ich dort mit dem Zug ankomme und ich liebe sie einfach, weil es ein wundervolles Feeling erschafft und hervorragend zur Romantik eines Bahnhofes passt! Was meint ihr dazu? Bin ich die einzige, die Bahnhöfe romantisch findet?

Diesmal hatte ich GOTTSEIDANK Zeit, mit die National Gallery anzusehen und ich bin mehr als glücklich, dort gewesen zu sein, denn es ist toll. Besonders gut finde ich, dass es kostenlos ist, aber allen voran, weil es so Kultur absolut jedem näherbringen kann. Als ich einen Raum betrat, war da ein Museumsführer mit einer Klasse Grundschülern, der ihnen das Portrait von Charles I. (von Van Dyck) erklärte. Eigentlich lief es wie bei einer Klausur ab: erster Eindruck, was sieht man, wie wirkt es und warum ist es da. Doch wie liebevoll seine Stimme war, wie nett und geduldig er mit ihnen sprach, war sowohl süß als auch einfach klasse. Er erzählte ihnen zusätzlich, dass man bei diesem Museum vor allem eins bedenken sollte: es soll nicht als Staatseigentum angesehen werden, denn dieses Museum gehört de facto jedem – und das find ich gut.

Jap, das Bild mit meiner Hand ist seltsam, aber ich möchte damit eigentlich nur veranschaulichen, wie klein dieses Kunstwerk auf der Millenium Bridge ist, denn es ist ein Bild aus: Überraschung! Kaugummi. Es gibt etliche davon auf der ganzen Brücke, manche, die man auch nicht versteht, aber angesichts dessen, dass da echt viele Kaugummis sind, mag ich die Idee total!

Ich hatte also schöne 1 1/2 Tage in der Stadt, konnte vieles im wahrsten Sinne des Wortes ‚wiedersehen‘ und hatte auch noch perfekt sonniges Wetter.

Wart ihr schon einmal in London? Wie fandet ihr es und was habt ihr erlebt? Ich bin gespannt, neues zu erfahren!

Love, Katha