Jahresrückblick: Bücher, Filme und Events 2016

Moin Moin!

Zum Jahresende möchte ich  ein mal zurückschauen auf 2016, mit seinen Ereignissen und Erlebnissen. Ich mag dieses Gefühl, einen Kalender zu durchblättern und darauf zurückzuschauen, was man erreicht und erlebt hat. Also Achtung, laaaaanger Artikel. Ich werde den Text in zwei Gruppen aufteilen: Zunächst folgt ein bibliophiler Rückblick, wo ich meine Lieblinge, sowie verhasste Bücher des Jahres durchgehe und anschließend im zweiten Teil alles über Events, Filme und Ähnlichem.

Davor noch kurz etwas zu mir: Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht mit einem NC, auf den ich recht stolz bin, zudem habe ich ein Praktiukum bei einer großen Tageszeitung in Berlin absolviert, das erste Mal in meinem Leben (als Aushilfskarft) gearbeitet und ein Studium in Sozialwissenschaften angefangen. Es ist ziemlich viel passiert und ich muss zugeben, dass ich es selbst noch nicht so richtig glauben kann, dass ich nicht mehr in Klassenräumen sondern Vorlesungssälen sitze. Zugegeben, dass ist alles ziemlich viel auf einmal und überwältigend – aber ich bin gespannt auf 2017.

Bibliophiles

Hier folgt eine Liste, was ich dieses Jahr  gelesen habe in alphabetischer, nicht chronologischer Reihenfolge (meiner Meinung nach übersichtlicher). Ich nehme mir jedes Jahr vor, um die 20 Bücher zu lesen – das mag nun für Bücherwürmer ziemlich wenig sein, aber ich habe einfach viele Interessen und finde auch, dass man ein Buch gerne mal langsam lesen kann, um es auszukosten. Dieses Jahr jedoch habe ich zu meiner eignen Überraschung 30 Bücher geschafft! Ich glaube, ich habe noch nie so viele Bücher in einem Jahr gelesen und muss sagen, auch ein bisschen stolz zu sein.

Adler-Olsen, Jussi: Schändung
Aveyard, Victoria: Red Queen (Englisch)
Banner, Catherine: Die langen Tage von Castellamare
Brontë, Charlotte: Jane Eyre
Christie, Agatha: Die Tote in der Bibliothek
Eggers, Dave: The Circle (Englisch)
Gaethgens, Thomas W.: Anton von Werner. Die Proklamation des Deutschen Kaiserreichs
Gaiman, Neil: Stardust (Englisch)
Goga, Susanne: Es geschah in Schöneberg
Haig, Matt: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
Hardy, Thomas: Am grünen Rand der Welt
Ionesco, Eugene: Die kahle Sängerin
Kloeble, Christopher: Die unsterbliche Familie Salz
Moers, Walter: Die Stadt der träumenden Bücher
Martenstein, Harald: Der Titel ist die halbe Miete
Moyes, Jojo: Ein ganzes halbes Jahr
Navai, Ramita: Stadt der Lügen
Ng, Celeste: Was ich euch nicht erzählte
Pullman, Philip: The Subtle Knife (Englisch)
Stachniak, Eva: Die Schwester des Tänzers
Stedman, M.L.: The Light Between Oceans (Englisch)
Stolz, Bärbel: Isch des Bio
Rowling, J.K.: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Rowling, J.K.: Harry Potter and the Goblet of Fire (Englisch)
Vandermeer, Jeff: Auslöschung
Vandermeer, Jeff: Autorität
Wells, Benedict: Spinner
Wells, Benedict: Von Ende der Einsamkeit
Wilde, Oscar: Das Gespenst von Canterville
Zafón, Carlos Ruiz: Der dunkle Wächter

Die gute Nachricht ist, von den vielen Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe, waren viele richtig gute dabei.  Deshalb fiel es mir wirklich schwer, eine  Entscheidung zu treffen, welche mich am meisten begeistert habe. Die Reihenfolge ist total willkürlich gewählt und die Zahlen sollen keinerlei  Hierarchie darstellen  das gilt durchgängig in diesem Blogpost].  Ich habe versucht, passende Worte zu finden, weshalb mich diese Bücher so fasziniert und begeistert haben und hoffe, dass ich es knapp aber verständlich ausdrücken konnt, falls näheres Interesse an einem bestimmten Buch besteht, habe ich, falls vorhanden (was fast immer der Fall ist), die Rezensionen oben in der Leseliste verlinkt.

Hier meine Hochkaräter des Jahres:

1. „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë

Einer der bekanntesten klassischen Liebesgeschichten hatte ich schon mit der jüngsten Verfilmung mit Mia Wasikowska und Michael Fassbender lieben gelernt, als ich jedoch im Sommer diese so zarte und gleichzeitig auch kraftvolle Geschichte las, war ich noch viel begeisterter. Besonders die weise, nachdenkliche aber auch sehr eigene Protagonistin Jane schloss ich sofort ins Herz.

2. „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Eine Geschichte über das Leben mit seinen Entscheidungen, den Gefühlen, den Problemen und dem Schmerz aus der Sicht eines aufwachsenden Jungen und später  Mannes namens Jules. Ich finde kaum Worte dafür, wie großartig ich diesen Roman eigentlich finde. Selten hat mich ein Buch so stark nachhaltig beeindruckt und mich selbst Wochen später noch beschäftigt  und tief berührt.  Die Figuren wirken so echt und zum anfassen, wie aus dem echten Leben entommen, man kann vielleicht nicht jede ihrer Entscheidungen verstehen oder nachvollziehen, aber Wells macht es durch seinen sanften Schreibstil unmöglich, nicht mitzufühlen. Das Leiden und Freuen und Mitfiebern in diesem Roman hat etwas ganz besonders interaktives!

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3. „Die langen Tage von Castellamare“ von Catherine Banner

Eine liebevoll geschriebenes Buch über die Familie Esposito, die auf einer kleinen Sizilianischen Insel lebt – über ein ganzes Jahrhundert verteilt. Dabei sind es nicht nur die Eigenarten des italienischen Dorflebens und die revolutionären Veränderungen durch Geschichte und Modernisierung, die mich so fasziniert haben, aber vor allem die kleinen Geschichten und Schicksale der einzelnen, stetig älter werdenden Mitglieder dieser schrulligen Familie.

4. „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes

Ich war recht spät dran dieses Buch zu lesen, aber ich wollte es auf jeden Fall vor dem Film schaffen. Zwar hatte ich viel gutes gehört, wollte es aber nicht wirklich glauben. Ich hatte mich so sehr geirrt. Die Liebesgeschichte von Lou (einer fröhlichen Person und seit kurzen Arbeitslosen) und Will (ein ehemals sehr aktiver und erfolgreicher Mann, der nun durch einen Unfall  vom Kopf abwärts gelähmt ist ) ist anders als alles andere, aber noch viel wichtiger fand ich, dass die Charaktere hier so lebendig und eigen sind, mit ihren Fehlern und Macken machen sie den wichtigsten Teil in diesem Buch aus. Ich habe  Rotz und Wasser geheult!

5. „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers

Wir werden entführt in eine Welt der Bücher: nach Buchhaim in Zamonien! Der Held Hildegunst von Mythenmetz, eine Art Echsen-Dinsosaurier, genannt Lindwurm, stürzt sich in ein gefährliches und waghalsiges Abenteuer – alles, dank eines Manuskriptes. Das Buch ist so reich, originell, verwirrend und wortgewandt und macht unglaublich großen Spaß zu lesen.

6. „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig

Kurz gesagt: ein wunderbar ehrliches, biografisches Buch über Depressionen, welches Mut und Hoffnung macht, aber auch auf eine sehr gut gemachte Weise aufklärt und gegen die Stigmatisierung von Depressionen ankämpft. Es ist mehr als ein Buch über die Psyche, es hat etwas therapeutisches, etwas beruhigendes, das man nicht alleine ist  mit seinen Ängsten und Problemen und dass diese nicht für immer da sein werden.

7. „Das Magische Messer“ von Philip Pullman (His Dark Materials II)

Die Fortsetzung von Philip Pullmans magischen Abenteuer hat mich kein bisschen enttäuscht – und ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, nachdem mich der erste Teil so unfassbar begeistert hat. Die wunderbar freche Lyra und ihr Dämon Pantalamion erleben atemberaubende Abenteuer, doch diesmal können sie zwischen Welten wandern. Zu dem Alethiometer kommt in Band 2 ein weiteres magisches Instrument dazu: ein Messer.

Bei den „Flops“ des bibliophilen Jahres 2016 sind zum Glück nur drei Bücher enthalten, die ich jedoch mit aller Leidenschaft verachte, vielleicht auch, weil ich hohe Erwartungen gehabt habe.

1. „Die Tote in der Bibliothek“ von Agatha Christie

Da ich Klassiker der Literatur so bewundere, glaubte ich unbedingt auch in die modernere Kriminologie der Miss Marple schauen zu müssen. Aus den Filmen hatte ich sie  als eine urige, nette Dame in Erinnerung hatte! Leider sollte sich das nicht für mich erfüllen, das Buch war spröde, öde, nichtssagend, langatimig und in jedem Sinne nicht besonders schön zu lesen. Leider!

2. „Die unsterbliche Familie Salz“ von Christopher Kloeble

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch unbedingt weiterlesen wollt, weil ihr so verzweifelt seid, dass es sich doch noch positiv verändern kann, da die Geschichte eigentlich viel zu bieten hat? Nun, dieses Buch ist es eindeutig nicht wert, am Ende tat es mir einfach nur leid, so sehr meine Zeit verschwendet zu haben. Kurz und knapp gesagt: es ist die Geschichte einer an schattenlose Menschen glaubende Familie, die über einen Zeitraum von 100 Jahren komplett paranoid wird, jedes einzelne Familienmitglied! Der Anfang hatte mich so euphorisch begeistert, doch nach und nach wurde das Buch einfach nur ad absurdum geführt!

3. „Autorität“ von Jeff Vandermeer (2. Teil der Southern Reach Trilogie)

Die seltsamen geographisches und naturwisschenschaftlichen Phänomene eines immer näherkommenden Gebietes namens Area X sollen untersucht werden – doch was ist mit der Organisation, die hinter diesem Untersuchungsprogramm steckt? So sehr hatte ich mich auf die Fortsetzung des unheimlichen Sci-Fi-Mystery Buches „Auslöschung“ gefreut, welches besonders durch sein flottes Tempo glänzt – dahingegen war Teil 2 das absolute Gegenteil,  der Versuch in der Fortsetzung eine andere Perspektive  zu verwenden, scheitert katastrophal. Es ist langatmig, verstörend und einfach schrecklich.

Events

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21.03.: Aurora im Heimathafen Berlin

Ein klassischer Fall von: Vorher habe ich die Musikerin gerne gehört, nach dem Konzert bin ich verliebt in sie. Ich sah Aurora zwei Mal dieses Jahr, einmal auf einem kleinen intimen Konzert in Berlin und dann auf einer großen Bühne in Budapest. Die junge Norwegerin macht mystische, kraftvolle Musik, scheint dabei aber als Person so zart und jung zu sein. Auf der Bühne war sie unglaublich süß, bescheiden und schüchtern, erzählte von ihrem Frühstück und wirkte unglaublich bewegt von der begeisterten Menge. Doch wenn sie anfing zu singen, wirkte Aurora wie in  Trance und zeugte von so viel Stärke, dass man es im eigenen Körper fühlen konnte. Einfach nur großartig!

26.03.: Linie 1 Musical im Grips Theater

Schon seit Jahren musste ich mir anhören, dass ich das legendäre Berlin-Musical nicht kenne. Nun, dieses Jahr haben mich meine besten Freunde kurzerhand  zu diesem Kult-Musical eingeladen. Auch, wenn es nach der Aufführung durchaus kritische Stimmen meiner versierten Freunde gab, die Linie 1 in und auswendig kannten, muss ich sagen: Berliner Schnauze, Berliner U-Bahn, wunderbare Songtexte, schrullige Figuren und viel zu lachen. Mir hat es echt gut gefallen!

07.05.: Don Giovanni Oper in der Komischen Oper

Dass die Komische Oper in ihren Inszenierungen sehr eigen ist, eilt ihr als Ruf voraus, aber diesmal durfte ich es selbst miterleben. Auch dieser Besuch war ürbigens ein Geschenk. Als großer Klassik- und Mozartfan hatte ich schon lange davon heimlich geträumt, Don Giovanni eines Tages zu sehen, vor allem nachdem ich die legendäre Endszene mehrmals in dem Film „Amadeus“ gesehen hatte. Nun, es war schon recht speziell, besonders der Humor; manchmal neigte der Hauptdarsteller zu spontanen herumalbern und urkomischen, aber auch peinlichen Einlagen. Die Kostüme waren expressionistisch und bunt, doch die Musik… ein Traum: leidenschaftlich und impulsiv! Ich möchte unbedingt eines Tages eine klassische Inszenierung dieses Werkes sehen, aber diese moderne Interpretation hat mir durchaus gefallen, obwohl ich manchmal sehr verwirrt war.

12.07.: Yamato – Drummers of Japan in der Komischen Oper

Japanische Trommeln aller Größen, viel Muskelkraft und eine Show zwischen Mystik und traditionellem Kampf. Kann man über einer Stunde Trommeln zuhören? Anfangs war ich skeptisch, doch als ich im Saal saß und die Truppe leidenschaftlich anfing loszuschlagen, war ich wie angesteckt! Ich brauche ihre Musik nicht ständig zu hören, aber als Show sind Yamato ziemlich toll.

19.07.: Les Ballets Trockadero de Montre Carlo in der Komischen Oper

Männer in Tutus nehmen klassisches und modernes Ballett ordentlich auf die Schippe! Da konnte ich nicht nein sagen. Diese sehr eigene Ballettkompanie schafft es auf quietschig bunte und glitzerne Art, die legendärsten Momente im Ballett ad absurdum zu führen: Der sterbende Schwan mausert plötzlich  und in Don Quijote drehen alle durch. Dabei ist es definitiv kein geschmackloser Slapstick-Blödsinn, sondern wirklich lustig und vor allem extrem professionell getanzt. Ich besuchte diese Vorstellung mit einer Freundin, die im Gegensatz zu mir (ich habe mehrere Jahre Ballett getanzt) überhaupt keinen Bezug zu dieser Tanzkunst hatte und auch sie war begeistert. Mir hatte der Abend unglaublich Spaß gemacht!

10-17.08.: Sziget Festival Budapest

Ich hatte schon ziemlich ausführlich über dieses unvergessliche Erlebnis berichtet, aber ich möchte noch einmal kurz anklingen, dass dieses bunte, riesige Festival so viel Charme hat, unglaublich gut durchdacht und beruhigend gut organisiert ist, dass ich jedem Festival-Liebhaber den Besuch empfehlen kann. Die pulsierende Stimmung war unvergesslich und das Line-Up ein herrlicher Mix von bekannten Musikern diverser Genres.

11.09.: Lollapalooza Festival Berlin

Schon letztes Jahr hatte ich dieses Festival besucht, da fand dieses jedoch noch auf dem Tempelhofer Feld stand, einem ehemaligem Flughafen Feld. Es war für mich das erste Erlebnis dieser Art und ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß, auch wenn es ziemlich chaotisch war [Lollapolloza 2015]. Dieses Jahr jedoch waren die ziemlich satten Tickets noch ein Stückchen teurer, dafür die Veranstaltung in einem Park, der danach absolut zerstört war. Die Preise vom Essen waren… nicht mein Budget. Nun hatte ich mich aber auf Musiker wie Milky Chance und Radiohead gefreut, woran ich absolut nichts zu meckern habe, doch die Hitze, der Staub, von dem man nichts sehen konnte, waren neben der Tatsache, dass es einfach zu voll war, absolut erschreckend. Irgendwie fühlte ich mich nicht mehr so wohl und war letztenendes enttäuscht, da das Festival  so plump und kommerziell ausgerichtet war, statt mit Liebe und Freude gestaltet (was ein großes Festival durchaus kann, wenn ich an meine Erfahrungen mit dem Sziget zurückdenke!).

04.10.: Passenger im Tempodrom

Ähnlich wie bei meiner Erfahrung mit Aurora kann ich auch hier nur sagen: ein super charismatischer Musiker, der sein Publikum in den Bann zieht. Er erzählte wunderbare Anekdoten, sang Covers, aber auch eigene Songs und brachte die Menge mehrmals zum Mitsingen. Seine unglaublich bewegende Stimme sorgte für eine melancholische und verzauberte Grundstimmung. Zudem muss man sagen, dass der Tempodrom echt faszinierend gebaut ist, einem futuristischem Zirkuszelt ähnlich!

Filme

Kinobesuche:

Ich muss auch ein wenig über diese besonders kleine Auswahl schmunzeln, lustigerweise folgten die ersten beiden und die letzten beiden direkt aufeinander und dazwischen klaffte ein halbes Jahr eine Kinolücke. Vielleicht schaff ich es im nächsten Jahr häufiger!

The Danish Girl
Brooklyn
Inferno
Doctor Strange

Lieblingsfilme 2016:

In manchen Jahren sehe ich mehr Filme, in anderen lese ich eher. Dieses Jahr scheint mich eher zum Lesen inspiriert zu haben. Hier mache ich es knapp, weil ich zu Teilen ziemlich ausführliche Rezensionen verfasst habe. Dennoch lässt sich eine Gemeinsamkeit in all diesen Filmen erkennen: Eine besondere Liebesgeschichte und eine starke Frau in der Hauptrolle!

1. Ein ganzes halbes Jahr

Genauso wie der oben erwähnte Roman begeisterte mich der Film ungemein. Nicht nur wegen der tollen Schauspielern und des romantischen Scores von Craig Armstrong, sondern weil der Film bis auf marginale Abweichungen wunderbar die Buchvorlage wiederspiegelt und ihr auch ebenbürtig ist, die Figuren Will und Lou (aber auch die Nebencharaktere) wurden genauso interpretiert, wie ich sie mit vorgestellt habe. Ganz ganz toll!

2. Die Herzogin

Was wäre ich ohne einen Historienfilm nach einer wahren Begebenheit? Diesmal handelt es sich um die Geschichte der Gerogiana Cavendish, Duchess of Devonshire und eine der faszinierendsten Persönlichkeiten ihrer Zeit: politisch aktiv, bildschön und in einer grausamen Ehe gefangen. Mit Keira Knightley in der Hauptrolle und herrlich prächtigen Kostümen schwankt dieser Film zwischen grausamer Realität und der äußeren Fassade eines glamourösen Filmes.

3. Suite Française

Dieser Film ließ mich ganz lange nachdem ich ihn gesehen habe, nicht los. Vor ab will ich sagen, dass ich definitiv noch die Romanvorlage lesen muss, um diese schrecklich traurige Liebesgeschichte besser zu verstehen. Das nahezu unaussprechliche Phänomen wird in dem Film zur Wahrheit: im besetzen Frankreich verlieben sich eine verheiratete Französin und ein deutscher Offizier ineinander – was natürlich nicht geht. Der Film hat etwas seltsam ruhiges, aufwühlendes und quälendes , aber auf eine brutal schöne Weise. Und der Soundtrack ist ein Traum…

Neu entdeckte Lieblingsmusiker

The Lumineers

Zwar kannte ich die amerikanische Band schon länger, allerdings hatte ich sie nie wirklich war genommen – bis mir YouTube vor ein paar Monaten vorschlug das Video zu ihrem neuen Song „Sleep on the Floor“ zu sehen. Ich war neugierig… und verliebte mich in diesen melancholischen Song. natürlich hörte ich auch sofort danach das ganze neue Album „Cleopatra“ an und fand ein paar neue Lieblinsglieder, u.a. „Ophelia„.

Tom Rosenthal

Ein melancholischer Indie-Musiker, den ich durch den YouTuber Will Derbyshire (der übrigens auch toll ist!) kennengelernt habe. Seine Texte sind so tiefgründig und berühren auf einer nachdenklichen, poetischen Ebene, die einen aber nicht herunterziehen, sondern in Hoffnung und mit einem warmen Gefühl hinterlassen. Besonders gefallen mir „Ian“ und „Bob in the Rain and the Lizard of Hope„, die ich nur wärmstens empfehlen kann, besonders an grauen und regnerischen Tagen mit einer Tasse Tee.

Max Richter

Der Komponist erinnert etwas an Philip Glass mit seinen ruhigen Klavierelementen. Erst Mitte des Jahres merkte ich, wie viel ich von ihm kannte, aber es nicht in seiner ruhigen Schönheit wertgeschätzt hatte. Zugegebenermaßen, etwas traurig ist seine Musik schon, lädt allerdings so wunderbar zum Träumen ein und berührt jedes Mal beim Hören etwas ganz tief in mir. Am meisten liebe ich „Vladmir’s Blues“ und „I will not forget You„.

Bosse

Ihn kannte ich schon vor diesem Jahr, aber das ich seine Musik tatsächlich intensiv höre und genieße, habe ich ein paar beharrlichen Freunden zu bedanken. Ich bin ziemlich begeistert von der Wortgewandtheit und der Kraft in Text und Melodie dieses Künstlers! Dieses Jahr haben mir besonders „Schönste Zeit“ , „Liebe ist leise“ und „Dein Hurra“ gefallen und ich habe sie ständige rauf und runter gehört.

Hui, das ist irgendwie länger geworden, als ich es erwartet habe. Ich hoffe, ihr hattet ein gutes Jahr mit vielen tollen Filmen, Erlebnissen, Büchern und gutem Essen! Was habt ihr erlebt und welche Filme und Bücher – vielleicht  aus dieser Liste?-  sind euch ans Herz gewachsen?
An dieser Stelle möchte ich mich außerdem für die vielen lieben und auch konstruktiven Kommentare bedanken, sowie eure Likes und Follows, die mich so motivieren, hier weiterzuschreiben!

Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr und freue mich schon aufs Tippen, Lesen, Bloggen und Fotografieren!

Alles Liebe,
Katha

November #15 Faves

Der Klausurmonat November bot natürlich nur ziemlich schlecht an, neue Dinge zu entdecken und da ich einen Teil des Monats auch nur damit verbrachte krank im Bett zu liegen, prägte das entsprechend meine Auswahl.

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1. Greenfield „Festive Grape“ Herbal Tea
Irgendwann hatte ich die Nase voll von den ganzen Kräutertees und stellte für mich fest, wie erfrischend und wirklich voll dieser Früchtetee mundet. Er kommt in sehr feinen Teebeutelchen (Qualität!) und hat einen frischen, aber gleichzeitig fruchtig-intensiven Gschmack und entzückt mich immer wieder.

2. „Spectre“
Nachdem ich vor ein paar Jahren mit „Skyfall“ auch von James Bond gecatcht wurde und erst neulich die Miniserie „Fleming“ gesehen hatte, die das Leben des Erschaffers der Kultfigur darstellt und mir übrigens sehr gefallen hat (BBC enttäuscht selten), war ich sehr neugierig auf den neuen Bond. Weil die Überraschug und der Kritikpunkt auf den inhaltlichen Seite liegt und ich spoilern müsste, um mich darüber aufzuregen, möchte ich nur so viel sagen, dass „Spectre“ sehr eigen ist. Natürlich kommen die üblichen Bond-Elemente, die wir lieben: Product Placement (Aston Martin, Sony usw), Verfolgungsjagden, sinnlose und rohe Gewalt, Explosionen, Daniel Craig im Anzug, Ralph Fiennes mit Nase, Ben Whishaw als nerdy Q, ein toller Bösewicht und selbstverständlich Girls. James Bond ist defintiv Unterhaltung, „Spectre“ hat nicht den Sinn, irgendwie realistisch zu sein. Dennoch hat lässt der Film viele Fragen offen und ist weniger elegant englisch als Skyfall, sondern etwas durcheinander im Plot und überraschend „romantisch“ – was ich Fehl am Platz fand.

3. Stieg Larsson „Verblendung“
Grob gesagt: dieser Thriller ist den Hype absolut wert, ein wunderbarer Roman, stimmig, fesselnd und von einer ruhigen, wohl geschliffenen Eleganz. Ich besitze noch die alte Ausgabe, die neue hat ja ein sehr kitschiges Cover mit silbrigen Schnörkeln, was ich schade finde. Die ganze Rezension (die ganze Begeisterung also) gibt’s hier.

4. Kette mit Anhänger
Diese habe ich vor ein paar Jahren von einer Freundin geschenkt bekommen und trage sie gerne zu unifarbenen Pullovern, besonders zu meinem petrolfarbenen Wollpulli, der kleine glitzerne Anhänger gibt dem ganzen etwas Schwung.

5. Skat-Karten
Ich habe meine Liebe zum Kartenspielen entdeckt!

6. Essie Unterlack „Help me grow“
Meine Nägel sind relativ empfindlich und haben, als ich noch keinen Unterlack verwendet habe, einen leciht gelblichen Ton angenommen, sind ständig abgebrochen und der Lack hielt selten mehr als 3 Tage.
Seit gut 1,5 Jahren benutze ich nun diesen Unterlack und liebe ihn! Nach einer Odysee durch die Unterlacke von Essie, bin ich bei diesem hängen geblieben und liebe ihn: kräftigere Nägel, keine Verfärbung, Lacklebenszeit verlängert.

7. Catrice „Black to the Routes“ No. 39
Gute Pigmentierung, intensives Schwarz. Ich bin nicht so ein Fan von dem Pinsel, aber ich mag gerade einfach schwarzen Nagelllack.

Ansonsten…

  • …durchlebe ich gerade einen ganz schlimmen Fall von Binge-Watching der Serie „Game of Thrones“.
  • … liebe ich die Video-Reihe „100 Years of Beauty„, besonders das für Deutschland finde ich überaus gelungen. Unbedingt ansehen!
  • … höre ich gerade viel Coldplay, z.B. „Fix you
  • … und habe einen alten Lieblingssong wiederentdeckt: „Crossfire“ von Brandon Flowers. Ich liebe diese Songzeile „We’re caught up in the crossfire between heaven and hell“, das Lied hat etwas merkwürdig philosophisches.

Love, Katha

October #15 Faves

Moinsen!

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1. Jussi Adler-Olsen: Erbarmen
Neben der Harry-Potter-Reihe, ist „Erbarmen“ für mich das Buch des letzten Monats gewesen. Nicht nur, weil ich meinen halben Bekanntenkreis damit terrorisiert habe, wie schrecklich fesselnd ich den Thriller finde, sondern auch, da einen Thriller lesen für mich etwas relativ Neues war. Meine ganze Begeisterung und Faszination vom abartig Bösem findet ihr hier.

2. Rimmel Stay Matte Powder in „003 Peach Glow“
Dass ich Rimmel-Produkte liebe, ist nichts Neues, dass ich Puder verwende, das schon. Dieser wird es vielleicht ändern, er ist sehr feinstäubig, sieht nicht körnig aus, eigentlich fast schon unsichtbar und leistet dennoch gut seinen Dienst – und hat zudem einen angenehmen Pfirsichduft.

3. Lindt Grand Plaisir Karamel und Salz Schokolade
Was soll man noch sagen? Es ist göttlich leckere Schokolade…

4. Aventurin-Armband
Dieses Armband habe ich mir in meinem Urlaub in Ungarn gekauft und ich liebes! Die Steine sind wunderschön geschliffen und die Farbe ist einfach nur perfekt für mich. Irgendwie hat sie auch etwas unfassbar beruhigendes auf mich.

5. Fritz-Kola
Es dünkt mich fast, dass der Slogan der Hamburger Getränkehersteller „Vielviel Koffein“ sich langsam zu meiner Lebenseinstellung entwickelt. Wie dem auch sei, ist die Kola der Fritz-Kola zwar schon länger eines meiner Lieblingsgetränke, aber neuerdings habe ich einen große 24er Kasten in unserem Keller zu stehen.

6. Catrice Velvet Matt Smokex Eyes Pencil in „010 Please, Mauve Black!“
Neuerdings entdecke ich die Kosmetikmarke Catrice für mich und muss sagen, dass dieser Kajal unglaublich ist: weich, cremig, hält fantastisch, tiefer, matter Farbton und das Smudging-Tool am Ende des Stiftes ist auch super. Ein bezahlbares Traumprodukt!

Musik des Monats:

Und wie erging es euch?

Love, Katha

The Musician’s Daughter

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Autor: Susanne Dunlap
OT: The Musician’s Daughter
Genre: Jugendroman, historischer Roman
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 2010
Verlag: Bloomsbury USA Childrens
Preis: £7.99
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-1599904528

Bisher nicht auf Deutsch erschienen.

Als Theresas Vater tot auf den Straßen Wiens des 18. Jahrhunderts auffindet, stehen Familie und Freunde vor einem Rätsel. Der Geiger des Kapellmeisters Haydns hatte nie einem Menschen etwas schlechtes getan – und doch wurde er umgebracht. Die Freunde halten es für einen Raubüberfall, doch Theresa ist skeptisch: Warum wurde die Geige gestohlen?
Theresa ist neugierig und stützt sich in ein Abenteuer, das ungeahnt Konsequenzen mit sich bringt und erlebt das bei rauschende Bälle der Wiener Gesellschaft, kommt aber auch in den Kontakt mit den Roma.

Auf dem Cover heißt es, dass der Mord an ihrem Vater zur wahren Liebe leite – dieser Satz ist jedoch mehr als irreführend. Nicht nur, weil das ein wenig gruselig klingt, sondern auch, weil „The Musician’s Daughter“ eher ein Abenteuerroman ist, als eine Liebesgeschichte. Man mehrt schüchterne Andeutungen von Verliebtheit, doch es werden nur Blicke getäuscht. Man wartet vergeblich auf die wahre Liebe.
Dennoch muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich schön und passend finde! (Und es mich auch zum Kauf verleitet hat)

Im großen und ganzen ist „The Musician’s Daughter“ eine nette, abenteuerliche Geschichte im Wien des 18. Jahrhundert, die durchaus authentisch, aber auch ziemlich lieb und unschuldig erzählt wird. Deshalb würde ich auch eine Altersempfehlung von 12-15 Jahren geben (natürlich ist jeder anders, ich hab mit 15 die Buddenbrooks gelesen) weil mir leider in diesen vermeintlich spannenden Szenen das gewisse Etwas fehlt, das mich richtig ans Buch fesselt – wenn ich schon die versprochene Liebesgeschichte nicht bekomme. Leider scheitert dies jedoch an der sehr glatten, eindimensionalen, naiven Hauptfigur Theresa, die zwar ganz nett ist, aber mir haben die Ecken und Kanten gefehlt.

THE VERDICT: Für mich ist „The Musician’s Daughter“ eine klassische U-Bahn-Lektüre, die ganz nett unterhält, aber ohne besonderen Anspruch. Vielleicht hatte ich auch etwas hohe Erwartungen, weil ich mehr Hoffnung in die „Lebendigkeit“ der Geschichte gesteckt hat. Was mir jedoch wirklich gefallen hat, war der musikalische Bezug und die historische Authentizität. 4 von 10 Sternen.

Love, Katha

Bild verwendet im Beitrag:
Cover

August #15 Faves

Moinsen!

Ganz obligatorisch, ein bisschen verspätet (was mittlerweile wohl auch obilgatorisch ist), die moantlichen Favoriten:

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1. Downton Abbey Staffel 5

England 1924: Der 1. Weltkrieg hat die Welt verändert – die große Welt drauße und die kleine in Downton Abbey. Und alle müssen sich den neuen Gegebenheiten stellen. Auch in der 5. Staffel sind die Schicksale der blaublütigen Crawleys eng mit denen ihrer Bediensteen in Downton Abbey verwoben. […] Robert, Mary und Brandsom versuchen, ihr Schiff durch die stürmische See zu steuern, damit auch künftige Crawleys un Downton Abbey ihren 5-Uhr Tee wie seit Genereatonen aus feinstem Porzellan genießen können. […] Und in der Küche stehen sich, ganz wie im Salon, die Modernisierer und Traditionalisten gegenüber […]

Meine Güte, der Klappentext ist eigentlich noch viel länger! Im großen und ganzen beißt sich die neue, moderne Welt immer mehr nach Downton hervor, die Schicksale werden weitergesponnen – es gibt mal wieder Grund zum Lachen über die grandiosen Sprüche der Dowager, zum Mitfiebern bezüglich Anna und Bates tragischen Schicksalen und der großen Frage, was nun mit Mary geschieht. Ja, manchmal mag man über gewisse Wendungen die Augen rollen, aber Downton Abbey bleibt nach wie vor meine absolute Lieblingserie!

2. Kokos & Papaya
In einem niederländischem Supermarkt entdeckte ich ein Regal mit Müsli-Zubehör, verschiedenste Zusammenstellungen von getrockneten Beeren, Früchten und Nüssen. Eigentlich eine super Idee, um sein Müsli aufzupeppen. Momentan liebe ich diese Kokos, Nuss und Papaya Kombination!

3. Sziget-Festival
Wie ich bereits in meinem Artikel über meine Budepest-Reise erwähnte, war ich einen Tag auf dem Sziget-Festival, um den grandiosen Robbie Williams zu sehen! Ich schwärme irgendwie noch immer von dem Erlebnis, ich glaube, sein erstes Festival vergisst man nicht.

4. L’Oréal Lidschatten Matte „La Vie En Rose“ No. 104
Ich liebe einfach zart-rosa Lidschatten, so einfach! Die Pigementierung und Haltbarkeit ist sehr gut.

5. Victoria’s Secret Parfum „Secret Charme“
Zugegebenermßen bin ich kein großer VS-Fan, ich war nur zufällig am Flughafen an einem vorbeigelaufen und wunderte mivh, warum man denn nicht mal reinliefe, denn ich hatte herzlich wenig vorstellung, wie es dort drin aussähe. Nun, nicht sehr viel anders, als ich erwartet hätte, es ist schreiend pink! Aus neugier roch in an ein paar Dürften udn stellte dabei fest, dass „Secret Charme“ eine wunderbar leichte, unaufdringliche und reine Mischung aus Jasmin und Geißblatt ist – leider ist die Haltbarkeit nur gering, doch der Duft herrlich!

6. Essie Nagellack in „Watermelon“ No. 127
Meine Liebe zu Essie manifestiert sich immer mehr. Um ehrlich zu sein, habe in diese Farbe schon echt lange, aber besonders im Sommer sieht dieses satte Magenta einfach klasse aus!

Es ist eigentlich immer wieder schwer, sich am Ende eines Monates auf ein paar Gegenstände zu beschränken, die einen begleitet haben.

Musikalische Lieblinge:

Wie war euer August?

Love, Katha

Nostalgisches Budapest

Moin!

Es ist diese Stadt, der man nachsagt, wie sei das Paris des Ostens, es ist diese Stadt, die ich jedes Jahr sehe, kurz durchfahre, aber nie richtig betrachtet habe. Doch diesen Sommer sollte sich das ändern! Irgendwie habe ich es geschafft, mehr zu reisen, als je zuvor. Von Roms schwüler Hitze, über einen sanften Sommer in den Niederlanden, kehrte ich erneut zu der unerträglichen Wärme in meiner zweiten Heimat zurück: Ungarn.

Bereits wenn man am Ostbahnhof (Budapest Keleti Pályaudvar) ankommt, einem bezaubernden Kopfbahnhof des 19. Jahrhunderts, empäfngt einen dieses altmodische Flair einer vergangenen Zeit, was das wohl besondere an Budapest ist. In der Tat ähnelt es durch seine vielen Neorenaissancebauten an Paris, ist dabei doch weniger zusammengedrückt, die Gebäude ersticken nicht an ihrer quadratischen Anordnung. Die vollen, lebendigen Straßen säumen Altbauten, mal mit Cafés aus dem 19. Jahrhundert, in denen die berühmtesten Künstler unterwegs waren. Dazwischen tingelt eine alte, gelbe, wackelnde Straßenbahn, die das Gefühl der melancholischen Nostalgie perfektioniert. Da wurde mein Herz ganz warm!
Die U-Bahn ist ähnlich wie in London: es geht erschreckend tief, steil und schnell nach unten. Über die Klimaanlage in den Wagen habe ich mich dann doch gefreut, denn es war zum Ersticken heiß, überall lief an einem das Wasser herunter. Meistens ist es in Ungarn im Sommer warm – nicht heiß.

Natürlich habe ich die typischen Sehenswürdigkeiten abgeklappert: das wunderschöne Parlament, neogotisch, mit kleinen Türmchen in strahlendem Weiß leuchtet es durch seine Pracht am leicht türkisen Donauufer. Ein Besuch im Parlamentsgebäude ist das Anstehen definitiv wert, es ist sowohl von der Fassade, als auch innen ein unfassbar faszinierendes Gebäude.
Dazu kamen die berühmten Brücken von Budapest, da die Donau die zwei Teile der Stadt, Buda und Pest, voneinander trennt, gibt es einige große, pompöse Brücken. Die drei schönsten davon sind die Margaretenbrücke, die größte, sie auch direkt zur Margareteninsel führt. Diese Insel ist mittlerweile etwas zum zentralen Sportort der Einheimischen mutiert, überall sieht man in Läufer. Dabei ist es natürlich eine schöne Insel, mit vielen hohen, Schattenspendenen Bäumen und einem Brunnen, an dem Abends musikbegleitete Lichtshows stattfinden! Die zweite, wohl berühmteste, ist die Kettenbrücke, eine Kettenbrücke aus 1849, die am Brückenkopf von Löwenstatuen bewacht wird. Doch die Freiheitsbrücke, ein riesiger, grüner Stahlkoloss im Jugenstil ist mein persönlicher Favorit. Das tolle an diesen großen Brücken ist nicht nur der unvergessliche Blick, den man besonders nachts auf die beleuchtete Stadt hat, sondern auch die kleinen Details, die man auf jeder Brücke bewundern kann.

Ein nächtlicher Spaziergang entlang der Donau ist sowieso verpflichtend! nicht nur, um eine Erfrischung von der Hitze zu bekommen, sondern auch das pulsierende Leuchten Budapests in sich aufzuatmen.
Doch was rede ich so viel, seht selbst:

Das besondere an Budapest im Sommer ist das riesige Festival namens „Sziget“, welches auf einer der Donauinseln stets Anfang August stattfindet. Geprägt von einem unglaublichen Line-Up und einer wunderbaren Aufmachung – überall Lichterketten, Lampions, Stände, Hängematten, Schaukeln usw – ist es definitiv einen Besuch wert. Ich war dieses Jahr das erste Mal dort und sah Robbie Williams – es war unfassbar!

Weniger bezaubernd war leider der Besuch des vermeintlichen Künstlerviertels Szentendre, welches auf den letzten zwei Bildern zu sehen ist, welches sich als absolutes Touristenmekka entpuppen sollte – leider! Es gab trotzdem ein paar kleine Ecken die Einblick in den eigentlich kleinen, verschlafenen Ort, geben.

Was toll für europäische Touristen, aber keinesfalls für die Ungarn ist, sind die Preise. Da die dortige Währung, der Forint, nach und nach immer mehr an Wert verloren hat, kommt man für deutsche Verhältnisse günstig weg.
Traurig anzusehen ist leider auch, wie die Stadt zur Zeit an den Einwanderern, die sich häufig in U-Bahnhöfen niedergelassen haben, friedlich liegen sie da, aber das traurige Schicksal trifft einen. Man merkt, dass dieses Land, so sehr ich es auch liebe, mit sich kämpft.

Dennoch, Budapest ist bezaubernd, man verliert sich in der Nostalgie der alten Gebäude, in diesem Gefühl zwischen alltäglicher Hektik und leichter Lebendigkeit. Man muss es mehr als ein mal gesehen haben.

Love, Katha

P.S. ein bisschen musikalischen Geschmack bekommt man durch George Ezras „Budapest„.

July #15 Faves

Moinsen

Dieser Monat war für mich überaus erlebnisreich und abenteuerlich, irgendwie bin ich ständig nur am Pendeln gewesen. Nun allerdings möchte ich von meinen Monthly Faves erzählen.

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1. Journalist – Das Medienmagazin
Als allererstes: ich bin nicht so wahnsinnig und kaufe ein dünnes Blättchen wie dieses für 12€, ich nutze stattdessen ein bisschen meine Kontakte, die dergleichen abboniert haben. Aber auch, wenn es ein dünnes Ding ist, muss ich sagen, es hat es defintiv in sich: spannende Artikel, besonders der Thementext „Was darf Journalismus“ ist überaus interessant und durchaus diskutabel.

2. HP BBQ-Sauce Classic Woodsmoke
Als große Grilllieberhaberin ist mir eine gute Soße wichtig und besonders diese hat es mir sehr angetan! Herzhaft, würzig, prägant im Geschmack. Eignet sich auch wunderbar zum morgentlichen Frühstücksspiegelei!

3. Mumford and Sons Konzert
Wie ich bereit im zuvorigen Post bereichtete, war ich glücklicherweise auf dem wunderbaren, energiegeladenen Konzert von Mumford and Sons. Es war so wunderbar! Wer mehr dazu erfahren möchte, findest den Artikel hier.

4. Am grünen Rand der Welt

Die neuste Verfilmung des Romans „Far from the Madding Crowd“ von Thomas Hardy erzählt eine energiegeladene, bewegende und teilweise auch etwas konfuse Liebesgeschichte. In den Hauptrollen überzeugen dabei Carey Mulligan und Matthias Schoenaerts ganz wunderbar mit Gefühl, so dass man förmlich in das Geschehen miteingezogen wird. Besonders die Landschaftsaufnahmen sind ein großes Highlight und ein wahrer optischer Genuss. Die vollständige Rezension findet sich hier.

5. Amsterdam
Dies sollte mein Sommerurlaub werden: in der magischen, charmvollen Stadt der Grachten, in der die Hausbote vor sich hinglugern, die von schmalen, dunklen Häusern gesäumt sind und Straßenlaternen, an denen viele, sehr viele Fahrräder stehen. Blumen an dem Gelände von Brücken, Cafés und eine Stimmung, die man nur beschreiben kann, wenn man dort gewesen ist. Hier der vollständige Bericht. Der abgebildete, symbolische Kühlschrankmagnet stammt aus dem wunderbaren Rijksmuseum.

6. Rom
Die ewige Stadt im Herzen Italiens sollte für mich eine aufregende, vielseitige und verrückte Kursfahrt mit meinen beiden Leistungskursen Deutsch und Geschichte werden. Wir erkundeten in der sengenden Hitze nicht nur Coloseeum und Vatikan, sondern erlebten in unserer Unterkunft, die ein Kloster war, so einiges. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, findet ihr hier meinen Reisebericht. Ich merke gerade mit leichtem Erschrecken, dass der Großteil der Monthly Faves diesen Monat Verlinkungen zu bereits verfassten Artikeln hat!

Auf den ganzen Reisen und dementsprechenden Wartemöglichkeiten, habe ich auch eine Menge Musik gehört, diesmal ein wenig weniger Liebeskummer belastet. Das ist also meine aktuelle Playliste:

Wir war euer Juli? Der Sommer pendelt leider zwischen Wassereimer und unerträglicher Hitze, ich hoffe, es wird bald besser.

Love, Katha

Mumford and Sons @ Waldbühne

Freudentrunken laufe ich in der Nacht nach Hause durch die spärlich beleuchteten Straßen, vereinzend ziehen Autos an mir vorbei, doch ich höre sie nicht, denn in meinen Ohren klingen noch immer die goldenen Funken dieser wunderbaren Musik.
Meine Konzerterfahrung beschränkt sich auf ein kleines Konzert von Brooke Fraser vor einigen Jahren, doch Mumford and Sons in der Waldbühne zu erleben – davon möchte ich ein bisschen erzählen.

Allein die Waldbühne, eine Konzertkollosseum für über 20 00 Bersuchermitten im Berliner Grün am Pichelsberg, ist schon beeindruckend, doch als die Vorband Bear’s Den gegen 19 Uhr eintingelte, spürte ich wie mein Herz den Takt der Musik überschlug, wie ich in Mitten von ebenso begeisterten Leuten, eins mit dieser Freude wurde.
Doch als es langsam dunkel wurde und Herr Mumford uns bat, doch kurz „very leise“ zu sein, war es seine so volle, tiefe und warme Stimme, die durch den Wald hallte, die Bäume nahmen sie auf und raschelten ein bisschen. Es bedurfte keiner großartigen Lichtspiele oder Effekte, es waren vielmehr die Zuschauer, die Handys und Feuerzeuge herausholten, während er zärtlich, aber doch kraftvoll „Cold Arms“ sang und sich auf meiner Haut ein Streifen von Gänsehaut bildete. Die Stimmung zwischen diesem melancholischen, manchmal fröhlichen, doch immer bewegenden Song mit einem Publikum, welches so positive Energie verspürte, war schlichtweg atemberaubend.

Ein ebenfalls schönes Ereignis hatte ich, als ich während ich auf meine gute Freundin Celi wartete, mich mit einem fremden jungen Mann unterhielt, der sich ebenfalls zum Warten auf der Bordsteinkante niedergelassen hatte. Er erzählte mir, dass er gerade Hesses „Narziss und Goldmund“ las und wir unterhielten uns immer mehr angeregt über Kunst, Musik, das Sein und Leben. Das sind wohl diese kleinen, besonderen Alltagswunder: mit einer Fremden Person auf der Straße über das Leben zu philosophieren. Falls du das liest: ich werde mein Versprechen halten und „Steppenwolf“ lesen.

Love, Katha

June #15 Faves

Hallo Leute!

Um ehrlich zu sein, war dieser Monat aus verschiedenen, auch persönlichen wie ihr in meinem vorletzten Post lesen konntet, ziemlich für die Tonne. Nichts desto trotz gab es ein paar Lichtfunken an diesem doch so dunklen Himmel.

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1. Ohrringe mit Stacheln
Fast schon ein Jahr trage ich meine geliebten Ohrringe, sie sind etwas punkig, aber auch nur dezent und fügen zum Leben ein bisschen mehr Rock N Roll hinzu.

2. Acqua di Gioia (30ml) Giorgio Armani
Obwohl ich dieses Parfum mag, trage ich es selten. Für mich persönlich ist es etwas zu süß, aber manchmal passt es, vollendet ein Outfit oder man ist einfach in der Stimmung!

3. „Fearless“ Album von Taylor Swift
Wie alt diese CD schon ist! Irgendwann Mitte dieses Monates habe ich mal wieder mein Radio verwenden wollen (um mal ein bisschen von meiner aktuellen, akuten Spotify-Streaming-Sucht wegzukommen) und blickte durch meine CD-Sammlung. Es ist herrlich, wie man sich in diesen alten Taylor-Swift-Songs wiedererkennen kann und sie noch über so viel tiefgründigere, bewegendere Themen singt. Ein bisschen noch mal Teenie-Sein für jeden.

4. Kirschzeit
Spätestens wenn man die ersten Kirschen pflückt oder kauft, dann beginnt irgendwie der Sommer. Und tatsächlich kehrt er nach und nach hier in Berlin mit ein paar traurig-regnerischen Pausen ein.

5. Haargummi
Ich sehe kaum noch eine Gestalt in der Schule, die diesen Haargummni nicht besitzt und obgleich ich anfangs skeptisch war, muss ich sagen, dass er sehr gut in meinen Haaren (Schulterlang, lockig-wellig und krausig) sitzt, vor allem durch diese Spirale hat man tollen Halt. Ich vermute allerdings auch, dass die Begeisterung je nach Haartyp schwankt

6. Chiemsee Handyschutz
Oder wie ich ihn liebevoll nenne: Der Schlafsack. Strenggenommen ist das ein uralter Favorit, allerdings habe ich es immer wieder versäumt, auf meinem Block meine Begeisterung für dieses im innere flauschig-gefutterte Ding auszudrücken.

Meine akutelle Playliste:

Ich höre gerade noch sehr viel mehr, aber ich merke immerzu, was für einen wichtigen Teil Musik in meinem Leben ausmacht, es ist mir gar, wenn man Musik laut genug hört, sie die eigenen Gedanken übertönen kann und man einfach nur eins mit dem Song wird. Wie geht es euch mit Musik?

Auf das bessere Zeiten kommen! Und der Sommer endlich.

Love, Katha

P.S. Übrigens bin ich seit diesen Monat bekennender Game Of Thrones Junkie, ich gebe es gerne zu: ich liebe diese Serie!

May #15 Faves

Moinsen

ein bisschen spät, aber besser jetzt als nie. Nach ein paar echt stressigen Wochen komme ich endlich mal wieder dazu, hier etwas zu schreiben.

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1. Schmincke Aquarellkasten
Ich liebe diesen Kasten! Er enthält 12 Farben in kleinen Näpfchen und bietet Platz für 12 weitere. Dabei ist er echt handlich und praktisch und ich gebe es zu: ebenso unverschämt teuer. Ich habe ihn geschenkt bekommen und mir neulich Farben für je ca. 4€ gekauft (etwa 1m² groß) – den Rest kann man etwa rechnen. Dennoch muss ich sagen, dass sich diese Investition für jemanden, der sehr gerne mit Aquarell malt, lohnt, die Farben haben eine wunderbare Pigmentierung und leuchten so toll.

2. Meßmer Fenchel-Anis-Kümmel-Tee
Nomen est Omen. Ein wunderbares Mittel gegen Bauchschmerzen oder einfach, um Abends runterzukommen. Wichtig ist vielleicht, dass der Anis-Geschmack meiner Meinung am prägnantesten ist, wen das also stört, kann gut auf den Bahndamm-Tee von Goldmännchen zurückgreifen!

3. SeeByChloé „Si Belle“ Parfum(probe)
Ich versuche noch herauszufinden, ob ich diesen Duft mag, aber er fasziniert mich. Er hat viel mit seinem Vorgänger „SeeByChloé“ gemein, ist aber etwas säuerlicher, was an der Grapefruitnote liegen mag.

4. Yogurette White & Mango
Ich schwärmte letztes Jahr schon von der Sommeredition der Yogurette und tu‘ es dieses Jahr erneut. Besonders frisch aus dem Kühlschrank schmeckt die toll.

5. Cath Kidston Bluebell Soap
Lange lag sie unbenutzt bei mir, aber ich muss sagen, dass ich sie ziemlich angenehm finde – obwohl mein Highlight wahrscheinlich das Packaging mit den Blümchen gibt. Der Duft ist unaufdringlich und angenehm.

6. Misslyn Nagellack No. 389 „Camel“
Ich möchte gleich am Anfang sagen, dass ich die ganze Misslyn-Werbekampagne ganz schrecklich finde. Den Nagellack hab ich schon seit Ewigkeiten, die Farbe ist schön war und hält auch mittelmäßig bis gut. Allerdings ist der Pinsel für meinen Geschmack ein bisschen zu dünn. Für mich zählt hier die Farbe.

Was sonst so los war?

Ich war auf einer ziemlich epischen Paddeltour und das erste Mal in meinem Leben campen, was ziemlich aufregend war. Außerdem hatte ich einen tollen ESC-Abend mit meinen Freunden André, Charlie (keine Zeit für Langeweile) und Gian (gnb-world).

Und: Songs, die ich gerade zu Tode höre:

Ich hoffe, ihr hattet einen angenehmen Mai und einen guten Start in den Juni – was waren eure Favoriten?

Love, Katha

April #15 Faves

Moin!

Ich bin leider etwas im Verzug, aber momentan ist so viel los, dass man glatt zu nichts mehr kommt, zudem war ich sehr krank und lag praktisch 3 Wochen nur im Bett, umso besser, dass ich mich nun Gesundheit erfreuend meinen Monthly Faves widmen kann.

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1. DKNY Be Delicious Fresh Blossom Parfum (15ml)
Eine sehr zarte, frische Komposition aus Aprikose, Jasmin, rotem Apfel, Maiglöcken und schwarzer Johnissbeere. Ich besitze es schon seit gut 3 Jahren und es ist so ein wunderbar reiner Duft, unaufdringlich und einfach nur verträumt, vielleicht ein bisschen mädchenhaft. Die Kopfnote ist recht süßlich-blumig, geht dann aber zu einem fruchtigen Herzen über.

2. eos blueberry acai Lippenpflege
Die gehypte Lippenpflege aus den USA in Form einer Kugel, die seit kurzem in Deutschland erhältlich ist, wollte ich auch ausprobieren und schon beim Preis war ich ein bisschen skeptisch, weil ich 6€ für einen Lipbalm nicht wenig finde. Jedoch fühlt sich die kleine blaue Kugel mit Blaubeerschmack ganz toll in der Hand an und ich muss sagen, dass der Inhalt tatsächlich überzeugt: eine sehr leichte, weiche Textur, die sich kein bisschen fettig oder schwer auf den Lippen anfühlt, sondern viel mehr wie ein Hauch und schnell bei trockenen Lippen hilft. Ich mag’s echt.

3. Ricola Schweizer Kräuter Bonbons (mit Zucker)
Da ich kein großer Fan von Süßstoff bin, habe ich während meiner Krankheitshalsschmerzphase Unmnegen von diesen Kräuterbonbons gegessen. Ich finde sie ziemlich lecker und irgendwie erfrischend.

4. Pharao Gesellschaftsspiel
Ich habe es von einem Freund geliehen bekommen, allerdings findet man dieses Spiel im Internet eher unter dem Namen „Pylos“. Das Ziel ist es mit 30 Kugeln (also für jeden 15 in seiner Farbe) eine Pyramide in den Einkerbungen zu bauen, wer die Spitze, folglich die letzte Kugel, legen kann, hat gewonnen. Wunderbare Möglichkeiten andere auzutricksn und zu knobel. Ein bisschen unkommunikativ und vielleicht hasst man seinen Gegenspieler ein bisschen, weil man sehr leicht in dieses „Duellfeeling“ gerät, aber ich mag es. Das Spielmaterial ist auch sehr schön kompakt.

5. Accessorize Armband
Das kleine Armbänchen mit den grünen Steinchen habe ich bei meinem Lieblingsschmuckladen aus Großbritannien gekauft. Irgendwie schlicht, aber auch etwas anders.

6. Catrice Made to Stay Inside Eye Highlighter Pen
Puhh, was für ein komplizierer Name für einen nude Eyeliner. Er hält tatsächlich auch gut und verwischt auch nicht seltsam, ist dafür allerdngs trocken. Hierbei handelt es im einen automatic liner, also die Mine einfach drehen. Er ist auch recht preiswert, ca. 2.80€

7. Maybelline New York Eyeliner Matic Black
Sehr pigmentiert, hält gut, weiche Textur und dementsprechend super zum verschmieren – wenn man einen leichten Smokey-Eye-Effect möchte. Ich mag ihn sehr, er lässt sich gut auftragen und fühlt sich auch nicht trocken an, aber ich glaube, bei Eyeliner trennen sich Geschmäcker häufig. Er kostet ca. 5-6€.

8. Carlos Ruiz Zafón „Das Spiel des Engels“
„Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Spanischen Bügerkrieg. Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauerromanen, als er einen mit dem Zeichen des Engels versiegelten Brief erhält. Der mysteriöse Verlger Andreas Corelli macht ihm ein unwiderstehliches Angebot. Bald kämpft David um sein Leben – und um seine Liebe.“ [Klappentext] – ein wunderschön geschriebener fesselnder Mysteryroman. Hier geht’s zur vollständigen Rezension.

Ein gang großes Highlight war für mich der unvergessliche Besuch eines Burgerrestaurants namens Burgeramt (Bericht!), wo ich Teil ein wahren Geschmackserlebnis wurde. Ich muss da tatsächlich demnächst wieder hin…

Über dies hinaus, habe ich festgestellt, dass ich ein großer Fan der Musik der 70er Jahre bin, insbesondere Supertramp. Wahrscheinlich hat mich das jahrelange Radiohören eines Oldie-Senders da unterschwellig geprägt.

Hier meine musikalischen Highlights:

Love, Katha

March #15 Faves

Moin Moin!

Nach einem echt stressigen Monat mit zweiwöchiger Krankheit und einer wundervoll schmerzhaften Weisheitszahn Operation melde ich mich zurück mit den Monthly Faves des vergangenen Monats und während ich diese diesmal ein bisschen Beauty-lastigen Faves erstellte, fiel mir auf, dass ich nun ein Jahr Faves komplett habe und diesen April mein einjähriges Feiern kann. Deshalb ein dickes Danke an alle meine Leser und Follower!

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1. Parade’s End Soundtrack
Es ist nichts neues, dass ich diesen Soundtrack liebe – in Wahrheit krame ich ihn immer wieder hervor und höre mir die wunderbar zarten, lieblichen Pianostücke Dirk Brossés an, besonders mag ich „Young Valentine“.

2. William Shakespeare „Richard III“ (Deutsch/English)
Richard III ist ziemlich der Innenbegriff des machtversessenen Arschloches, welches man heute in Serien wie „House of Cards“ als Francis Underwood wiederfindet. Eine nicht unbedingt leicht zu lesende, aber sehr interessantes historisches Drama des Meisters der Worte. Ich habe die zweisprache Reclam-Ausgabe (für den lächerlichen Preis von 8€) gekauft, obgleich ich eher die deutsche Variante gelesen habe, bestätigt es sich mir immer wieder, dass die Reclam-Ausgaben wirklich gut übersetzt sind – und preiswert obendrein.

3. Ohrringe von Accessorize
Ich bin ein großer Fan von Accessorize, besonders auf Grund der Vielfalt der Artikel. Ich finde die Ohrringe mir ihren kleinen Details und grünlich-gräulich-glänzenden Steinchen ganz süß.

4. Mack’s Premium Müsli „Holy Granoly“
Das fantastische Super-Bio-Knuspermüsli aus Haferflocken mit Kokos und Sesam (schmeckt toll mit frischen Bananen) bekommt man LEIDER nur in der Metro – und im Internet – zu einem ziemlich unverschämten Preis von gut 8€. Glücklicherweise habe ich es geschenkt bekommen, doch ob mir mein morgentliches Frühstücksvergnügen so viel Geld und Aufwand Wert ist, weiß ich noch nicht. Toll ist es alle mal.

5. Fit Me Foundation No. 120 von Maybelline New York
Zu aller erst: Diese Foundation ist ganz gut. Davor hatte ich eine von Chanel (die allerdings ein Geschenk war), weshalb ich eine Alternative gesucht habe. Ich bin recht zufrieden, sie deckt ganz gut, hält mittelmäßig gut und sieht nicht griesig aus. Allerdings war No 120 in meiner Drogerie tatsächlich der hellste Farbton (und dabei bin ich eigentlich nicht blaß), was ich etwas überraschend finde. Das Packaging ist stabil und schlicht-schön.

6. Essie Nagellack in „Lilacism No. 37“
Über meine Lieblingsnagellackmarke muss ich nicht viel sagen. Ich habe mich einen frühlingshaften Pastellviolettfliederton verliebt.

7. Aussie Miracle Moist Shampoo
Ich war ziemlich neugierig auf die ziemlich gehypten Aussie-Shampoos und habe deshalb das für trockene Haare ausprobiert und bin eigentlich relativ zufrieden. Es hilft tatsächlich, meine Mähne ist deutlich weicher und seidiger und duftet dazu auch noch toll.

8. Bahndamm No. 5 Tee von Goldmännchen
Obwohl dieser Tee einen doch ziemlich abstrusen Namen hat, kann ich ihn jedem Kräutertee-Fan empfehlen. Zutaten sind Brennsesselblätter, Fenchel, Pfefferminze, Kümmel und Kamille. Ziemlich lecker und hervorragend bei Bauchgrummeln und -schmerzen.

Meine aktuelle Playliste:

Ich hoffe, ihr hattet fröhliche Ostern und einen guten Start in den April!

Love, Katha

Can A Song Save Your Life?

DT: Can A Song Save Your Life?
OT: Begin Again
Genre: Musikfilm, Komödie
Cast: Keira Knightley, Mark Rufallo, Adam Levine, Hailee Steinfeld
Regie: John Carney
Drehbuch: John Carney
Musik: Gregg Alexander
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: ca. 100 Minuten
FSK: ab 6 Jahren

Der ausgebrannte Musikmanager Dan (Mark Ruffalo) hat nach Jahres der rastlosen Suche in der Musikerin Gretta (Keira Knightley)  das Talent gefunden, dass ihn auf die Erfolgsspur bringen soll. Aber die Britin ist misstrauisch, Gerade von ihrem Freund verlassen, soll dies eigentlich ihr letzter Abend in New York sein. Doch fasziniert von einem ungewöhnlichen Plan, lässt sie sich auf die musikalische Reise ein, die den Soundtrack ihres Lebens für immer neu schreiben könnte… [Klappentext]

Da ich vor einigen Wochen in den Genuss kam, „Once“ zu sehen, bei welchem ebenfalls John Carney Regie führte, war ich mir nicht sicher, ob ich mir „Can a Song Save Your Life“ antun solle, da ich nicht besonders begeistert war. Doch die gute Rezension meiner besten Freundin Charlie und die interessante Besetzung – eine singende Keira Knightley und Maroon 5 – Frontmann Adam Levine – machten mich neugierig.

„Can a Song Save Your Life“ ist ein bisschen eine Art Selbstfindungsfilm, in Form einer romantischen Musikkomödie, um einen Satz alle „Schildchen“ anzubringen. Hierbei sind die beiden Hauptfiguren Gretta und Dan zeitgleich an einem ziemlichen Tiefpunkt in ihrem Leben, doch die ein wenig absurde Begegnung in einem Pub ändert alles.

Mit einer gewissen, freudigen Leichtigkeit wird die Idee und Umsetzung von Grettas erstem Album erzählt, wobei Keira Knightley ihre Rolle gut und solide spielt. Zwar muss ich sagen, dass ich von ihrer Singstimme nicht sehr angetan bin, doch ist der Soundtrack schön. Ein guter Indie-Mix aus etwas nachdenklichere und etwas power-geladenen Songs.
Adam Levine, der nun eigentlich kein Schauspieler ist, füllt seine Rolle ebenfalls überzeugend und überraschend gut. Obwohl ich kein großer Fan von ihm bin, hat mich sein Beitrag zum Film dennoch irgendwie gefreut, schließlich spielt er einen Musiker, der gerade eine Erfolgswelle erlebt und dies sicherlich auch mit persönlicher Erfahrung verbinden konnte. Etwas schwach fand ich hingegen Hailee Steinfeld, die manche vielleicht aus „True Grit“ kennen, mir fehlt bei ihr immer diese Energie in den Rollen, wie sie beispielsweise Mark Ruffalo Dan einhaucht.

Ein großer Pluspunkt ist die Storyline,nicht zu kitschig, nicht zu naiv, ein erwachsene romantische Komödie mit ernsten und fröhlichen Momenten, vielleicht kein Gute-Laune-Film, aber eine recht schöne Grundstimmung. Dabei sind die Einblicke in die Stadt New York für mich ganz toll gewesen, da man mal mehr als die 5th Avenue, den Central Park oder den Times Square zu sehen bekommt. Außerdem mochte ich – ohne nun spoilern zu wollen – das Ende des Filmes, da s schön zusammenfasst und ich möchte fast sagen, realistisch erscheint.

THE VERDICT: Eine fröhliche, ein bisschen nachdenkliche romantische Komödie mit einer soliden schauspielerischen Leistung, die vor allem durch einen schönen Indie-Soundtrack und tolle New York-Kulissen punktet. Die Idee ist vielleicht nicht die originellste, aber dennoch schön und für einen lockeren Abend mit Freundinnen ideal. Deshalb 3 von 5 Sternen.

Love Katha

P.S. Und hier: Charlies Rezesion

Bilder verwendet im Beitrag:
Beitragsbild

December #14 Faves

Moin!

das Jahr 2014 liegt bereits hinter uns, aber dennoch möchte ich meinen Monthly Faves nachkommen. Ich war durch die Feiertage etwas verhindert, nichtsdestoweniger, hier sind sie!

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1. Hans Christian Andersen Tales

Ich finde, dass die beste Möglichkeit, sein Englisch zu verbessern, durch das Lesen gegeben ist und man kann ja nicht gleich bei Schinken wie Game Of Thrones anfangen, deshalb bieten sich Märchen meiner Meinung sehr gut an, man kennt die Texte mehr oder weniger und vergrößert seinen Wortschatz allen voran in Bereichen der bildschaften Sprache. Aber um agnz ehrlich zu sein: eigentlich hat es mir die wunderschöne Ausgabe von Canterbury Classics angetan *lach*

2. Rötelstifte von Farber-Castel
Seit neustem zeichne ich unheimlich gerne mit Rötelstiften und habe mir, als ich anfangen wollte, 4 gekauft um eine Art „Starterset“ zu haben. Ich mag die Stifte wirklich sehr und wenn man auf einer etwas dunkleren Pappe zeichnet, kommen mit dem Weiß schöne Reflexe hervor!

3. La Riché „Directions“

Wie es bereits die Packung sagt – Farbe zum Tönen der Haare. Da ich dunkle Haare habe, musste ich mir die Spitzen zunächst blondieren lassen (man kann es zwar auch selbst machen, aber mir war es lieber auf Grund meiner Unerfahrenheit, zum Friseur zu gehen), um nachher eine Art Ombré-Effekt zu haben. Die Farbe wirkt auf den Haaren auch deutlich heller. Wichtig: Die Farbe geht nach ca. 10 Mal Waschen raus, deshalb ist es keine dauerhafte Lösung für mich.

4. Diorific Vernis No. 128 „Winter“

Ein weißer, leicht durchsichtiger Nagellack mit Schimmereffekt und ganz feinem goldenen Partikeln – erinnert an Schnee, der in der Sonne glitzert. Der Preis (ca. 23€) rechtfertigt sich allerdings auch nicht für 12 ml – ich bekam ihn glücklicherweise geschenkt.

5. Yankee Candle Black Cherry

Ich liebe Yankee Candles! *seufzt* Zum einen ist der Duft wunderbar und verteilt sich nach einigen Minuten Brennzeit langsam im Raum, allerdings auf eine ganz unaufdringliche Weise! Zum anderen brennt sie auch schön, mit einer länglichen Flamme und auch lange. Ich kann die Kerzen also nur wärmstens empfehlen!

6. Christbaumkugel (alt)
Dies ist einer meiner Lieblingschristbaumkugeln, die wir noch gekauft haben,als ich recht klein war. Eigentlich wollte ich sie nur symbolisch nehmen, denn die meisten verbinden mit dem Dezember nun mal die Weihnachtszeit und ich muss mich hier als kein großer Weihnachtsfan outen, allerdings mag ich Christbaumkugeln, sowohl als Baumdeko als auch in Miniversion als Ohrringe.

Und was ich so den Dezember über gehört habe…

Michael Bublé „You and I“
Glen Hansard „Falling Slowly“
Birdy „Wings“
Ed Sheeran „Afire Love“
Ludovico Einaudi „Fly“

Wie war euer Dezember und was habt ihr für Musik gehört?
Und natürlich wünsche ich allen an dieser Stelle auch ein frohes, gesundes neues Jahr 2015!

Love, Katha

October #14 Faves

Heyo,

etwas verspätet, aber endlich kam mich mal wieder dazu die Favoriten des Monats zusammen zu stellen!

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1. „Das Ende einer Affäre“ von Graham Greene – mal etwas komplett anderes. Demnächst gibt es eine Rezension dazu, deshalb möchte ich noch nicht zu viel verraten!

2. Gemahlene Gelatine – ist grandios zu Halloween. Da ich auf eine Feier eingeladen worden war, mich auch verkleiden wollte, mir aber nirgends das ganze Profi-Zeug von flüssigem Latex etc zulegen konnte, bin ich einfach mal einem YouTube Tipp gefolgt und habe die gemahlene Gelatine erhitzt und auf mein Gesicht geklatscht. Herrliche Fake-Brandwunde! Etwas unechtes Blut oder roter Lippenstift reichen schon. Den ganzen Abend durfte ich erstaunte Blicke genießen!

3. Apocalips Rimmel in Eclipse – leider gibt es seit einigen Jahren nur vereinzelnd bzw gar keine Rimmel-Produkte in Deutschland. Wer allerdings sie Möglichkeit hat, dem kann ich diesen Lip Lacquer nur empfehlen. Hält relativ mittelmäßig bis gut, punktet jedoch durch die Pigmentierung. Wirkt übrigens sehr ‚blutig‘

4. Noreva Zeniac Cleasing Gel – hilft wunderbar gegen Gesichtsunreinheiten! Unheimlich finde ich nur die sol-artige Konsistenz, etwas dickflüssiger, als man erwarten würde. Für mich ist es doch lohnenswert, die ca. 12 Euro auszugeben, da sich Apothekenprodukte in den letzten Jahren für mich in der Tat bewährt haben – im Gegensatz zu den deutlich günstigeren Drogerieprodukten.

5. Cavendish & Harvey Drops – was soll man da noch sagen? Grandios schmeckende Drops in den Geschmacksrichtungen Limette, Zitrone und Grapefruit. Es gibt allerdings noch etliche, andere Geschmacksrichtungen.

6. The Body Shop Shower Gel Vineyard Peach – Salebedingt habe ich schließlich doch beschlossen, dieses überteuerte Duschgel zu kaufen und bin absolut begeistert. Dieser Duft ist göttlich natürlich und keineswegs unangenehm stark.

7. ‚Native‘ by OneRepublic – als großer OneRepublic-Fan kann ich natürlich nur Begeisterung zu diesem Album äußern. Was ich allerdings anmerken muss, ist, dass nun, wo diese ganzen Songs wie „Counting Stars“ oder „I lived“ seltener im Radio gespielt werden, ich wieder lieber ‚Native‘ höre. Eine schöne Mischung und vor allem bleiben sie – im Gegensatz zu Musikern wie Taylor Swift – ihrem Stil treu!

Dieses Bild musste ich dummerweise mit meiner Handycamera machen, also entschuldigt bitte die nicht ganz so grandiose Qualität.

Wie war euer Oktober? Habt ihr Halloween gefeiert? Ich freue mich auf Kommentare 🙂

Love, Katha