Autumn Faves #16

Moinsen!

Erstmal: Allen einen schönen Zweiten Advent! Die Weihachtssaison ist am brodeln, aber ich möchte gerne noch einen Blick zurück auf die letzten Monate werfen.

Nachdem ich mit meinen Monthly Faves aufgehört hatte, weil ich es schwierig fand, jeden Monat neue Lieblinge zu finden, da ich schlichtweg nicht so viel kaufe, ohne mich zu wiederholen, habe ich mich etwas unvollständig gefühlt.
Für mich gilt beim Bloggen immer: Qualität über Quantität! Vor allem, da ich noch meine olle Handykamera benutzen musste und die Bilder auf Blogniveau ziemlich groß sind, war mir die nicht so gute Qualität etwas unangenehm, aber nun, wo ich meine Spiegelreflex habe, ist natürlich alles anders, aber vor allem : scharf!
Es hat mir irgendwas gefehlt neben den ganzen Rezensionen, immer wieder wollte ich ein paar Dinge vorstellen, allerdings wusste ich nicht, unter welcher Kategorie! Deshalb möchte ich jetzt Lieblinge für jede Jahreszeit zusammenstellen, weil ich so mehr Zeit habe, um die besten Dinge herauszusuchen. Es ist etwas experimentell, ich weiß noch nicht, ob ich das Format behalte, aber wenn du es interessant findest, lass es mich wissen!

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1. Lieblingspullover

Ich weiß, ich weiß. Diese Schnürgeschichten sind gerade absolut modisch und ich kaufe eigentlich lieber zeitlose Sachen… aber ich konnte nicht widerstehen. Der Pullover ist sehr kuschelig und warm, sieht kombiniert aber auch einzeln toll aus. Ich liebe es einfach, dass er so ein schönes, helles grau hat und duch das weiße Band zu etwas besonderem wird.  Wer mich normalerweise in der Uni sieht, wird feststellen, dass ich fast nur noch in diesem Pullover lebe!

2. Passenger Konzert im Tempodrom

Irgendwie wird man nach einem Konzert immer noch ein größerer  Fan des Musikers als zuvor. Zumindest ist das mein Eindruck, vielleicht hatte ich bsiher auch nur Glück und habe stets gute Konzerte erwischt.
Es war mein erster Besuch im Berliner Tempodrom, der aussieht wie ein futuristisches Zirkuszelt, welches aber eine großartige Akustik bietet. Aber nun zu Passenger, den wahrscheinlich viele, mich eingeschlossen, durch seinen Song „Let Her Go“ kennen. Er selbst bekundete jedoch, seitdem es „Let It Go“ aus dem Disey Film „Frozen“ gibt, verfolge  ihn die Verwechslung wie einen Fluch. Alles in einem war es ein wunderbarer Abend, Passenger erzählte viel von den Hintergründen seiner Songs, vom Wandern als Straßenmusikant, von Dingen, die ihn nerven oder ihn begeistern. Regelmäßig forderte er sein Publikum zum mitsingen auf. Obwohl es eine recht große Halle war, hatte man den Eindruck, dass er auf einer ganz persönlichen Ebene zu seinem Publikum sprach. Mal sang er mit der Band, oder allein mit der Gitarre, aber die ganze Zeit strahlte er eine warme, faszinierende Persönlichkeit aus. Es war einfach Gänsehaut pur!

3. Essie Nagellack in „Wicked“

Dunkelrot, fast schwarz und wunderschön glänzt dieser Nagellack auf den Nägeln, je nach Licht scheint er mehr rötlich oder kastanienfarbend, ist aber eine wärme und tolle Abwechslung zum düsteren schwarzen Nagellack. Ich  bin zwar in letzter Zeit etwas seltener am Lackieren, aber auf die gute Qualität der Essie Nagellacke komme ich immer gerne zurück.

4. Kinoliebling: Doctor Strange

Zugegeben, ich war diesen Herbst nur zwei Mal im Kino (und das innerhalb von drei Wochen), aber Doctor Strange hat mich in jeder Hinsicht nachhaltig beschäftigt und mir gut gefallen. Natürlich gibt es einige Kritikpunkte, auch bei der Logik dieses Films, andererseits macht es einfach Spaß, dieses Marvel-Film zu sehen, er ist gut gemacht und großartig besetzt. Alle Details und die komplette Rezension gibt’s hier.

5. Jutebeutel der Humboldt-Universität zu Berlin: ISW

Am zweiten Tag der sogenannten OWO (Orienterungswoche) an meiner Uni gab es diese hübschen Jutebeutel gratis verteilt. Nicht nur eine schöne Geste, die einem absolut zu Berliner Studenten-Hipster transformiert, sondern auch praktisch! Der Beutel hat längere Träger, wodurch er etwas niedriger hängt als ein gewöhnlicher Beutel. Und es ist einfach schön, etwas vom eignen Institut zu besitzen.

6. Downton Abbey Staffel 6 (Finale Staffel)

Das ist tatsächlich schon ein bisschen länger her, aber dennoch erwähnenswert! ich denke, ich habe die letzte Staffel meiner Lieblingsserie gegen Anfang September gesehen und später nochmal mit meiner besten Freundin Charlie durchgesuchtet. Wer bis zur fünften Staffel durchgekommen ist und ein bisschen von dem Verhalten mancher Charaktere genervt war, wird hier sehr glücklich werden. Ich will natürlich nicht spoilern, allerdings kann man sagen, dass diese Staffel der Serie einen krönenden Abschluss verleiht – der urige Mr Carson, die ewig zankenden Schwestern Mary  und Edith, die Frage nach der Liebe, der Wandeln der Zeit und das langsame Austerben der Aristokratie und des Adels… Ach ja, Downton!

7. Buchiebling: Harry Potter and the Goblet of Fire

Der vierte Harry Potter Band war wie seine Vorgänger nach einfach super und begeisterte mich immer mehr für diese tolle Buchreihe, auch wenn der mittlere Teil ungewöhnlich langsam verlief, hatte ich viel Spaß beim Lesen. Besonders liebe ich diese herrlichen englischen Bloomsbury Ausgaben! Ich habe auch schon vor ein paar Wochen eine Rezension geschrieben, also wer am ausführlichen Urteil interessiert ist, findet es hier.

8. Bullet Journaling (Bujo)

Diese Idee kam eigentlich von meiner besten Freundin. Davor hatte ich dann und wann auf Instagram mal Bujos gesehen, wusste aber auch nicht genau, was das ganze soll. Nun muss ich sagen, dass ich echt dankbar bin, dass mir das ganze vorgestellt wurde, denn Bujos erleichtern mir den Alltag. Einerseits ist es eine organisierte, aber auch kreative Art To-Do Listen und andere organisatorische Dinge zu planen, andererseits habe ich nun meine ganze Zettelsammlung in einem schönen Noitzbuch. Für mich ist es besonders gut, weil ich mir jede Seite so einteilen kann, wie ich will, nichts ist vorgegeben, man hat so viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. So kann ich neben dem Üblichen auch Kreativlisten und Weihachtsideen notieren und eine Art „Tracker“ einbauen, der mich zum Beispiel daran erinnert, genügend Wasser zu trinken. Aktuelle probiere ich noch herum, welches System mir gut passt, wie ich die Seite anordnen kann, aber ich finde es großartig, einfach alles an einem Platz zu haben (und es auch wiederzufinden!)

Für alle interessierte, habe ich hier mal ein paar Tutorials verlinkt, die ich ziemlich schön und praktisch finde.

9. Classic Chai Yogi Tea (loser Tee)

Ich liebe diesen Tee! Eigentlich mag ich eher fruchtige und leichte Tees, aber jetzt bei der Kälte und den überall herumschwirrenden Erkältungs- und Grippeviren, genieße ich es total, diese aufbauenden, von innen wärmenden, würzigen und leicht scharfen Tees zu trinken – für die Stärkung am Morgen oder zwischendurch. Es wird zudem empfohlen, den Tee mit Milch zu trinken, aber den Clou daran habe ich leider noch nicht entdeckt.

10. Lieblingssongs und Ohrwürmiger

Meine absolute Nummer eins, einer der besten Songs, die ich seit langem gehört habe, ist Sleep On The Floor“ von The Lumineers. Ich empfehle es mit ganzen Herzen, ihn zu hören und sich das großartige Video ansehen!! Ich entwickle mich gerade sehr zum Fan von ihnen…

Hui, das ist überraschend lang geworden! Ich wünsche eine schöne vorweihnachtliche Zeit und freue mich schon auf Kommentare. Bist du vielleicht Fans von Passenger und /oder Downton Abbey? Was für Tee findest du für den Winter großartig?

Lass es mich wissen!

Love, Katha

Harry Potter #4

Autor: J. K. Rowling
OT: Harry Potter and the Goblet of Fire
Genre: Fantasy
Sprache: English
Ersterscheinung: 2000
Verlag: Bloosmbury
Preis: 8.99 Pfund (Taschenbuch)
Länge: 617 Seiten
ISBN: 978-1-4088-5568-3

Auf Deutsch unter „Harry Potter und der Feuerkelch“ erschienen.

Das vierte Jahr in Hogwarts soll für Harry Potter ein wenig anders werden, denn dieses Jahr findet  das Trimagische Turnier statt. Hierbei werden die Schüler von mindestens siebzehn Jahren dazu aufgerufen, ihre Schule in dem Wettbewerb zu vertreten. Denn neben den Hogwarts-Schülern reisen auch die zwei anderen großen europäischen Schulen an: Beauxbaton und Drumstrang. Ihre Namen werden in den Feuerkelch geworfen, der die Bewerbungen prüft und die drei Würdigen schließlich bekannt gibt. Doch als aus dem Kelch die Auserkorenen gezogen werden, geschieht das unglaubliche: anstatt drei, sind vier Namen enthalten: Cedric Diggory aus dem Hause Hufflepuff, Fleur Delacour von Beauxbaton, Viktor Krum aus Drumstrang und auch Harry Potter. Trotz heftigen Debatten soll auch Harry an dem Turnier teilnehmen, aber er weiß noch nicht, was ihm blühen wird…

Schon die Tatsache, dass der vierte Band ein ganz anderes, außergewöhnliches Element enthalten sollte, gab mir ein aufgregtes Kribbeln. Doch hinterließen die ersten 150 Seiten ein wenig Resignation bei mir, denn statt dem gewohnten, flotten und spannenden Tempo der zu vorigen Bände, eiert Harry wortwörtlich durch das Geschehen: einerseits freut er sich an dem Turnier teilzunehmen, doch seine Freundschaft zu Ron leidet darunter und zwischen dem ersten und zweiten Turnier passiert auch nicht sonderlich viel.

Nach und nach grenzt sich auch Hermine von ihren Freunden ab und irgendwie befindet man sich als Lesende*r in einem gewissen Tief, weil nichts so richtig läuft. So kam es auch, dass ich das Buch für einige Monate zur Seite legte, doch einmal wieder angefangen, und die etwas leere Mitte des Romas überwunden, kam alles ins Rollen, Ereignissen überschlugen sich und die so geliebten Abenteuer, von denen diese Bücher ja leben, kehrten mit voller Wucht ein!

So ist der vierte Teil auch mit Abstand dicker als seine Vorgänger und es geschieht ein gewisser Schnitt: nicht nur die Charaktere werden älter, sondern auch der Schreibstil detaillierter und es gibt viel zu Enthüllen.

Spätestens nach dem dritten Band kann ich sagen, dass ich mich wirklich zum Fan entwickle, was sich für mich im vierten Band nur bestätigt hat.

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Die Psychologisierung von Ron, Harry und Hermine  im diesen Teil ist besonders gelungen (und auffällig!), da das Trio  im vierten Band, folglich mit 14 Jahren, in ein stark pubertäres und emotionales Alter kommt, wo die kleinste Sache mal zum Elefanten werden können. Neid, Missgunst, die ersten zarten Gefühle und natürlich auch Mobbing durch Draco Malfoy und sein Gefolge stehen ander Tagesordnung. Man merkt, wie die Charaktere älter werden und welche Konflikte, die man in diesem Alter auch erlebt hat, sie prägen. Zwar lese ich die Bücher nun mit einer Retrospektive auf  meiner Pubertät, allerdings denke ich auch, dass es großartig seien muss, mit diesen Helden aufzuwachsen.

Auch in diesem Band gibt es einen neuen Lehrer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste, wie es kaum hätte anders seien können: Mad-Eye Moody, früher als Auror tätig und somit einer der größten Gegner von Voldemorts, nimmt auf Dumbledores Bitte die Stelle an. Etwas schrullig und fast schon unheimlich durch sein magisches Auge, wuchs er mir sofort ans Herz. Doch nicht nur als Figur ist er absolut faszinierend, sondern lehrt die Unverzeilichen Flüche, es geht also magisch ins Eingemachte. Wenn Dickens über magische Figuren geschrieben hätte, wäre Moody definitiv sein Liebling.

Eine Anmerkung am Rande: Ich habe den vierten Teil auf Englisch gelesen und währenddessen auch beschlossen, die Nachfolger auf Englisch zu lesen. Zum einen, weil es natürlich das Original ist und in Übersetzungen häufig Dinge verloren gehen können, aber noch viel eher, weil es lebendiger wirkte und der sprachliche Witz so viel besser zur Geltung kam. Zusätzlich fühlte ich mich durch das Englische Hogwarts irgendwie näher, aber das ist alles natürlich nur subjektives Empfinden und beide Sprachen sind definitiv mindestens gut. Ferner sind die englischen Cover von Jonny Duddle einfach brilliant mit ihren detaillierten Illustrationen und den goldenen Lettern und Sternen!

THE VERDICT: Am Anfang etwas mau, entwickelt sich der vierte Harry Potter Band mindestens ab der Hälfte zu einem sehr spannenden Roman, voll neuer Charaktere und magischen Abenteuern, von denen man nicht mehr loskommt. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil! 8 von 10 Sternen.

Love, Katha

Harry Potter #3

https://i0.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/51hhvA%2BW48L._SX309_BO1,204,203,200_.jpgAutor: J. K. Rowling
DT:Harry Potter und der Gefangene von Askaban
OT: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Ersterscheinung: 1999
Verlag: Carlsen
Preis: 10.99€
Länge: 448 Seiten
ISBN: 978-3551551696

Dritter Band aus der Harry-Potter-Reihe

Natürlich weiß Harry, dass das Zaubern in den Ferien strengstens verboten ist, und trotzdem befördert er seine sschreckliche Tante mit einem Schwebezauber an die Decke. Die Konsequenz normalerweise: Schulverweis! Nicht so bei Harry; im Gegenteil, man behandelt ihn wie ein rohes Es. Hat es etwa damit zu tun, dass ein gefürchteter Verbrecher in der Schule eingedrungen ist und es auf Harry abgesehen hat? Mit seinen Freunden Ron und Hermine verucht Harry ein Geflecht aus Verrat, Rache, Feigheit und Verleumdung aufzudröseln und stößt dabei auf Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen. [Kappentext]

Nachdem im zweiten Band wieder der Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste sich als unpassend erwiesen hatte (und darüber war ich auch froh), war es umso spannender zu erfahren, wer der neue Lehrer wird, doch diesmal ist es kein aufgeblasener Nichtskönner, sondern eine recht seltame und den Schülern tatsächlich etwas beibringende Gestalt: Remus Lupin.
Im Laufe des Romans schloss ich diesen so spannenden Charakter immer mehr ins Herz. Denn wieder fällt mir auf, wie wunderbar J.K. Rowling die Charaktere vor dem inneren Auge aufblühen lässt und ein außergewöhnlcihes und buntes Bild von ihnen malt, sie scheinen förmlich zu leben, sie lachen, denken nach und haben ihre Fehler. Gleichzeitig fühlt man sich spätestens im dritten Band irgendwie zu Hause in Hogwarts, es scheint, als beginne man mit Harry selbst ein neues Schuljahr. Es ist wunderbar, wie originell die Figuren bleiben, obwohl immer mehr neue hinzukommen, alle haben ihre Eigentümlichkeiten und ihre ganz eigene Weise zu reden: Ruhig und bedacht wie Dumbledore, oder hochgestochen und trotzdem sympathisch wie McGonagall!

Natürlich ist es das Abenterliche, das neben den vierfältigen Charakteren an Harry Potter reizt. Die Ereignisse überschlagen sich nur und man erlebt sich selbst in einem ständigen Stimmungswechsel aus fasziniert, überrascht und unfassbar gespannt.
Gleichzeitig hat diese magische Welt etwas so menschliches, wie z.B. wie die Patronen, warme, glückliche Erinenrungen aufzurufen, wenn einen die Dementoren, etwas unheimliches und dunkles, angreifen – das macht man tatäschlich!
Ich denke am besten lässt es sich so beschreiben: Das Lesen des dritten Bandes hat unfassbar Spaß gemacht, man kann abschalten und in eine andere Welt eintauchen und sich selbst verzaubern lassen. Nichts in die Richtung, dass man den Weltschmerz von einem Helden auf sich selbst überträgt oder die utopischen Fantasien einer Zukunftswelt schon in der heutigen ansatzweise sehen kann. Solche Bücher sind auch wichtig, aber Harry Potter macht einfach gute Laune, es hinterlässt so ein warmes, gefülltes Gefühl, wenn man einen Band beendet hat und sich etwas von den Abenteuern erholen kann.

Das einzige, das ich schade finde, sind die deutschen Cover, die meines Erachtens zwar sehr einprägsam sind, aber nicht wikrlich schön. Wer kann, sollte die Bücher auf englisch lesen und Bloomsbury sei dank, gibt’s wirklich wunderbare soft-cover Taschenbücher, wie z.B. hier.

THE VERDICT: Mal wieder ein aufregendes und wunderbares Buch – man sollte sich defintiv davon verzaubern lassen! 9 von 10 Sternen.

Love, Katha

Quellen:
Cover

Harry Potter #1

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 Autor: J. K. Rowling
DT: Harry Potter und der Stein der Weisen
OT:
Harry Potter and the Philosopher’s Stone
Genre:
Fantasy
Sprache:
Deutsch
Ersterscheinung:
1997
Verlag:
Carlsen
Preis:
8.99€ (Taschenbuch)
Länge:
336 Seiten
ISBN:
978-3551354013

Erster Band aus der Harry-Potter-Reihe

Eigentlich hatte Harry Potter geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberer einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule des spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stützt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen [Klappentext]

Nun endlich habe auch ich es geschafft, meinen Weg in die Harry Potter Welt im Literarischen und nicht allein Filmischen Bereich zu finden – es ist erstaunlich, was mir die letzten Jahre gefehlt hat!
Zu der Geschichte muss nicht viel gesagt werden, außer natürlich, welch grandiose Idee es ist, Kinder in eine Schule für Hexerei und Zauberei zu schicken und eine magische Welt in das „normale“ England miteinzubauen. Durch kleine, verrückte Besonderheiten, wie das Gleis 9 3/4 wird die Geschichte nur ungemein lebendiger und bezaubernder – im wahrsten Sinne des Wortes! Es ist genial, was für eine brillante Fantasie J.K. Rowling hat und auf was für verrückte Ideen sie teilweise kommt, von lebendigen Schachfiguren zu Bohnen in verschiedensten Geschmacksrichtungen!
Die Geschichte baut ihre Spannung bis ca. zum letzten Viertel des Buches auf, wo nach und nach alles entblättert wird und es zum, nennen wir’s man „Showdown“ kommt und Harry mit dem Bösen konfrontiert wird.

Zugegenberweise kann man manchmal die Handlung etwas erahnen und dennoch möchte man es so dringend wissen, dass man weiter liest – es wird eigentlich nie langweilig, gleichzeitig finde ich allerdings bekommt man nicht ganz eine Atempause, in der sich, um es ein bisschen realistisch betrachtet, die Figuren intensiver entwickeln könnten-

Das Buch ist in einem schlichten, vielleicht schon etwas kindgerechten Stil geschrieben und lässt sich sehr schnell lesen, man fliegt förmlich von Seite zu Seite. Obwohl man hier auch zugeben muss, dass auf diesen etwas über 300 Seiten vergelichsweise eine Menge Handlung reingesteckt wurde – manche Autoren sagen so viel auf 900 Seiten. Ich glaube, persönlich mag ich etwas blumigeren Schreibstil, allerdings finde ich J.K. Rowling benutzt hier die flinke und dennoch präzise Sprache passend. Schließlich leben die Charaktere jede durch besondere Eigenschaften, häufig in die Wörtliche Rede eingebaut, wie zum Beispiel Draco Malfoys wunderbar abwertenden „Potter“ am Satzende. So entstehen vor dem geistigen Auge die Figuren und leben auf!

THE VERDICT: Ich bin überrascht, wie sehr ich von diesem Buch gepackt war und mich in der magischen Welt von Hogwarts verlor und kann nun warmen Herzens sagen: Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte es schleunigst tun! 8,5 von 10 Sternen.

Love, Katha

Quellen:
Cover

4. Part GB-Reise: Oxford

Moinsen!

Die beliebte Universitätsstadt, ja, die Unistadt der Unistädte in der Elite der Unis – gut, ich höre auf – musste ich natürlich auch besuchen. Ich war vor gut 3 Jahren im wundervollen Cambridge gewesen und so hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen an Oxford.
Das Wetter auf der Hinfahrt war mehr als seltsam, morgens war es komisch kühl, im Zug erfror man fast (was man in Großbritannien übrigens auch in Supermärkten tut) und als wir heraustraten, lag eine bemerkenswerte, schwere, nasse Schwüle über der Stadt. Wir sollten wenig von seinen Bewohnern und Studenten sehen, stattdessen gab es überall spanische und asiatische Reisegruppen, Sprachcamps und weiß er Geier. Es war jedenfalls witzig, die ‚uniformierten‘ Teenager in ihrer pinken Shirts oder kakifarbenen Rucksäcken zu sehen.

Wie dem auch sei, wollten wir uns Christ Church ansehen und leider sollte es wohl bei „wollte“ bleiben, denn was musste natürlich in der Nacht davor passieren? Die Decke stütze ein und somit war der Drehort für die berühmten Harry-Potter-Essenssaal-Szenen natürlich nicht zu betreten.
Das versetzte mich in eine gewisse Niedergeschlagenheit, aber zum Glück hatte noch das Balliol College offen und wir konnte es in seiner ganzen Pracht betrachten: Üppige Gärten, sattes Grün und eine Telefonzelle in der abgelegensten Ecke. Da möchte man dann glatt selbst in Oxford studiere

Den abgebildeten Pub hab ich zwar nicht besucht, aber ich fand ihn einfach rein optisch echt klasse, besonders mit der Traube als Deko. Die Pubs in GB sind an sich sehr schön, alte Bauten meist mit Blumen in den Fenstern – ziemlich einldend! Ich kann generell jedem empfehlen, in Pubs zu essen, weil sie meistens preiswert und gut sind. Es gibt eine Kette namens Wetherspoon, wo es täglich u.a. auch Menüs gibt, wo ein Getränk inklusive ist für gute 6-9 Pfund, was verdammt gut und lecker ist!

 

Zusätzlich stattete ich Blackwell’s noch einen Besuch ab und kaufte mir 3 Bücher, die jetzt auf meinen unendlich langen ‚will & werd ich lesen‘-Stapel liegen werden.

Und wir konnten einer Hochzeit teilweise beiwohnen! Plötzlich tauchte aus dem nichts ein Auto mit Braut und Bräutigam auf, nach und nach sah man auch teilweise die Gesellschaft und Frauen mit ihren schicken Fascinators:

Ich muss sagen, dass ich Cambridge irgendwie mehr mochte, ich kann es nicht erklären, aber ich glaube dieses Flair von einer Unistadt hat mir gefehlt, vielleicht lag es auch an dem seltsamen Wetter, vielleicht aber auch, weil es für mich etwas gänzlich neues war, als ich in Cambridge war.

Dennoch war es natürlich ein guter Tag! Wart ihr schon einmal in Oxford und wie fandet ihr’s? Bin gespannt auf eure Kommentare.

Love, Katha