März + April Lieblinge

Und schon wieder ist ein Monat rum! Da ich auf Grund des Unistarts kaum Zeit hatte, wirklich aktiv auf meinem Blog zu sein – was ich vermutlich schon sage, seit dem ich studiere, also fast 2 Jahre – wird es wieder Zeit meine Highlights aus den letzten zwei Monaten vorzustellen. Zwei, weil ich es leider versäumt hatte im April über den März zu schreiben.
Gleich dazu habe ich beschlossen, dass ich die Nomenklatur meiner Faves-Serie in eine Lieblinge-Serie umbenennen werde, weil ich gemerkt habe, vielleicht auch als zukünftige Deutschlehrerin, dass es ein wenig überflüssig ist, mit englischen Wörtern um mich zu fuchteln, wenn ich einfach Lieblinge sagen kann. Ohne weiteres herumgeschwafel, los geht’s.

1. Topshop Pyjama
Instagram und YouTube sind eindeutig schuld daran, dass ich neuerdings hübsche Bettwäsche und elegante Pyjama-Sets zu schätzen weiß. Das ist bereits mein drittes Set, aber ich glaube mein auch mein liebstes. Ich habe es bei Topshop in Canterbury zu einem Spottpreis in der Sale Abteilung gefunden und mich sofort verliebt – super bequem und leicht mit einem tollen Print ohne durchsichtig zu sein. Leider fehlen die Hosentaschen, aber ich kann damit leben. Nun bin ich wirklich mit fancy Nachtwäsche ausgesorgt.

2. Sainsbury Tee
Erneut in Großbritannien aufgegabelt und verliebt: Diese würzige Teemischung aus Ingwer, rote Beete un Zimt ist die perfekte Aufwärmung nach einem regnerischen, tristen Tag und schmeckt einfach köstlich und kein bisschen nach roter Beete (zum Glück!).

3. Daunt Books Tasche (und Großbritannien-Urlaub)
Diesen hübschen Jutebeutel habe ich in einer zauberhaften Buchhandlung in England aufgegabelt und sie ist seitdem im Dauereinsatz bei mir. Schön geräumig, mit einem tollen Motiv und Trägern, die nicht zu lang sind (so dass der Beutel nicht auf der Straße schleift) noch zu kurz (so dass man auch darin kramen kann, während er sich auf der Schulter befindet). Zusätzlich ist es ein Sinnbild für meinen tollen Großbritannienurlaub, auf dem ich Ende März war und welchen man in meinem London und Rye Beitrag nachempfinden kann.

4. Batiste Trockenshampoo
Trockenshampoos sind schon lange meine Freunde, aber ich habe nun endlich eins gefunden, was nicht abartig stark duftet, einen guten Sprühkopf hat und auch tatsächlich Wirkung zeigt. Die Empfehlung kam von einer guten Freundin und ich kann bestätigen, dass dieses Trockenshampoo den Hype, den es von beauty Leuten erhält, gerecht wird.

5. Pomade
Vor allem im März habe ich eine Zeit lang mit Vintage inspireirten Frisuren herumexperimentiert und um diesen wirklich Form zu geben, ist Pomade mehr oder weniger unverzichtbar. Auch wenn ich wenig Ahnung von gutem Frisierzeugs, kann ich definitiv sagen, dass diese Pomade wirklich geholfen hat, Pin Curls zu formen und zusätzlich angenehm duftet.

6. Cath Kidson Kulturtasche
Nun dass meine Kulturtasche, die ich seit Kindheitstagen (mit einer gelben Quietscheente) langsam auseinanderfällt, habe ich mir in London eine ‚erwachsenere‘ Version zugelegt. Leider hat sie nur eine kleine Innentasche und nicht viele Compartments, aber im Grunde genommen ist das auch okay. Dieses Monster verschlingt alles, so harmlos sie auch aussieht ist das Fassungsvermögen wirklich beeindruckend. Das Material fühlt sich auch hochwertig an, so dass man den preislichen Aspekt herunterschlucken kann.

7. Don Norman: The Design of Everyday Things
Ich bin schon so oft daran gescheitert, eine Tür in die richtige Richtung zu öffnen – aber warum das passiert und weshalb man glatt sagen kann, ich sei gar nicht schuld daran, erklärt Don Normans neuropsychologisches Buch über Design im Alltag. Mit viel Humor, guten Beispielen und einer tollen Zugänglichkeit selbst für Menschen, die sich bisher nicht mit diesem Thema befasst haben!

8. Karaffe von Ikea
Ebenfalls im Dauereinsatz ist momentan diese Karaffe von Ikea, sowohl für leckere Limonaden aus Zittronen- und Orangenscheiben, als auch für frische Minztees. Das Fassungsvermögen und die Form sind einfach großartig und der Deckel, so unscheinbar er aussieht, macht überraschend viel mit. Ich kann sie vom Herzen empfehlen! Außerdem hilft es mir, als jemand der zu wenig trinkt, sie einfach auf dem Tisch vor mit stehen zu haben, um immer wieder mal einen Schluck zu nehmen.

Musikalische Highlights

Wie waren eure letzten Frühlingsmonate?

Love, Katha

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November Faves #17

Moinsen!

Es ist mittlerweile Mitte Dezember und die Uni zwingt mich mit Stress und Abgaben in die Knie, doch diesen obligatorischen Beitrag wollte ich selbst wenn er sehr verspätet kommt, nicht auslassen. Hier also eine kleine Zusammenfassung des Monats November. Es war ein recht turbulenter Monat, in dem ich einige neue Sachen für mich entdeckt habe und mich selbst auch neu entdecke. Jetzt mit dem neuen Studiengang, wo alles ein bisschen anders ist und auch persönlichen Veränderungen habe ich mir vorgenommen, neues auszuprobieren.

1. Kanken Fjallräven Rucksack
Man geht kaum 10 Meter auf meinem Campus und überall ist dieser Kanken Rucksack, so viele haben dieses komische kleine quadratische Ding auf ihren Rücken. Als mir meine Eltern schließlich zum neuen Semester einen solchen schenken wollten, war ich skeptisch. Rückenschmerzen durch meine Tragetasche hin oder her, Rucksäcke waren nicht mein Ding. Aber als ich den Kanken im Geschäft näher begutachtete, verging nur einAugenblick und ich ließ mich  anstecken vom Hype. Zugegebenermaßen, ich habe Rucksäcke stets gehasst, sie passten nicht zu mir und versauten jedes Outfit durch diese Portion Outdoor, die ich an anderen super finde, aber mir nicht steht. Dieses kleine Ding ist aus sehr leichtem Material und macht erstmal einen höchst unspektakulären Eindruck mit seinem nicht outdoor-igen, quadratischen Aussehen. Besonders ist er keineswegs, aber wirklich praktisch, handlich und es ist unfassbar, was da alles rein passt. Für anspruchsvolle RucksackträgerInnen ist der Kanken sicher nichts, aber für die Uni, um Bücher, Getränk, Hefte, Essen und meinen Laptop an einem langen Tag unterzubringen, ist er als eine Art „Stadtrucksack“ ideal.

2. Italienische Limone
Ein leichter, frischer und ein wenig süßer Tee, der perfekt für zwischendurch ist. Mnachmal braucht es keine komplexe Mischung aus Vanille und Schwarzem Tee mit Gewüurnoten und Schnickschnack.

3. Industrial Piercing stechen lassen
Es ist endlich passiert: diesen November raffte ich meinen Mut zusammen, um mir einen kleinen Traum zu erfüllen und ein Industrial stechen zu lassen. Auf meiner kleinen Skizze kann man sich grob vorstellen, wie das nun auf meinem rechten Ohr aussieht. Die erste Frage vieler war unüberraschenderweise: Tat es weh? Selbstverständlich tut es weh, wenn jemand zwei Löcher in deinen Knorpel stich – aber bei einem Piercer, der sympathisch ist, einem ein Gefühl von Sicherheit vermittelt in einem hygienischen Studio und der einen im Vorfeld gut aufklärt und der moralischen Unterstützung der besten Freundin, die daneben sitzt und einen ablenkt, geht es sehr schnell. Die ersten zwei Tage fühlt es sich sehr warm und komisch an und nun nach über einem Monat bin ich wieder in der Lage auf meinem rechten Ohr zu liegen, auch wenn ich es vermeide. Ich desinfiziere es jeden Tag zwei Mal mit einer Kochsalzlösung und  bisher heilt es recht gut ab. Ich kann also nur raten, sich zu trauen, weil es eigentlich ganz schnell geht und die Freude dazu verglichen viel größer ist.

4. Schwarzes Samtkleid von Gina Tricot
Dem Samt-Trend kann man diesen Winter nicht aus dem Weg gehen und seitdem ich in diesem Frühjahr entdeckt habe, dass ich zu einer Kleiderträgerin mutiert bin, wollte ich ein warmes und schickes Kleid für die kalte Jahreszeit besitzen. Dieses unscheinbare kleine Schwarze kann man sehr schick mit gewissem Schmuck tragen, aber auch sehr einfach mit einem Grobstrickcardigan und man wirkt durch den Samt-Effekt trotzdem stets ein bisschen eleganter und „put together“.

5. Reclam Universal-Kulturtasche
Da ich nur noch mit einem Rucksack in die Uni gehe und meine übersichtlichen Umhängetasche bis auf weiteres für weniger gepäcklastige Ausflüge verwende, wollte ich nicht, dass Wertsachen wie Schlüssel etc. in diesem herumfliegen und ich ewig danach suchen muss – was besonders unangenehm ist, wenn man etwas spontan braucht. Als ich diese süße Kulturtasche bei Dussmann durch Zufall entdeckte, wusste ich, dass genau dieses Problem sich dadurch lösen würde – und noch besser, durch das leuchtende Gelb findet man sie auch schnell in den Untiefen meines Kanken.

6. „Kafka am Strand“ von Haruki Murakami
Dieses merkwürdige, spannende, verstörende, interessante und zweifelsohne besondere Buch wurde mir von einer Instagrammerin empfohlen, da es einer ihrer Lieblingsbücher sei. Dass Murakami in der Literturszene hoch im Kurs steht, war mir keineswegs entgangen und auf ihre Empfehlung hin, las ich dieses Buch innerhalb der letzten Wochen. Es fesselte mich stets aufs Neue und doch musste ich es manchmal auch zur Seite legen, um es sacken zu lassen. Noch bin ich mir über mein entgültiges Urteil nicht im klaren, aber wenn es soweit ist, wird auf diesem Blog selbstverständlich eine Rezension erscheinen!

7. Mini Kakteen
Nachdem plötzlichen Todesfall der Kakteen, die ich in den letzten zwei Jahren hatte, legte ich mir diese kleinen hübschen an. Ich hoffe, mit ihnen werde ich mehr Glück haben und sie können sich eines längeren Lebens erfreuen.

Musikalische Hightlights

Nun zu fragen, wie euer November war, ist zeitlich etwas unpassend, deshalb möchte ich lieber wissen, wie euer Dezember läuft und was für Dinge und Musik euch gerade begeistert!

Love, Katha

October Faves #17

Moinsen!

Erneut ist die Zeit im Flug vergangen und wir nähern uns dem Ende des Oktobers, der für mich eine ganz neue und hektische Zeit einleitet hat durch meinen Studiengangwechsel und persönlichen Stress. Ein Monat mit Höhen und Tiefen, aber definitiv einer Chance jetzt neu durchzustarten. Auch diesen Monat habe ich einige Favoriten vorzustellen!

1. Lenovo Yoga 720 Laptop
Zum Unistart wollte ich unbedingt mobilisierter und damit auch freier als die letzten 2 Semester werden, denn ich merkte schnell, dass Studieren ohne Laptop echt nicht schön ist, wenn auch möglich. Mein alter Laptop hatte mir lang gedient, aber mit gut 2 kg, 15,6″, einer unerträglichen Hitze des Geräts und kaputtem Akku (und entsprechend nur mit Netzteil benutzbar) war er mehr Last als Nutzen und absolut nicht Uni tauglich. Mein neues Gerät ist mit 1,3 kg ein schnelles und hübsches 2 in 1 Gerät – leider teuer, aber auch auf Grund der hochwertigen Verarbeitung denke ich eine lohnende Invention, die mir schon in den letzten 3 Wochen schon viel Freude gebracht hat. Der Laptop kommt zusätzlich noch mit einem Stift und einem sehr praktischen Fingerabdrucksensor zum Entsperren des Geräts.

2. Rimmel by Kate Moss Sculpting Palette 001 Golden Sands
Diese Palette besteht aus einem leichten, schimmernden Highlight, einem warmen Counturing-Ton und einem hellen, pinken Blush. Besonders mag ich allerdings den Highligher, da er gut pigmentiert ist und man ihn aufbauen kann, er jedoch  kein bisschen aufdringlich und nach zu viel aussieht.

3. Lesehighlight: „The Essex Serpent“ by Sarah Perry
Das vermutlich schönste Buch, was ich besitze, wurde mir in den letzten Monaten wärmstens auf Instagram empfohlen und ich kann es auch empfehlen. Der Roman ähnelt stark in seiner Lesart einem Klassiker, aber auf eine angenehme, ungezwungene Art und Weise und mit einem dunklen, mysteriösen Hauch. Die emanzipierte Protagonistin schließt man genauso schnell ins Herz wie den wunderschönen Schreibstil. Allerdings machte dieser mir am Anfang der Lektüre wirklich Probleme und ich brauchte einige Zeit um in diesen anspruchsvollen Stil reinzukommen. Das perfekte Buch für dunkle Herbstabende.

4. Es Herbstet!
Herbst ist sicher nicht meine liebste Jahreszeit: Auf windig-regnerisches Wetter, weniger Sonnenstunden und kalte Nächte freue ich mich nicht, allerdings hatten wir diesen Oktober auch eine wunderbare Woche goldenen Herbstes mit Sonne und den wunderbaren bunten Farben hier in Berlin gehabt – so dass man am liebsten einen Spaziergang durch das frische und dichte Laub machen würde.

5. Kinogang: Victoria & Abdul
Dieser lustige, manchmal zum Fremdschämen einladende aber das Herz wärmende Film mit der wunderbaren Judi Dench in der Hauptrolle erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen der britischen Monarchin Victoria und einem muslimischen Inder. Historisch sicherlich ziemlich romantisiert und weiß Gott, wie inkorrekt, aber das ist sicher nicht der Anspruch. Wer einfach einen netten Film sehen möchte, ein bisschen lachen und abschalten, kann ich diesen (man kann es wirklich nicht anders sagen) süßen Streifen empfehlen.

6. Neuer Studiengang
In meinem letzten Beitrag zu meinen Tipps für Erstsemester bereits angedeutet, wollte ich hier noch ein bisschen genauer werden: Ja, ich habe meinen Studiengang von Sozialwissenschaften (Soziologie und Politikwissenschaft) auf Deutsch und Ethik mit Lehramtsoption gewechselt. Meine Entscheidung wurde getragen von mehreren Faktoren (ich fühlte ich nicht wohl, ich hatte große Schwierigkeiten mit Statistik und ich merkte, dass meine Kompetenzen und Stärken in anderen Bereichen liegen) und ich kann nun nach gut 2 Wochen Studium bereits sagen, dass ich mich tausendmal besser aufgehoben fühle, als in meinem ersten Studiengang und das erste Mal habe ich überhaupt das Gefühl, dass ich nicht nur studiere auf Grund dieser peseudo-verpflichtung „Wenn du ein gutes Abi hast, musst du studieren“, sondern auch, weil ich mich begeistern lassen kann von meinen Modulen und sogar privat gerne über die Uni spreche – und ich glaube mittlerweile fest, dass Studium so seien sollte. Natürlich habe ich eine Menge um die Ohren und es ist anspruchsvoll und anstrengend, aber wenn man wirklich fasziniert und interessiert teilnimmt, fühlt es sich nicht an wie eine Last (oder zumindest eine tragbare).

7. Kupferfarbige Kleiderbügel
Diesem Trend konnte ich absolut nicht widerstehen! Di Kleiderbügel (5 Stück für 4€ bei Primark) sind nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick und haben eine gute Breite für meine Kleidungsstücke und sehen besonders, wenn man wie ich einen offenes Kleiderschranksystem hat (genau gesagt: Elvarli von IKEA) schön aus.

8. Leuchtturm 1917 Notizbuch Punktkariert
Wenn man einmal im Internet Inspiration für sein Bullet Journal sucht, stößt man schnell auf viele Leuchturm 1917 Noitzbücher Fans (besonders im englischsprachiegen Raum), dabei fielen mir die sogenannten Punktkarierten Versionen auf, weil ich zuvor noch nie etwas dergleichen gesehen habe – allerdings sind diese besonders für BuJos geeignet und ich bin echt positiv überrascht, wie handlich dieses Design ist, um neue Seiten zu designen und kleine Zeichnungen anzufertigen.

9. Dunkelblauer Rollkragenpullover
Ich hätte es selbst nie gedacht, dass ich eines Tages Rollkragenpullover mögen würde, nachdem ich sie jahrelang für schrecklich empfunden habe. Allerdings seitdem ich einigen Modebloggern wie Jenny Cipoletti von „Margo & Me“ folge, fühle ich mich inspiriert, Kleidungsstücke anzuprobieren, die ich in einer bestimmten Kombination oder auch so nicht tragen würde und bei diesem Rolli hat’s gefunkt. Er ist nicht dick, aber auch nicht zu dünn, lässt sich auch toll unter Kleidern tragen und dadurch, dass er in der Mitte ein paar Längsstreifen hatschmeichelt er auch der Figur.

Musikalische Highlights

Wie war euer Oktober und was waren eure Favoriten?

Love, Katha

August Faves #17

Moinsen!

Wie schnell die letzten Sommermonate, besonders der August, verflogen ist. Wenn ich so aus dem Fenster schaue in die frische Septemberluft, scheint alles schon außerordentlich herbstlich. Wettertechnisch bin ich auch recht enttäuscht von diesem deutschen Sommer. Nichtsdestoweniger waren die letzten 31 Tage ziemlich aufregend und es gibt zweifelsohne ein paar tolle Favoriten, die ich gerne vorstellen möchte.

1. Geblühmter Romper von Springfield
Nach einiger Zeit des Zweifelns, inwieweit dieser Trend was für mich sei, endete ich diesen Sommer nun mit zwei Romper/ Playsuits, die ich beide viel und gern getragen habe. Dieser ist aus einem weichen, dünnen Stoff, mit Taschen und zwar kurz wie eine Shorts, aber nicht unangenehm kurz, wie viele die ich anprobiert habe. Jumpsuits sind eine tolle Option, da sie ähnlich schick wie ein Kleid sind (meistens wie hier schöne Rückendetails haben), aber auch praktisch sind, wenn man im Sommer nicht sich um jede kleine Brise sorgen machen muss. Natürlich muss man sich komplett ausziehen, wenn man auf Toilette möchte – dieser hat im Gegensatz zu meinem anderen Romper keinen Reißverschluss – und das kann manchmal ein bisschen dauern.

2. Blumenkranz
Der Trend ist total alt, aber einfach herrlich zu tragen auf einem Festival oder schlichtweg auf einen sommerlichen Strohhut als Verzierung gelegt Und zu viel Blümchen geht sowieso nicht, besonders nicht auf Festivals.

3. Sziget Festival
Ich habe schon einen ganz langen Bericht über meine Budapest-Reise und das wunderbare Sziget-Festival geschrieben, aber natürlich kann ich dieses Erlebnis nicht in meinen Highlights des Monats August vergessen. Erneut war das ungarische Musik- und Kunstfestival ein Traum aus großartigem Line Up, vielen neuen Dingen zum entdecken und einer ansteckend guten Stimmung. Dazu gab es dieses Jahr eine Hitzewelle, die manche Festivaltage dort anstrengender machte, aber dennoch nichts an der Euphorie minderte. Ich kann jedem vom Herzen empfehlen, dieses Festival zu besuchen.

4. Kino-Highlight: Tulpenfieber
Lange auf das Erscheinen in deutschen Kinos gewartet, sah ich kürzlich mit meiner besten Freundin Charlie diesen Kostümfilm, der nicht nur durch sein historisches Setting optisch besticht, sondern auch durch die Besetzung: Meine absolute Lieblingsschauspielerin Alicia Vikander, Christoph Waltz und Judi Dench (die es sich wirklich lohnt im Originalton zu hören). Der geheime  niederländische Tulpenverkauf und Wetten um die besonderen Tulpenarten im 17. Jahrhundert, eine junge unglücklich verheiratete Frau und ein Maler, der nach einem Erfolgswerk und der Obsession in seinem Werk sucht – diese Stichworte beschreiben am besten das Kostümdrama. Die Filmografie ähnelt dabei stark der Kunst dieser Zeit: Kontraste, das Spiel mit dem Licht und dann und wann ein satten ultramarin, um Prunk und Vanitas darzustellen. Kein Wunder, wenn Tom Stoppard, der mich bereits durch Parade’s End und Anna Karenina begeistert hat, in einem Film mitwirkt. Untermalt wird das optische Spektakel von einem dunklen, melodischen Soundtrack. Natürlich ist es kein naturalistisches, historisch treues Portrait und manchmal neigt der Film zu sehr dramatischen Wendungen, die nicht jedermanns Geschmack sind, dennoch würde ich keineswegs sagen, das „Tulpenfieber“ zu Süßholzraspeln neigt. Klare Empfehlung für jeden, der üppige Kostümfilme, die Blütezeit der Niederlande, ein gutes Drama und spannende Wendungen mag.

5. Pigna Nature Hefte
Blumenmuster? Her damit. Die wunderbaren Hefte von der italienischen Papeterie-Marke Pigna aus der Pigna Nature Reihe sind nicht nur optisch entzückend, sondern innen aus recycelten Papier – hübsch und umweltfreundlich. Eigentlich benutze ich diese Hefte schon seit Schulzeiten, aber Ende des 2. Semesters habe ich sie wieder für mich entdeckt. Leider habe ich in Deutschland noch kein Schreibwarengeschäft gefunden, wo es sie gibt.

6. Somersby Cider
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mittlerweile alle durchprobiert habe, aber nach 5 (Apfel, Rhabarber, Birne, Brombeere und Heidelbeere) verschiedenen Sorten kann ich nicht nur meinen Favoriten benennen (definitiv Heidelbeere, aber Brombeere ist auch grandios), sondern auch klar sagen, dass ich Somersby Cider sehr gerne mag, aber eher die „außergewöhnlichen“ Sorten, als den klassischen Cider. Dennoch hoffe ich, irgendwann noch auf ein britisches Produkt zu treffen, das mich auch für die „einfache“ Apfelnote begeistern kann. Schade ist nur, dass man in Deutschland meistens nur Apfel von Somerbsy findet, manchmal auch Brombeere, aber andere, außergewöhnliche Geschmakcsrichtungen nicht.

7. Géza Gárdonyi: Die Sterne von Eger
Zugegeben ist dieses Buch kein Lesehighlight für mich, weil ich es absolut grandios fand, sondern weil es für mich eine schöne Erfahrung war, der Literatur und den Klassikern meiner zweiten Nationalität näher zu kommen – ähnlich wie in Deutschland jede und jeder in seiner Schullaufbahn mindestens mit der Ringparabel aus „Nathan der Weise“ konfrontiert wird und viele auch Goethes „Faust I“ lesen müssen, ist in Ungarn „Die Sterne von Eger“ eine Pflichtlektüre. Ein historischer Abenteuerroman, der eher für Jugendliche ausgelegt ist, beschreibt den Kampf um die Burg Eger gegen die Türken im und um das Jahr 1552 – außerdem gibt es eine zuckersüße Liebesgeschichte, einige recht eindimensionale Charaktere, eine Prise Humor und einen ziemlich patriotischen Unterton. Streng gesehen betrachte ich das Buch mit recht kritischen Augen – allerdings ist es auch ein Bericht aus einer Zeit, in der Patriotismus und Feindlichkeit gegenüber einer „gegnerischen Nation“ noch anders gesehen wurde und ich glaube, man darf diesen Roman, der in erster Linie ein historischer Abenteuerroman für Jugendliche ist nicht zu engstirnig betrachten. Es ist ein amüsanter Einstieg in die Klassiker der ungarischen Literatur, von denen ich noch viel mehr in Zukunft lesen werde!

Was ich diesen Sommer (Juni-August)gelesen habe:

George Orwell: 1984
Erin Morgenstern: The Night Circus
Griet Op de Beeck: Komm her und lass dich küssen
Stefan Zweig: Ungeduld des Herzens
Benedict Wells: Becks letzter Sommer
Diana Gabaldon: Feuer und Stein
E.M. Forster: Zimmer mit Aussicht
Virginia Woolf: Die Fahrt zum Leuchtturm
Géza Gárdonyi: Die Sterne von Eger

Musikalische Highlights

Ein paar Instagrammerinnen, die ich frisch entdeckt habe und mich seit jeher begeistern und inspireren:

  • Emily @emilyduis
  • Miranda Mills @mirandasnotebook
  • Lena @lena_geary
  • Malin Olivia @bulletbymalin
  • Josie Fashion Mumblr @josieldn

Wie war euer August?

Love, Katha

Spring Faves #17

Moin!

Es ist wieder so weit, die letzten drei Monate sind wie im Flug vergangen und ich möchte meine Lieblinge dieses Frühlings zusammenfassen – Achtung, langer Post! Wie immer ist es bunt durchmischt und alles von musikalischen Highlights, meiner Lesestatistik und ein paar Dinge, die ich sehr gerne verwendet habe und empfehlen möchte, sowie meine Dresden-Reise sind dabei. Also hoffentlich für jeden was!

Empfehlungen

1. Calvin Klein Bralette in grau
Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann so eine Form von BH toll finden und tragen würde – aber ich bin positiv beeindruckt. Aus Jux anprobiert und sofort verliebt. Man bekommt recht guten Support (natürlich nicht, wie bei einem Bügel- oder Sport BH, aber für ein Bralette ziemlich gut), er ist super weich und angenehm zu tragen und zwingt mich ein bisschen – als positiven Nebeneffekt – zu einer geraderen Körperhaltung.

2. Cambridge Satchel Company Batchel in pine
Meine heiß-geliebte Uni-Tasche habe ich schon seit letztem Dezember, aber ich habe mir Zeit gelassen, um besser beobachten zu können, wie sich das Leder entwickelt und bin begeistert wie eh und je über meinen treuen Begleiter. Die vollständige Rezension gibt es hier.

3. Katlenburger Bowle To Go Pfirsich Geschmack
Bei einer kleinen Supermarkt Odysee im April sah ich diese putzigen kleine Flaschen und da ich generell alles mit Pfirsich Geschmack liebe, stand für mich sofort fest, dass ich dieses Getränk probieren muss. Stark mostig, aber trotzdem sehr erfrischend und süß. Natürlich ist frische Bowle ganz anders, so wie frischer Glühwein, aber für ein abgefülltes Produkt ist es sehr gut und ich habe mittlerweile den Supermarkt geplündert und mir einen kleinen Vortrag bereitgelegt für warme Sommerabende.

4. Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray
Zweifelsohne mein Lieblingsbuch in diesem Frühling (Lesestatistik s.u.). Die Entscheidung fiel gar nicht so einfach, aber zurückblickend hat mich dieser Klassiker schlichtweg am meisten beeindruckt. Oscar Wilde entpuppt sich hier als ein sehr amüsanter, zynischer und die Gesellschaft sehr gut beobachtender Autor mit einer außergewöhnlichen Geschichte, die nicht ohne Grund ein Klassiker der Weltliteratur geworden ist. Meine vollständige Rezension findet ihr hier.

5. Polaroid Postkarten
Sie sind überall in Berlin, von Touristenmotiven zu Geburtstagsgrüßen und Streetart ist alles dabei. Mittlerweile habe ich zwei weitere gekauft und damit mein Zimmer geschmückt.

6. Pastell Texmarker Stabilo Boss
Auf Instagram gesehen und sofort verliebt. Als ich sie zufällig bei einem Papeteriegeschäft für happige 1.50 Euro gesehen habe, war ich so aus dem Häuschen! Die Pastellfarbe ist meiner Meinung nach viel angenehmer, als intensive Neon-Farben, hebt aber trotzdem hervor.

7. Kurztrip nach Dresden
Einen Tag raus aus Berlin, fremde Luft atmen und die wunderschöne Altstadt dieser sächsischen Stadt bei reinstem Kaiserwetter beobachten. Ich kann einen Trip in diese bezaubernde Stadt wirklich weiterempfehlen. Für Impressionen und den vollständigen Bericht, bitte hier entlang. Ich werde definitiv noch mal Raus-aus-Berlin Beiträge möglich machen, weil es wirklich eine schöne Sache ist.

8. Peter Broderick beim XJAZZ Festival

Der Neo-Klassik-Komponist ist mir vor längerem mehr oder weniger durch Zufall auf Spotify als Empfehlung über den Weg gelaufen, aber seine ruhige und magische Musik konnte mich in den Bann nehmen. Umso glücklicher war ich, diesen besonderen Mann auf einem Konzert sehen zu können in einer genauso mysteriösen und modernen Location wie seine Melodien – in der Emmauskirche in Berlin Kreuzberg. Ein sehr sympathischer Komponist auf einem kleinen, intimen und sehr spirituellen Konzert.

9. La Grande Brasserie Tasse von Butlers
Merkt man ein bisschen, dass grün und grün-türkise Töne zu meinen Lieblingsfarben gehören? Die Tasse in Emaille-Optik ist jedoch aus spülmaschinenfester Keramik mit der Prägung „La Grande Brasserie“. Der Henkel ist sehr angenehm zu fassen.

10. Cowboy Inspired Ledergürtel von ASOS
Ich muss sagen, dass 25 Euro mit Versand ein bisschen mehr waren, als ich eigentlich zahlen wollte, aber so viel wie ich diesen Gürtel trage, zahlt es sich zweifellos aus. Nur eine Sache sei gesagt: Die Größenauswahl bei ASOS ist eine Katastrophe, ursprünglich habe ich ihn von der Größe her gekauft, damit er mit um die Taille passt, und da habe ich mich zwischen zwei Größen bewegt, mich für die kleinere entschieden. Nun passt er allerdings glücklicherweise auch um meine wesentlich breitere Hüfte und ist um die Taille fast zu groß?!

11. Kinobesuch: Die Schöne und das Biest
Mein Kino-Highlight und ein Film, auf den ich mich schon länger gefreut habe, ist die neue Disney Verfilmung zu dem Märchen-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ – diesmal jedoch mit Darstellern und nicht animiert. Ein bunter Spaß mit altbekannten Songs, eine wunderbare Hauptdarstellerin und wirklich überaus liebevoll gemacht, den ich nur empfehlen kann! Natürlich habe ich den Film in ganzer Länge rezensiert, was direkt hier zu finden ist.

12. Pigment Liner Staedler
Warum habe ich nicht schon viel früher von diesen genialen Stiften gehört, war mein erster Gedanke, als ich sie in meinem Lieblingskünstlerbedarf entdeckte. Für mich erfüllen sie jedenfalls einen absoluten Traum: Es gibt 0,05 cm breite, die für sehr dünne Linien sorgen, die Stifte sind auf Papier wasserfest und bluten auch nicht, beim Auftragen kommt stets gleich mäßig viel Farbe raus. Ich liebe sie!

13. Magnolie Pistazie Duschgel Dove
Wunderbar duftend, cremig und hinterlässt die Haut mit einem erfrischen und nicht ich zu trockenen Gefühl. Die dazugehörige Bodylotion ist auch nett, hat aber einen sehr starken und intensiven Duft, der alles übertönt, im Gegensatz zu dem milchigen Duschgel.

Was ich im Frühling gelesen habe

Ich weiß, ich weiß. Manche lesen so viele Bücher in einem Monat – ich brauche länger! Nichts desto weniger habe ich zwei sehr gute Bücher gelesen (9 Sterne) und zwei ebenfalls ziemlich gute (8 Sterne), die ich wirklich empfehlen kann.

Musikalische Highlights

Ich hatte aber nicht nur ziemlich viele Favoriten, sondern auch einige musikalische Highlights, die ich stundenlang auf und ab gehört habe.

Ich habe über die letzten zwei Beiträge dieser Art festgestellt, dass sie meistens ziemlich lang werden (und ich weiß auch, dass viele so lange Posts überhaupt nicht lesen wollen, aber darum geht es mir eher weniger), da sich über die Zeit viel kumuliert und entsprechend überlege ich, ob ich anstelle der „Jahreszeit“, also drei Monate, zwei  Monate wähle, da einer, wie ich es früher gemacht habe, mir auch nicht ganz gefallen hat, weil ich nicht genug Zeit hatte, um einen ordentlichen Beitrag zu machen. Was sagt ihr dazu?

Love, Katha

Autumn Faves #16

Moinsen!

Erstmal: Allen einen schönen Zweiten Advent! Die Weihachtssaison ist am brodeln, aber ich möchte gerne noch einen Blick zurück auf die letzten Monate werfen.

Nachdem ich mit meinen Monthly Faves aufgehört hatte, weil ich es schwierig fand, jeden Monat neue Lieblinge zu finden, da ich schlichtweg nicht so viel kaufe, ohne mich zu wiederholen, habe ich mich etwas unvollständig gefühlt.
Für mich gilt beim Bloggen immer: Qualität über Quantität! Vor allem, da ich noch meine olle Handykamera benutzen musste und die Bilder auf Blogniveau ziemlich groß sind, war mir die nicht so gute Qualität etwas unangenehm, aber nun, wo ich meine Spiegelreflex habe, ist natürlich alles anders, aber vor allem : scharf!
Es hat mir irgendwas gefehlt neben den ganzen Rezensionen, immer wieder wollte ich ein paar Dinge vorstellen, allerdings wusste ich nicht, unter welcher Kategorie! Deshalb möchte ich jetzt Lieblinge für jede Jahreszeit zusammenstellen, weil ich so mehr Zeit habe, um die besten Dinge herauszusuchen. Es ist etwas experimentell, ich weiß noch nicht, ob ich das Format behalte, aber wenn du es interessant findest, lass es mich wissen!

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1. Lieblingspullover

Ich weiß, ich weiß. Diese Schnürgeschichten sind gerade absolut modisch und ich kaufe eigentlich lieber zeitlose Sachen… aber ich konnte nicht widerstehen. Der Pullover ist sehr kuschelig und warm, sieht kombiniert aber auch einzeln toll aus. Ich liebe es einfach, dass er so ein schönes, helles grau hat und duch das weiße Band zu etwas besonderem wird.  Wer mich normalerweise in der Uni sieht, wird feststellen, dass ich fast nur noch in diesem Pullover lebe!

2. Passenger Konzert im Tempodrom

Irgendwie wird man nach einem Konzert immer noch ein größerer  Fan des Musikers als zuvor. Zumindest ist das mein Eindruck, vielleicht hatte ich bsiher auch nur Glück und habe stets gute Konzerte erwischt.
Es war mein erster Besuch im Berliner Tempodrom, der aussieht wie ein futuristisches Zirkuszelt, welches aber eine großartige Akustik bietet. Aber nun zu Passenger, den wahrscheinlich viele, mich eingeschlossen, durch seinen Song „Let Her Go“ kennen. Er selbst bekundete jedoch, seitdem es „Let It Go“ aus dem Disey Film „Frozen“ gibt, verfolge  ihn die Verwechslung wie einen Fluch. Alles in einem war es ein wunderbarer Abend, Passenger erzählte viel von den Hintergründen seiner Songs, vom Wandern als Straßenmusikant, von Dingen, die ihn nerven oder ihn begeistern. Regelmäßig forderte er sein Publikum zum mitsingen auf. Obwohl es eine recht große Halle war, hatte man den Eindruck, dass er auf einer ganz persönlichen Ebene zu seinem Publikum sprach. Mal sang er mit der Band, oder allein mit der Gitarre, aber die ganze Zeit strahlte er eine warme, faszinierende Persönlichkeit aus. Es war einfach Gänsehaut pur!

3. Essie Nagellack in „Wicked“

Dunkelrot, fast schwarz und wunderschön glänzt dieser Nagellack auf den Nägeln, je nach Licht scheint er mehr rötlich oder kastanienfarbend, ist aber eine wärme und tolle Abwechslung zum düsteren schwarzen Nagellack. Ich  bin zwar in letzter Zeit etwas seltener am Lackieren, aber auf die gute Qualität der Essie Nagellacke komme ich immer gerne zurück.

4. Kinoliebling: Doctor Strange

Zugegeben, ich war diesen Herbst nur zwei Mal im Kino (und das innerhalb von drei Wochen), aber Doctor Strange hat mich in jeder Hinsicht nachhaltig beschäftigt und mir gut gefallen. Natürlich gibt es einige Kritikpunkte, auch bei der Logik dieses Films, andererseits macht es einfach Spaß, dieses Marvel-Film zu sehen, er ist gut gemacht und großartig besetzt. Alle Details und die komplette Rezension gibt’s hier.

5. Jutebeutel der Humboldt-Universität zu Berlin: ISW

Am zweiten Tag der sogenannten OWO (Orienterungswoche) an meiner Uni gab es diese hübschen Jutebeutel gratis verteilt. Nicht nur eine schöne Geste, die einem absolut zu Berliner Studenten-Hipster transformiert, sondern auch praktisch! Der Beutel hat längere Träger, wodurch er etwas niedriger hängt als ein gewöhnlicher Beutel. Und es ist einfach schön, etwas vom eignen Institut zu besitzen.

6. Downton Abbey Staffel 6 (Finale Staffel)

Das ist tatsächlich schon ein bisschen länger her, aber dennoch erwähnenswert! ich denke, ich habe die letzte Staffel meiner Lieblingsserie gegen Anfang September gesehen und später nochmal mit meiner besten Freundin Charlie durchgesuchtet. Wer bis zur fünften Staffel durchgekommen ist und ein bisschen von dem Verhalten mancher Charaktere genervt war, wird hier sehr glücklich werden. Ich will natürlich nicht spoilern, allerdings kann man sagen, dass diese Staffel der Serie einen krönenden Abschluss verleiht – der urige Mr Carson, die ewig zankenden Schwestern Mary  und Edith, die Frage nach der Liebe, der Wandeln der Zeit und das langsame Austerben der Aristokratie und des Adels… Ach ja, Downton!

7. Buchiebling: Harry Potter and the Goblet of Fire

Der vierte Harry Potter Band war wie seine Vorgänger nach einfach super und begeisterte mich immer mehr für diese tolle Buchreihe, auch wenn der mittlere Teil ungewöhnlich langsam verlief, hatte ich viel Spaß beim Lesen. Besonders liebe ich diese herrlichen englischen Bloomsbury Ausgaben! Ich habe auch schon vor ein paar Wochen eine Rezension geschrieben, also wer am ausführlichen Urteil interessiert ist, findet es hier.

8. Bullet Journaling (Bujo)

Diese Idee kam eigentlich von meiner besten Freundin. Davor hatte ich dann und wann auf Instagram mal Bujos gesehen, wusste aber auch nicht genau, was das ganze soll. Nun muss ich sagen, dass ich echt dankbar bin, dass mir das ganze vorgestellt wurde, denn Bujos erleichtern mir den Alltag. Einerseits ist es eine organisierte, aber auch kreative Art To-Do Listen und andere organisatorische Dinge zu planen, andererseits habe ich nun meine ganze Zettelsammlung in einem schönen Noitzbuch. Für mich ist es besonders gut, weil ich mir jede Seite so einteilen kann, wie ich will, nichts ist vorgegeben, man hat so viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. So kann ich neben dem Üblichen auch Kreativlisten und Weihachtsideen notieren und eine Art „Tracker“ einbauen, der mich zum Beispiel daran erinnert, genügend Wasser zu trinken. Aktuelle probiere ich noch herum, welches System mir gut passt, wie ich die Seite anordnen kann, aber ich finde es großartig, einfach alles an einem Platz zu haben (und es auch wiederzufinden!)

Für alle interessierte, habe ich hier mal ein paar Tutorials verlinkt, die ich ziemlich schön und praktisch finde.

9. Classic Chai Yogi Tea (loser Tee)

Ich liebe diesen Tee! Eigentlich mag ich eher fruchtige und leichte Tees, aber jetzt bei der Kälte und den überall herumschwirrenden Erkältungs- und Grippeviren, genieße ich es total, diese aufbauenden, von innen wärmenden, würzigen und leicht scharfen Tees zu trinken – für die Stärkung am Morgen oder zwischendurch. Es wird zudem empfohlen, den Tee mit Milch zu trinken, aber den Clou daran habe ich leider noch nicht entdeckt.

10. Lieblingssongs und Ohrwürmiger

Meine absolute Nummer eins, einer der besten Songs, die ich seit langem gehört habe, ist Sleep On The Floor“ von The Lumineers. Ich empfehle es mit ganzen Herzen, ihn zu hören und sich das großartige Video ansehen!! Ich entwickle mich gerade sehr zum Fan von ihnen…

Hui, das ist überraschend lang geworden! Ich wünsche eine schöne vorweihnachtliche Zeit und freue mich schon auf Kommentare. Bist du vielleicht Fans von Passenger und /oder Downton Abbey? Was für Tee findest du für den Winter großartig?

Lass es mich wissen!

Love, Katha

June #15 Faves

Hallo Leute!

Um ehrlich zu sein, war dieser Monat aus verschiedenen, auch persönlichen wie ihr in meinem vorletzten Post lesen konntet, ziemlich für die Tonne. Nichts desto trotz gab es ein paar Lichtfunken an diesem doch so dunklen Himmel.

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1. Ohrringe mit Stacheln
Fast schon ein Jahr trage ich meine geliebten Ohrringe, sie sind etwas punkig, aber auch nur dezent und fügen zum Leben ein bisschen mehr Rock N Roll hinzu.

2. Acqua di Gioia (30ml) Giorgio Armani
Obwohl ich dieses Parfum mag, trage ich es selten. Für mich persönlich ist es etwas zu süß, aber manchmal passt es, vollendet ein Outfit oder man ist einfach in der Stimmung!

3. „Fearless“ Album von Taylor Swift
Wie alt diese CD schon ist! Irgendwann Mitte dieses Monates habe ich mal wieder mein Radio verwenden wollen (um mal ein bisschen von meiner aktuellen, akuten Spotify-Streaming-Sucht wegzukommen) und blickte durch meine CD-Sammlung. Es ist herrlich, wie man sich in diesen alten Taylor-Swift-Songs wiedererkennen kann und sie noch über so viel tiefgründigere, bewegendere Themen singt. Ein bisschen noch mal Teenie-Sein für jeden.

4. Kirschzeit
Spätestens wenn man die ersten Kirschen pflückt oder kauft, dann beginnt irgendwie der Sommer. Und tatsächlich kehrt er nach und nach hier in Berlin mit ein paar traurig-regnerischen Pausen ein.

5. Haargummi
Ich sehe kaum noch eine Gestalt in der Schule, die diesen Haargummni nicht besitzt und obgleich ich anfangs skeptisch war, muss ich sagen, dass er sehr gut in meinen Haaren (Schulterlang, lockig-wellig und krausig) sitzt, vor allem durch diese Spirale hat man tollen Halt. Ich vermute allerdings auch, dass die Begeisterung je nach Haartyp schwankt

6. Chiemsee Handyschutz
Oder wie ich ihn liebevoll nenne: Der Schlafsack. Strenggenommen ist das ein uralter Favorit, allerdings habe ich es immer wieder versäumt, auf meinem Block meine Begeisterung für dieses im innere flauschig-gefutterte Ding auszudrücken.

Meine akutelle Playliste:

Ich höre gerade noch sehr viel mehr, aber ich merke immerzu, was für einen wichtigen Teil Musik in meinem Leben ausmacht, es ist mir gar, wenn man Musik laut genug hört, sie die eigenen Gedanken übertönen kann und man einfach nur eins mit dem Song wird. Wie geht es euch mit Musik?

Auf das bessere Zeiten kommen! Und der Sommer endlich.

Love, Katha

P.S. Übrigens bin ich seit diesen Monat bekennender Game Of Thrones Junkie, ich gebe es gerne zu: ich liebe diese Serie!

November #14 Faves

Moin Moin!

Es ist tatsächlich unheimlich, wenn ich daran denke, dass der kommende Monat bereits der letzte dieses Jahres seien wird. Auf der anderen Seite ist es auf seine Weise auf erfreulich zu betrachten, dass ich bereits seit über einem halben Jahr schreibe und es mir unfassbaren Spaß macht.

Nun denn, dieser Monat war relativ stressig, Klausuren hier und da, Termine und Ereignisse. Hier eine kleine Auswahl:

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1. After Eight

Ich weiß gar nicht so recht, ob diese Schokolade als Herren oder Omaschokolade gilt, aber es ist mir wurstpiepegal, denn sie ist grandios: Pfefferminzcreme, umgeben von hauchdünner, dunkler Schokolade. Zugegebenerweise etwas (zu) süß, aber richtig lecker!

2. Chanel Nagellack No. 555 „Blue Boy“
Ein leicht gräuliches Blau, etwas einen Sturmhimmel erinnernd – die Farbe ist unfassbar schön, der Preis unfassbar unverschämt. Ich besitze den Nagellack schon ein Weilchen und anders als gewisse Nagellacke von YSL nicht nach 2 Jahren urplötzlich erst solartig wird und dann eintrocknet. Allerdings lohnt es sich nur ihn mit Unterlack (und wahlweise auch Überlack) zu tragen, da die Haltbarkeit nicht so exorbitant ist, wie man es verlangen müsste. Der Witz ist vielmehr, dass ich nicht nur diese grandiose Frage, sondern auch den Namen liebe, da ‚Boy‘, Coco Chanels große Liebe war. Das Packaging ist sehr schön und 13ml eigentlich ganz ordentlich.

3. Jane Eyre DVD

Die Verfilmung des Klassikers von Charlotte Brontë ist recht gelungen! Wunderbarer, leidenschaftliche Musik, hervorragende Schauspieler in den Hauptrollen (Michael Fassbender als Rochester) und eine mysteriöse, zeitlose Geschichte. Die Ausstattung der DVD enthält des weiteren den Audiokommentar, Interviews, Trailer und Making Of. Die vollständige Rezension folgt hier.

4. Paperblanks Micheangelo Handwriting Mini
Ich könnte glatt eine Liebeserklärung an die Paperblanks Notizbücher schreiben, denn ich liebe sie von ganzem Herzen. Dieses kleine, unlinierte bekam ich von einer Freundin vor längerem zum Geburtstag. Was ich besonders an Paperblanks schätze, ist die Qualität: schöne Verarbeitung und gutes (halbwegs umweltfreundliches) Papier. Es gibt verschiedenste Kollektionen, von Manuskriptdesignen (wie dieses) zu floralen Mustern usw. Preiswert sind sie leider nicht, meiner Auffassung nach lohnt es sich für Vielschreiber!

5. Poetry Slam
Dank meiner besten Bloggerfreundin Charlie @ KeineZeitFürLangeweile, sah ich das erste Mal in meinem Leben Live Poetry Slam. Wer in Berlin oder Umgebung wohnt, dem kann ich den Havel Slam bzw. den Potsamer Poetry Slam empfehlen. Wir waren beim Halbfinale der Berlin-Brandenburg-Meisterschaft und bis auf einen fand ich alle grandios, leider kann ich also keine Aussage dazu treffen, wie ’normale‘ Veranstaltungen sind. Es wird aber sehr viel Gelacht, nachgedacht und reflektiert, viele der Texte sind nämlich so grundlegend philosophisch, wie sie urkomisch sind.
Das einzig negative sind die echt überteuerten Getränkepreise und es war so voll, dass wir auf dem Boden des Waschhauses an die Wand gelehnt hocken durften (und mein Hintern tat mir am Folgetag noch immer weh) – natürlich muss man eigentlich nichts sehen, es geht schließlich um das hören, aber bei dem nicht ganz so günstigen Eintritt, wäre zumindest ein Sitzplatz drin gewesen.

Love, Katha