Winter Faves 2017/18

Moinsen!

Nach einer dreimonatigen Pause dank des stressigen Wintersemesters, wurde es für mich wieder Zeit, einen kleinen Rückblick auf meine Favoriten der Monate Dezember, Januar und Februar zu werfen, denn besonders Lese- und Kinotechnisch waren zwei großartige Dinge dabei.
Unitechnisch waren es  leider eine sehr stressige Zeiten, was ich leider noch immer an anhalten Rückschmerzen spüre und einer dauerhaften Übermüdung, die sich über die Zeit eingeschlichen hat. Aber zu meiner Erfahrung, wie es ist, zum zweiten Mal im ersten Semester zu sein, werde ich in einem anderen Beitrag kommen, in welchem ich hoffe, meine Erfahrung für zukünftige oder auch jetzige Studierende in Form von hilfreichen Ratschläge zu formulieren.

Favoriten

1. Paperblanks Kalender im Verso Format
Wie bereits in meinem Uni-Taschen-Beitrag erwähnt, liebe ich die Paperblanks Kalender schon lange, habe jedoch im Laufe des letzten Semesters festgestellt, dass ein anderes Format wohl möglich praktischer wäre für die Art, wie ich meinen Kalender zu nutzen gedenke, und bin deshalb, nachdem ich seit 3 Jahren das Horizontale Wochenformat genutzt habe, auf das Verso Format umgestiegen. Man darf sich es folgendermaßen vorstellen: die Woche ist horizontal auf der linken Seite dargestellt und rechten findet sich Platz für Notizen. Aktuell zeigt sich, dass dieses Design wirklich besser für mich funktioniert, da ich meine (meist langfristigen) Hausaufgaben als Überblick auf der Notizenseite unterbringen kann, während sich meine Termine auf der linken Seite wiederfinden – eine einfache, übersichtliche Trennung.

2. Jeanne En Provance Shower Gel
Ein angenehmes Öl-Duschgel, welches für mich ideal war, da die ganzen anderen Normalen meine ohnehin trockene, aber jetzt von der Heizungsluft belastete Haut, angegriffen haben. Außerdem ist der Duft sehr leicht und frisch.

3. Filmhighlight: Der Seine Faden
Grund gütiger, was habe ich unter der unterschwelligen (An)spannung dieses Filmes gelitten: So subtil und so böse wirkt die Emotionalität dieses optischen Meisterwerks. Der Film ist anders als was ich je gesehen habe, er ist ruhig und mindestens so elegant wie die zu sehenden Kostüme, er bedarf keinem großen Handlungsrahmens, keiner dramatischen Sexualität oder kitschigen Liebe, nur zwei großartigen Hauptfiguren und einem Soundtrack der in seiner Wucht unter die Haut geht. Es gibt diese unterschwellige Erotik, ohne, dass man sie sieht, das Machtspiel, ohne dass es direkt ausgesprochen wird oder eindeutig gezeigt. Die Geschichte des Modedesigners Woodcock und seiner Lebensgefärtin spielt mit leisen Tönen, die Melodien mit lauten, dramatischen. „Der Seidene Faden“ ist reichhaltig an Eindrücken, wenn auch meinen Geschmack ein wenig langatmig, da sich alles ein wenig hinzieht.  Ich glaube mit Sicherheit behaupten zu können, dass ich nicht alles ins Detail verstanden habe, sondern erst am Ende in der Abrundung für mich alles zusammenkam. Dieser Film ist wie ein komplexes, abstraktes Kunstwerk: Von ganz eigenem Schönheitsgrad und unfassbar schwer in Worte zu fassen, als mit dem Ausdruck des positiven Entsetzens (ohne, dass ich sagen kann, was mich so schockiert hat). Ich kann nur empfehlen, ins Kino zu gehen und sich selbst Eindrücke zu machen.

4. Lesehighlight: Ruta Sepetys: Salt To The Sea
Selten hat mich ein Buch emotional derart mitgenommen, dass ich es für einige Zeit  zur Seite legen musste, obwohl es so unerträglich spannend war, um die ganze Geschichte zu verarbeiten und auf mich wirken zu lassen. Sepetys historischer Jugendroman ist weitaus mehr, als die tragische Geschichte der Wilhelm Gustloff. Sie Erzähl das Schicksal mehrerer Jugendlicher und junger Erwachsener, wie sie sich durch den kalten Winter 1945 kämpfen und wie sie die Grausamkeit des Zweiten Weltkrieges zeichnet.
Sepetys hat einen vergleichsweise schlichten, ja, einfachen und klar verständlichen Schreibstil, so dass sich das Lesen des englischen Originals lohnt. Es ist, als wäre jede Schörkelhaftigkeit bei der Darstellung dieses brutalen Kriegsgeschehens unangemessen. Gerade diese direkte Weise fördert die direkte Verbindung zum Lesen und die Emotionalität sticht mit aller Grausamkeit sofort ins Herz. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die ich nur empfehlen kann.

5. Spotify Premium
Irgendwann im Laufe des Semesters, hat mich die Werbung auf meinem kostenlosen Spotify Account wirklich genervt und da Spotfiy, wie die letzten Jahre zuvor, auch Werbung für das Angebot 3 Monate Premium für 0.99 € zu kaufen, entschloss ich mich, es endlich wahrzunehmen. Zudem hatte ich ein neues Smartphone zu Weihnachten bekommen (ebenfalls auf dem Bild zu sehen), das im Gegensatz zu meinem alten Vorgängerschrottteil auch Premium benutzen könnte, ohne ständig abzustürzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits seit 3 Jahren ein Spofity Konto und war bereits ein großer Fan der riesigen Musikauswahl (auch wenn ich manchmal, was Soundtracks betrifft, auf Grenzen stieß). Nach wie vor finde ich, dass auf dem Laptop die kostenlose Version definitiv ausreicht, auch wenn die Werbung,  besonders wenn man sich gerade auf die Uni konzentriert möchte, nervt. Aber auf dem Handy taugt die kostenlose Version nichts, im Gegensatz zur PC-Version kann man nicht alle Funktionen (bis auf das kostenpflichtige offline Hören) benutzen, sondern kann auch nur  mit dem Shuffle-Modus Songs hören, d.h. nicht einmal das, was man eigentlich hören möchte. Unter dem Strich kann ich  nach fast 3 Monaten Nutzung sagen, dass sich das Abo für mich wirklich auszahlt, ich nutze Spotify so gut wie täglich mehrere Stunden, meist im Hintergrund zum Lernen oder Arbeiten. Außerdem ist es sehr schön, endlich wieder unterwegs Musik hören zu können dank der Offline-Version. Insofern bin ich mir sehr sicher, dass ich auf ein kostenpflichtiges Studenten-Premium-Abo umsteigen werde, da sich Spotify für mich lohnt, weil praktisch ständig Musik höre.

6. Premium Heiße Schokolade von Whittard of Chelsea
Nachdem ich mich während meines ersten London Aufenthalts (2012!)in die britische Teemarke Whittard Of Chelsea verliebt habe, entdeckte ich diesen Winter ihre Variationen von köstlichen, heißen Schokoladen für mich, die ich von Herzen empfehlen kann. Eine Tasse, am besten mit Minimarshmellows, kann man zweifelsohne als halbe Mahlzeit werten.

7. Uniqlo Heat Tech Hose
Es passiert eigentlich nie, dass ich ein Kleidungsstück zwei Mal kaufe, aber diese Hose hat mich so begeistert, dass ich sie sowohl in dunkelgrün (die Farbe kommt leider nicht gut durch auf dem Bild) als auch in schwarz habe. Es ist schwer diese Hose zu beschreiben: Sie ist ein Mittelding aus Leggings und Hose, die Innen leichtes, flauschiges Material hat, ohne wie eine Leggings auszusehen – allein der Gummibund würde sie verraten. Meines Wissens nach kommen sie sogar noch in mehr Farben, aber die dunkelgrüne Variante ist genau perfekt für mich und ich bin sehr glücklich, dass ich diesen Winter ohne die Eisröhren (aka Jeans) ausgekommen bin.

8. Heiße Schokolade Caramel-Salz von Whittard von Chelsea
Ich konnte mich nicht entscheiden, weil ich beide Schokoladen viel getrunken habe diesen Winter, deshalb erwähne ich beide.

9. Doc Martens Pascal Virginia
Ich wollte sie schon seit Jahren haben, aber als ich sie dann Ende November letzten Jahres endlich mein eigen nennen durfte, fing der eigentliche Kampf erst an – die Schuhe einzulaufen ist leider kein Vergnügen. Aber wenn so viele diese Schuhe haben, dann muss es schließlich möglich sein. Obwohl das Virginia Leder ein weiches Nappa Leder ist, im Gegensatz zu dem eher steiferen Brush-Leder, welches man an den allermeisten Docs sieht, habe ich echt eine Weile gebraucht, dass das Tragen dieser Schuhe erträglich wurde. Ich hielt mich schließlich an den Rat einer Freundin: immer wieder für ein paar Stunden auf die Straße damit, am besten mit zwei Paar Socken und die Hacken immer schön provisorisch mit Flaster abkleben. Nach einigen Wochen war schließlich Frieden zwischen den Stiefeln und meinen Füßen! Jetzt kann ich sie guten Gewissens lieben und trage sie fast ausschließlich. Jedoch sind es relativ schwere Schuhe, weshalb ich gemerkt habe, dass es sinnvoll ist, andere zwischendurch zu tragen, damit meine Füße Abwechslung bekommen. Wenn es wirklich kalt wird, trage ich meine gefütterten Winterstiefel, aber mit einem dicken paar Socken kann man diese Schuhe bis zwei Grad problemlos tragen, danach wird es jedoch ein bisschen (zu) frisch an den Füßen.

Musikalische Highlights

Ich glaube, meine Lieblinge der letzten drei Monate repräsentieren ganz gut, wie vielfältig und durchmischt mein Musikgeschmack manchmal sein kann: Von New Age Klassik, über Chansons und Soundtrack, zu elektronischer Musik und gut gelaunten deutschen Indie ist alles dabei. Ich habe außerdem auf Empfehlung eines Freundes von mir in die Musik von Boby Dylan reingehört (ich kannte ihn selbstverständlich auch schon früher, hatte ihn allerdings nie bewusst gehört) und fand ich positiv überrascht zurück, in dem ich ständig Songs von ihm rauf und runterhörte.  Ich habe außerdem versucht, indem ich auch mehr deutschsprachige Musik gehört habe, mal aus meiner trauriger-Indie-Klassik-Soundtrack-Jazz-Schublade herauszukommen, und Neues zu entdecken.

Was waren eure musikalischen Highlights und welche Dinge haben euch in letzter Zeit begeistert? Ich freue mich wie immer auf Rückmeldung.

Love, Katha

Advertisements

Winter Faves #16/17

Moin Moin!

Nach ein paar Rezensionen wieder etwas von der privaten Front. Ich habe mir über die letzten Wochen von Dezember bis Ende Februar  die Dinge, die ich am meisten benutzt und genossen habe und ich sehr gerne empfehlen möchte, notiert und zusammengestellt. Mal wieder ist von Film, Beauty über Fashion, Lifestyle und Literatur alles dabei!

Kleines Life-Update: Ich habe den Eindruck, Uni ist gerade überall in meinem Leben. Ich versuche natürlich regelmäßig zu bloggen, aber mein lieber Scholli, ich weiß gerade nicht, wo mein Kopf steht. Irgendwann gibt’s auch dazu noch einen Post.

IMG_1969.JPG

1. Swiss Army Energy Bar Coconut and Guarana

Das perfekte Knabberstück, für Studenten, die vor der Klausur  (bitte nicht direkt die Nacht davor!)  nochmal richtig durchbüffeln wollen. Diese Schokolade gibt einen solchen Energie-Kick, dass ich sogar das Gefühl hatte, motivierter zu sein. Natürlich ist das überhaupt keine gesunde Lösung, aber falls man zwischendurch einem kleinen Energieschub bedarf: ein mal klein abbeißen und los geht’s.

2. Essie Apricot Cuticle Oil

Macht es wirklich einen Unterschied, Öl auf seine Nagelhaut aufzutragen? Tatsächlich ja! Besonders wenn man im Winter zu rauhen und trockenen Hände tendiert, dann ist dieses Nagelöl ein Traum. Ich benutze es nun über einen Monat und habe nicht mehr diese hässlich trockenen Krusten im meine Nägel sondern weiche Nagelhaut. Und da man auch nicht viel von dem Produkt braucht, hat man ziemlich lange etwas davon.

3. Penguin Merchandise Tasse „Great Expectations“

Ich wollte diese Tasse so lange und dufte sie an meinem Geburtstag endlich auspacken! Nicht nur ist „Große Erwartungen“ einer meiner Lieblingsklassiker, sondern bin ich einfach ein Fan von den Classics-Ausgaben des Penguin Verlags. Die Tasse ist nicht besonders groß, sondern hat eine angenehme Größe und der Henkel fasst sich besonders angenehm.  Es gibt noch viel mehr Tassen aus dieser Reihe und vielleicht lege ich mir irgendwann noch mehr zu..

4. „The Subtle Knife“ von Philip Pullmann

Wie schon in meinem Jahresrückblick 2016 gesagt, ist dies einfach ein Buch, was man nicht so schnell vergisst. De zweite Teil aus der Goldenen Kompass-Reihe setzt die Geschichte gelungen und spannend fort. Ein tolles Covers rundet dieses lesenswerte Buch perfekt ab. Meine vollständige Rezension findet ihr hier.

5. Clump Defiy Mascara von Max Factor

Eine gute Mascara zu finden braucht seine Zeit – und ist auch abhängig davon, was man möchte und was für Wimpern man hat. Ich habe von Natur aus dunkle und lange Wimpern, deshalb ist mir Volumen wichtig -alleridng ohne dass es zu offensichtlich aussieht und meine Wimpern spinnenartig zusammenkleben oder die Mascara so gut hält, dass ich sie nur schwer und mit viel Make-Up-Entfernen abbekomme. Für mich erfüllt die Mascara das (es ist auch keine Neuentdeckung, ich benutze sie seit gut einem Jahr und habe sie mehrmals nachgekauft, aber es wurde mal zeit, darüber zu schreiben).

6. Z by Accessorize

Die luxuriösere Schwestermarke des britischen Schmuckherstellers Accessorize ist einfach ein Traum. Lange habe ich mit den zarten Schmuckstücken, die sich durchschnittlich zwischen 15 und 35 Euro bewegen geliebäugelt und mir im Wintersale ein paar Sachen besorgt. Nicht nur bieten sie Silber und mit Roségold und Gold überzogene Schmuckstücke, sondern auch mit Edelsteinen besetzte Stücke. Man merkt, dass sich der Schmuck auch qualitativ von dem ohnehin ziemlich guten Accessoirze Sachen abhebt. Für etwas filigranes, was kein vermögen kosten soll, kann ich diese Marke echt empfehlen!

7. Kinobesuch: La La Land

Nun ist es offiziell: 6 Oscars gewann der verträumt-nostalgische Film La La Land, ein Film als Hommage an altes Hollywood und Musicals aus dem vergangenen Jahrhundert. Ein ganz besonderer Film mit einem ansteckenden Soundtrack. Ich bin selbst Wochen später noch immer aus dem Häuschen. Meine Rezension findet ihr hier für einen vollständigen Überblick.

8. Urban Tea Garden paramaribo peach

Pfirsichtee jeder Art macht mich glücklich. Dieser Tee ist überhaupt nicht teuer, hat aber hervorragende Qualität, die Teeblätter schwellen zu riesigen Blüten an und geben einen fein-fruchtigen Geschmack.

9. Konzert im Huxley’s von The Divine Comedy

Der Februar war ein ziemlich kulturerfüllter Monat und wenn man die letzten Wochen die ganze Zeit nur am Schreibtisch und in der Vorlesung gesessen hat, ist ausgehen und tanzen ein besonderes Highlight. Und die mittlerweile fast schon alteingesessene irische Pop-Band um den verrückt-flippigen Frontsänger Neil Hannon sorgt definitiv für super Laune (und zu einem sehr fairen Preis von knapp 29 Euro). Einen Mix aus alten und neuen Songs sang der Ire in einem extrem authentischen Napoleon-Kostüm und auch seine Band war im Military-Stil gekleidet. Fast schon wie eine Kunstfigur trat Neil Hannon auf und sorgte für einen sehr heiteren Abend. Interessant war auch, dass das Durchschnittsalter weit über meinem eignen lag und es scheinbar viele Besucher gab, welche die Auftitte noch aus Gründerzeiten kannte.

10. Theaterstück in der Schaubühne „Unter Eis“

Mein erster Besuch des Berliner Theaters „Schaubühne“ am Kurfürstendamm war ein tolles Erlebnis. Das Stück „Unter Eis“ stellt höchst dramatisch, bissig und in lauter Satire da, was einen Mensch heutzutage in der Arbeitswelt erwartet – Konditionierung und Ausbeutung bis zum letzten Tropfen, wie Menschen eine Welt geschaffen haben, die nicht mehr für Menschen ist. Dabei werden Stereotypen ordentlich durch den Kakao gezogen und als Zuschauer ist man erstaunt, aber vor allem sehr sehr nachdenklich. Auf jeden Fall ein spannendes und sehenswertes Stück. Meine Empfehlung gilt vor allem für Studenten, da der Rabatt – 9 Euro Eintritt! – echt sensationell.

11. Paperblanks-Kalender 2017 „Jane Austen Manuskript“ Horizontaler Wochenüberblick

Die letzten drei Jahre hatte ich schon einen Paperblanks-Kalender und ich werde bestimmt nicht von meinem treuen Begleiter lassen. Das Papier ist etwas dicker und qualitativ hochwertig, die Seiten habe ein klares und praktisches Layout und dadurch, dass es verschiedene Formate von Paperblanks gibt (Tages, Wochenkalender, horizontal, vertikal, eine Seite Woche + eine Seite Notizen von Mini bis Groß) mit traumhaften Designs, ist sicherlich für jeden was dabei. Einiger Nachteil: der Kalender ist teuer, rund 16-18 Euro, abhängig wo man ihn kauft sind echt happig. Ich benutze ihn täglich und er für mich ist er  neben meinem „privaten“ Bullet Journal  ein absoluter Organisations- und Lebensretter, insofern habe ich den „cost per use“ raus.

12. Dunkelgrüner Oversize Pullover von H&M

Diesen kleinen Schatz entdeckte ich im Wintersale. Besonders toll ist, dass der Pulli schön lang ist und hinten sogar ein bisschen länger als vorn, so dass der Hintern warm bedeckt bleibt. Dazu ein überdimensionaler Kragen, irgendwas zwischen Schalkragen und Rollkragen, rundum eingekuschelt, mit absolut allem tragbar und ein echt schönes dunkelgrün dazu noch, was dem Waschen bisher hervorragend standhielt.

Weitere Hightlights:

Der winterliche und frisch-windiger Ausflug nach Nordfriesland bleibt ohne jeden Zweifel unvergesslich. Ich kann den Besuch von dem urigen Husum jedem ans Herz legen – vielleicht nicht im Winter, weil es unfassbar kalt ist, aber bei wärmeren Temperaturen. Meinen ganzen Ausflug mit Bildern und Details findet ihr hier.

Lieblingssongs und Ohrwürmer:

Wie war euer Winter so? Auch, wenn er technisch noch nicht ganz vorbei ist natürlich. Ich freue mich über Kommentare, Anregungen und Favoriten.

Love, Katha

November #14 Faves

Moin Moin!

Es ist tatsächlich unheimlich, wenn ich daran denke, dass der kommende Monat bereits der letzte dieses Jahres seien wird. Auf der anderen Seite ist es auf seine Weise auf erfreulich zu betrachten, dass ich bereits seit über einem halben Jahr schreibe und es mir unfassbaren Spaß macht.

Nun denn, dieser Monat war relativ stressig, Klausuren hier und da, Termine und Ereignisse. Hier eine kleine Auswahl:

IMG_20141127_124413


1. After Eight

Ich weiß gar nicht so recht, ob diese Schokolade als Herren oder Omaschokolade gilt, aber es ist mir wurstpiepegal, denn sie ist grandios: Pfefferminzcreme, umgeben von hauchdünner, dunkler Schokolade. Zugegebenerweise etwas (zu) süß, aber richtig lecker!

2. Chanel Nagellack No. 555 „Blue Boy“
Ein leicht gräuliches Blau, etwas einen Sturmhimmel erinnernd – die Farbe ist unfassbar schön, der Preis unfassbar unverschämt. Ich besitze den Nagellack schon ein Weilchen und anders als gewisse Nagellacke von YSL nicht nach 2 Jahren urplötzlich erst solartig wird und dann eintrocknet. Allerdings lohnt es sich nur ihn mit Unterlack (und wahlweise auch Überlack) zu tragen, da die Haltbarkeit nicht so exorbitant ist, wie man es verlangen müsste. Der Witz ist vielmehr, dass ich nicht nur diese grandiose Frage, sondern auch den Namen liebe, da ‚Boy‘, Coco Chanels große Liebe war. Das Packaging ist sehr schön und 13ml eigentlich ganz ordentlich.

3. Jane Eyre DVD

Die Verfilmung des Klassikers von Charlotte Brontë ist recht gelungen! Wunderbarer, leidenschaftliche Musik, hervorragende Schauspieler in den Hauptrollen (Michael Fassbender als Rochester) und eine mysteriöse, zeitlose Geschichte. Die Ausstattung der DVD enthält des weiteren den Audiokommentar, Interviews, Trailer und Making Of. Die vollständige Rezension folgt hier.

4. Paperblanks Micheangelo Handwriting Mini
Ich könnte glatt eine Liebeserklärung an die Paperblanks Notizbücher schreiben, denn ich liebe sie von ganzem Herzen. Dieses kleine, unlinierte bekam ich von einer Freundin vor längerem zum Geburtstag. Was ich besonders an Paperblanks schätze, ist die Qualität: schöne Verarbeitung und gutes (halbwegs umweltfreundliches) Papier. Es gibt verschiedenste Kollektionen, von Manuskriptdesignen (wie dieses) zu floralen Mustern usw. Preiswert sind sie leider nicht, meiner Auffassung nach lohnt es sich für Vielschreiber!

5. Poetry Slam
Dank meiner besten Bloggerfreundin Charlie @ KeineZeitFürLangeweile, sah ich das erste Mal in meinem Leben Live Poetry Slam. Wer in Berlin oder Umgebung wohnt, dem kann ich den Havel Slam bzw. den Potsamer Poetry Slam empfehlen. Wir waren beim Halbfinale der Berlin-Brandenburg-Meisterschaft und bis auf einen fand ich alle grandios, leider kann ich also keine Aussage dazu treffen, wie ’normale‘ Veranstaltungen sind. Es wird aber sehr viel Gelacht, nachgedacht und reflektiert, viele der Texte sind nämlich so grundlegend philosophisch, wie sie urkomisch sind.
Das einzig negative sind die echt überteuerten Getränkepreise und es war so voll, dass wir auf dem Boden des Waschhauses an die Wand gelehnt hocken durften (und mein Hintern tat mir am Folgetag noch immer weh) – natürlich muss man eigentlich nichts sehen, es geht schließlich um das hören, aber bei dem nicht ganz so günstigen Eintritt, wäre zumindest ein Sitzplatz drin gewesen.

Love, Katha