His Dark Materials II

Autor: Philip Pullman
OT: The Subtle Knife
Genre: Fantasy, Abenteuer
Sprache: Englisch
Ersterscheinung: 1997
Verlag: Scholastik UK Ltd.
Preis: £ 7.99 (Taschenbuch)
ISBN: 978-1407130231
Länge: 325 Seiten

Der zweite Teil der His Dark Materials Reihe.
Auf Deutsch unter dem Titel „Das Magische Messer“ erschienen.

Der 12 jährige Will befindet sich auf der Flucht, seit einiger Zeit werden er und seine Mutter von mysteriösen Fremden bedrängt. Nachdem er seine Mutter einer guten Bekannten anvertraut hat, rennt er selbst verwirrt durch die Stadt Oxford,  bis er plötzlich an einer Straße einen Schnitt in der Luft entdeckt, der ihn zu einer ganz anderen, seltsamen Welt und zu einem Mädchen namens Lyra führen wird.

Ähnlich wie Teil eins habe ich auch den zweiten Band innerhalb kurzer Zeit verschlungen! Man wird schnell in die Handlung reingeworfen und danach nimmt die Geschichte mit Beständigkeit an Energie und Geschehen auf, verdammt spannend geschrieben bekam ich dann und wann ganz schön Herzklopfen vor Aufregung, was als nächstes geschehen würde.

Die Idee der mutigen und manchmal auch ziemlich naiven Lyra einen nachdenklicheren, weniger impulsiven Partner an die Seite zu stellen, wirkt am Anfang recht fremd, da es etwas ungewohnt ist, allerdings wird schnell klar, dass die beiden eine Art Bestimmung teilen und sich hervorragend ergänzen. Will ist ein etwas weniger leicht zugänglicher Charakter als Lyra, dennoch konnte ich ihn schnell ins Herz schließen.

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Auch das Cover ist wieder wunderschön: Ein sehr gut durchdachtes Design, das auf verspielte Art und Weise die wichtigsten Elemente das Buches darstellt, die man jedoch während des Lesens erst entdeckt oder auch schon durch Band eins in Teilen erahnen kann. Wer ist der Mann im Ballon? Wessen Dämonen sind dargestellt? Wer ist die Hexe und so weiter – einfach brilliant!

Das besondere an diesem Teil ist, dass die Paralleluniversen und das Springen zwischen ihnen ein wichtiger Teil ist und damit man nicht durcheinanderkommt, gibt es an den Seitenrändern des Buches stets ein kleines Symbol, welches auf die Welt hinweist, in der gerade die Handlung spielt – das hilft wirklich gut gegen mögliche Verwirrung!

Eine kleine Anmerkung am Rande: Man findet die His Dark Materials  Reihe vor allem in der Jugendabteilung und zum Beispiel  unter Amazon mit der Alterseinstufung von 12-16 Jahren. Das empfinde ich aus zweierlei Gründen als falsch: Nur weil Kinder die Hauptrollen spielen, ist dies keineswegs „nur“ Jugendliteratur, doch leider, weil es nur im Bereich der Jugendliteratur zu finden ist, werden viele Erwachsene wahrscheinlich eher nicht zu diesen wunderbaren Büchern greifen, was schade ist. Außerdem glaube ich, dass die Bücher – zumindest auf Englisch macht es den Eindruck – viele verstecke gesellschaftskritische Aspekte erhält, die man erst als Teenager oder Älter überhaupt merken kann.
Zu guter letzt möchte ich betonen, dass vor allem der zweite Teil schon einiges an Brutalität erhält, die zum einen ziemlich ungewöhnlich für Protagonisten von 12 Jahren ist, aber ich denke auch, für manchen 12 jährigen nicht ganz ohne, beziehungsweise nicht unbedingt für jüngere Leser geeignet. Der Roman ist ziemlich schonungslos in seinem Geschehen und deutet nicht unbedingt auf ein Happy End hin, was die Wendungen auch recht unvorhersehbar macht.

Tatsächlich ist das Alter der Protagonisten mein einziger Kritikpunkt, Abenteuer hin oder her, es erscheint mir ziemlich grausam und unrealistisch, dass 12 jährige so eine waghalsiges Abenteuer durch Zeit und Raum mit derartig viel Mut (vielleicht auch Leichtsinn) beschreiten.

Vor allem durch den so metaphorischen Schreibstil, schafft Pullman die Idee seiner Parallelwelten unglaublich überzeugend umzusetzen. Durch die vielseitigen Charaktere und das wechselnde Setting mit der Magie und den Intrigen, werden die ersten zwei Bände zu Juwelen ihres Genres – ich bin wirklich aus dem Häuschen!

THE VERDICT: Eine absolut gelungene Fortsetzung des ersten Teils, die definitiv auf mehr neugierig macht. Viel Action, viel Magie, tolle Charktere und faszinierende Welten! 8,5 von 10 Sternen

Love, Katha

Red Queen

Autor: Victoria Aveyard
OT: Red Queen
Genre: Dystopie
Sprache: Englisch
Ersterscheinung: 2015
Verlag: HarperTeen
Preis: 10.99 $ (Paperback)
ISBN: 978-0062362711
Seiten: 400

Band 1 der Red Queen Reihe
Auf Deutsch unter dem Titel „Die rote Königin“ erschienen.

Auf Social Media Seiten wie Instagram überall zu sehen und nun, wo es gut ein Jahr in meinem Regel stand, wollte ich endlich wissen, was an dem Hype von „Red Queen“, dem Debütroman von Victoria Aveyard, dran ist. In erster Linie muss ich zugeben, dass mich das Cover sehr zum Kauf anregte – es sieht aber auch genial aus und passt einfach perfekt!

Mare Barrow lebt in einer geteilten Gesellschaft: Die Farbe des Blute scheidet zwischen dem armen Volk und den großen Adelshäusern, denn letztere haben silbernes Blut. Diese sind mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet und regieren seit Jahrhunderten über die rot blütigen. Mare, die in einem armen roten Dorf auswächst, bekommt durch einen mysteriösen Kontakt in den Palast zu kommen und dort den silbernen zu dienen. Dort stellt sich heraus, dass auch Mare besondere Kräfte hat und rotes Blut – eine absolute Unmöglichkeit, die der Hof unentdeckt lassen möchte und deshalb Mare aufnimmt unter dem Deckmantel, sie sei eine lang verlorene silberne Adelige. Die rebellische Mare gewinnt nun Hoffnung eine rote Revolution von innen zu starten, aber sie weiß noch nicht, mit dem sie sich anlegt, denn Worte können Lügen sein…

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So weit, so typisch Dystopien (für Jugendliche). Die Idee von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft ist auch nicht neu, ich musste sogar mehr an das vorrevolutionäre Frankreich denken, als ich von der Division durch Blut las, doch fand ich die Idee reizvoll.
Ähnlich plätschert es weiter, Mare, eine nicht unbedingt intelligente, aber mutige und selbstbewusste Aufsässige mit Ecken und Kanten schafft es schließlich durch eine Verbindung in den Palast zu kommen – und das alles recht schnell dank Aveyards flottem Präsens-Parataxen-Schreibstil, der recht gewöhnungsbedürftig ist . Inhaltlich möchte ich vorwegnehmen, dass „Red Queen an einigen Stellen an eine abgespeckte und nettere Version von „Game Of Thrones“ erinnert, wer also eine Welt aus unterschiedlichen Häusern, bestimmten Fähigkeiten und Intrigen mag, ist hier richtig. So wird man auch Teil von Mares Gedanken, die im wesentlichen ziemlich stolz darauf ist, dass man auf ihr Lügenspiel hineinfällt.

Auf die ersten 100 Seiten scheint es „Red Queen“ an Energie zu fehlen, zwar passiert einiges, wirkt aber weniger dramatisch, als wahrscheinlich der Fall sein soll, der Roman hat einen sehr gemächlichen Ton. Ich möchte auch nicht zu viel vorwegnehmen, für alle die das Buch lesen wollen, aber ich muss sagen, es lebt von den absolut umwerfenden Plottwists, die manchmal in Form einer  deus ex machina erscheinen, in anderen Situationen aber auch gerne den Teufel heraufbeschwören, also sowohl positiv als auch negativ ausfallen.  Ähnlich wie Mare glaubt man beim Lesen die ganze Zeit alles unter Kontrolle zu haben und fürchtet Dreiecksbeziehung und dahinplätschernde Revolution (wie etwa in Panem im 3. Band) , als großartige grausame und verhängnisvolle Ereignisse- es ist definitiv nicht so!
Während ich das Buch las, und das muss ich an dieser Stelle zu geben, wollte ich es unbedingt mögen, doch lange hielt es bei mir nur als ein durchschnittlicher Dystopienroman durch, wie sie aktuell sich nur reihenweise in den Abteilungen für Jugendliteratur stapeln, nichts besonderes, aber in Ordnung. Doch es kam ganz anders.  „Red Queen“ blüht nach und nach auf und zeigt besonders zum Ende seine wahren Stärken (bis dahin muss man es leider durchgehalten haben…), seine Besonderheit: die Geschichte verliert nie die Energie, immer auf Trapp, dass man fast den Atem anhält. Übrigens, ein bisschen Liebe (oder Ansätze dieser) gibt es auch…

Der erste Band dieser Reihe ist durchaus lesenswert:  obgleich nun Mare nicht unbedingt die klassische Figur ist, mit der man sich identifizieren kann, lebt „Red Queen“ definitiv von der Diversität der Orte und Figuren,  besonders Letztere werden wortwörtlich durch die vielen Dialoge zum Leben erweckt. Manchmal dünkt es hier jedoch, dass es mehr ein Skript für einen Film ist, als ein richtiger Roman. Ich hätte mich sehr über ein paar weitere Beschreibungen gefreut –  diese müssen ja nicht so ausufernd sein wie die eines Theodor Fontane, aber besonders bei Zukunftsfantasien und Welten, die nicht der unseren entsprechen, fällt es nicht immer leicht, sich vorzustellen, wie das erfundene Universum aussehen soll. Dass ein Gewand aus violetter Seide ist und mit Steinen bestickt ist, könnte absolut alles zwischen dem Rokoko und moderner Kleidung sein. Es ist folglich zu merken, dass „Red Queen“ definitiv Stärken hat, die aber auf Grund nicht ignorierbarer Schwächen in der Gesamtwertung an Kraft verlieren, was sehr schade ist.

Alles ist im Ansatz einfach wunderbar: die Idee, die Figuren, der Konflikt, doch die Ausführungen gehen nicht immer in die Tiefe, sowohl inhaltlich als auch stilistisch, was dieses Buch hätte von einer netten Lektüre zu einem fesselnden Roman steigern können. Ich fühle bezüglich dieses Punktes einen gewissen Zwiespalt in mir, denn ich würde „Red Queen“ gerne noch mehr mögen.

THE VERDICT: Spannend, überraschend und energiegeladen ist der erste Teil aus der Reihe über rotes und silbernes Blut und voll herrlich unerwarteter Momente. Die Schwächen liegen wirklich in der Tatsache, dass es zu schnell zur Sache geht und an wichtigen Stellen detaillierte Ausführungen fehlen.7,5 von 10 Sternen.

Love, Katha

Stardust

https://i0.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/5170sldUmML._SX304_BO1,204,203,200_.jpgAutor: Neil Gaiman
OT: Stardust
Genre: Fantasy, Abenteuer
Sprache: Englisch
Ersterscheinung: 1999
Verlag: Harper
Preis: 7.99  US-Dollar
ISBN: 978-0380804559
Länge: 352 Seiten

Auf Deutsch unter dem Titel „Der Sternwanderer“ erschienen.

„Stardust“ erzählt die abenteuerliche Geschichte des jungen Tristan Thorn, der seiner Angebeten verspricht, ihr einen gefallenen Stern als Zeichen seiner Liebe zu bringen. Entgegen seiner Erwartung gerät er in ein gefährliches Abenteuer, denn er ist nicht der einzige, der nach dem Stern sucht – und dieser entpuppt sich ebenfalls als ganz anders, als er sich jemals gedacht hätte.

Es ist schon sehr erstaunlich, in wie vielen verschiedenen Ausgaben man dieses Buch findet, am populärsten und wohl schönsten ist die Fassung, welche Illustrationen von Charles Vess enthält – das trifft allerdings nicht auf die oben angegeben Daten zu. Eine deutsche Version zu finden ist übrigens auch ziemlich schwierig, wie ich feststellen durfte.

Ich habe sehr gemischte Gefühle bezüglich des „Sternwanderers“. Bereits als Kind hatte mich sehr Film so verzaubert, dass ich mir sicher war, eines Tages das Buch zu lesen. Meistens inspirieren mich Filme, die Bücher zu lesen, auf denen sie basieren und ich wurde noch nie enttäuscht. Hier ist es allerdings anders.
Zum einen muss man sagen, dass die Edition, welche ich besitze, sehr groß gedruckt ist und diese 352 Seiten in normaler Druckgröße gar die Hälfte wäre. Dennoch ist zu sagen, dass es eine wirklich hübsche Ausgabe ist. Ich hatte die Hoffnung, dass man trotz der Kürze eine gelungene Geschichte vorfindet, allerdings waren es mehr Fetzen und Ideen, die mir gefielen, als das ganz Buch.

Zum anderen empfand ich die Geschichte während des Lesens als unfassbar komprimiert. Gaimans Fantasie ist wie ein überquillender, magischer Brunnen, er erschafft so interessante Welten und Figuren, die man so gern noch besser kennenlernen würde – ich spreche hier nicht von ewig langen Beschreibungen, wie sie Fontane pflegt, aber mehr Hülle und Fülle. Stattdessen ist das Tempo so rasant, dass man gerade so von der Stadt Wall losgepilgert bereits per Kerzenschein mitten in Faerie befindet. Leider nimmt dieses seltsame Tempo, welches ein bisschen wirkt, als wolle Gaiman einfach nur mit seinem Buch endlich fertig werden, den wahren Zauber dieser liebreizenden Geschichte weg. An dieser Stelle möchte ich ehrlich gesagt einfach nur enttäsucht den Film erneut sehen, denn dieser schafft es, aus den so interessanten Ansätzen von Charakteren mehr zu formen und die Liebesgeschichte zwischen dem Stern Yvaine und Tristan Thorn nicht gezwungen, sondern bezaubernd schön zu gestalten. Es scheint fast, als sei das Buch eine Inspiration, aber keine wirklich handfeste Geschichte.
Ich wollte dieses Buch so gerne mögen und es fällt mir wirklich schwer, zuzugeben, dass ich mehr erwartet hätte, als eine oberflächliche Erzählung. Man hätte so viel machen können! Vor allem die Beziehung der Gegenspieler hätte spannender und noch enegiegeladener gestaltet werden können, stattdessen sterben plötzlich alle hintereinander. Vor allem das Ende schien so einen seltsam ungeduldigen Charakter zu haben.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch durchaus positives zu sagen: Neben der viel erwähnten Tatsache, dass ich die Geschichte in ihren Grundzügen und der Welt, in der sie spielt, absolut brilliant finde, liebe ich auch Gaimans so vielseitigen und etwas verrückten Schreibsil und kann definitiv empfehlen, das Buch im Original zu lesen. Abenteuer und Humor arbeiten hier einfach wundervoll zusammen. Besonders die Art, in welcher der gefallene Stern Yvaine (ja, der Stern ist eine Frau!) Tristan beschimpft, ist einfach göttlich.

THE VERDICT: Die Idee ist brilliant, die Umsetzung leider nicht so erfüllend und teils sehr mager. Statt dem Buch, möchte ich allen den brillianten und wunderschönen Film (Lieblingsszene im Beitragsbild!) ans Herz legen, der dieses Märchen in seiner eignen Interpretation für mich persönlich vervollständigt. 4 von 10 Sternen.

Love, Katha

Quellen
Cover

Die Stadt der träumenden Bücher

Zugegebenerweise hat mich die Leselust zum denkbar schlechtesten Moment meiner bisherigen schulischen Laufbahn erwischt: Während der Abiturprüfungen! Aber was soll’s, ich habe eine Menge toller Bücher vorzustellen. Hier eines davon:

https://www.piper.de/uploads/import/produkte/produkt-2579.jpgAutor: Walter Moers
DT/OT: Die Stadt der träumenden Bücher
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Ersterscheinung: 2004
Verlag: Piper
Preis: 12.99
Länge: 480 Seiten
ISBN: 978-3492246880

Bücher können alles – sogar töten! Der junge Dichter Hildegunst von Mythemetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, die Stadt der träumenden Bücher… Walter Moers entführt uns in ein Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. [Klappentext]

Wir werden entführt in eine Welt der Bücher, alles ist mit ihnen verbunden, der absolute Traum eines jeden Bibliophilen wird in Buchhaim wahr – nur, dass es weniger menschlich zugeht, schließlich befinden wir uns bei Walter Moers,in Zamonien! Der Held Hildegunst von Mythenmetz, eine Art Echsen-Dinsosaurier, genannt Lindwurm, stürzt sich in ein gefährliches und waghalsiges Abenteuer – alles, dank eines Manuskriptes.

„Die Stadt der träumenden Bücher“ ist ein wahrgewordener Traum eines jeden Leser: selten habe ich ein Buch gelesen, dass so reich, originell, verwirrend und wortgewandt war. Es ist fast, als würde man ein Viergängemenü essen, das Herz wird einem so warm, sobald man es beendet hat, man fühlt sich gut gesättig, aber es liegt einem nicht schwer im Magen! So viel Einzigartigkeit: ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll!

Vor ab: ich bin sehr froh, der Empfehlung, diesen Roman zu lesen, gefolgt zu sein!

So fantasiereich und -lastig dieser Roman ist, man muss sich einleben, denn es wird immer absurder und bedarf viel Abenteuerlust und Liebe zum Phantastischen, um die ersten 150 Seiten zu überwinden, sie leben vor allem von Grundwissen zur Vorgeschichte, Hintergrund zu Buchhaim und sind etwas langatmig. Dann jedoch kommt ein Bruch, die Geschichte erfährt ein zuvor nie gekanntes Tempo und eine neue Form der Spannung. Ich möchte nicht zu viel spoilern, denn sonst ist der Spaß der unzähligen Überraschungen verloren, allerdings lebt die Spannung hier von Wendungen, die man wirklich nur schwer erahnen kann.
Hildegunst von Mythenmetz lernt schnell, dass sein Auftrag, den sein Dichterpate ihm am Sterbebett gegeben hatte, viel gefährlicher ist, als er auch nur im geringsten erwartet hätte und dass er die Magie von Büchern deutlich unterschätzt.
Jedoch ist er ein ganz wunderbarer Protagonist, etwas naiv, lernt aber schnell und viel und erfüllt in dieser Hinsicht den Typ des Heldens, der eigentlich nicht vor hatte, einer zu sein und schließlich über sich hinauswächst. Allerdings lernt man als Leser gewisser Maßen auch dazu und das macht unheimlichen Spaß.

Ein ganz großes Highlight ist nicht nur Moers herrlich blumige und reiche Sprache, sondern auch die grandiose Idee, das die Namen zahlreicher Figuren nichts als Anagramme berühmter Schriftsteller sind und so freut man sich als Leser enorm, wenn man Charles Dickens, Friedrich Hörderlin, Goethe oder Edgar Allan Poe zwischen den Zeilen entdeckt. Ich bin über die Maßen begeistert über den Ideenreichtum dieses Buches, auch wenn es an manchen Stellen etwas zu sehr ins Detail geht, staunt man jedes Mal über die Fantasie des Autors. „Die Stadt der träumenden Bücher“ ist zudem auch illustriert mit kleineren und größeren Zeichnungen, zeigen z.B. die Buchlinge in den Katakomben Buchhaims und untermalen wortwörtlich perfekt das Geschehen.

THE VERDICT: Ich bin begeistert und erstaunt, wie viel „Die Stadt der träumenden Bücher“ einem Leser an Ideenreichtum, überraschenden Wendungen und ulkigen Figuren bietet. Auf jeden Fall ein Muss für jeden Fantastikbegeisterten und Bibliophile, die es noch werden wollen. Sehr episch. 9,5 von 10 Sternen.

Love, Katha

Quellen
Cover

Harry Potter #3

https://i0.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/51hhvA%2BW48L._SX309_BO1,204,203,200_.jpgAutor: J. K. Rowling
DT:Harry Potter und der Gefangene von Askaban
OT: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Ersterscheinung: 1999
Verlag: Carlsen
Preis: 10.99€
Länge: 448 Seiten
ISBN: 978-3551551696

Dritter Band aus der Harry-Potter-Reihe

Natürlich weiß Harry, dass das Zaubern in den Ferien strengstens verboten ist, und trotzdem befördert er seine sschreckliche Tante mit einem Schwebezauber an die Decke. Die Konsequenz normalerweise: Schulverweis! Nicht so bei Harry; im Gegenteil, man behandelt ihn wie ein rohes Es. Hat es etwa damit zu tun, dass ein gefürchteter Verbrecher in der Schule eingedrungen ist und es auf Harry abgesehen hat? Mit seinen Freunden Ron und Hermine verucht Harry ein Geflecht aus Verrat, Rache, Feigheit und Verleumdung aufzudröseln und stößt dabei auf Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen. [Kappentext]

Nachdem im zweiten Band wieder der Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste sich als unpassend erwiesen hatte (und darüber war ich auch froh), war es umso spannender zu erfahren, wer der neue Lehrer wird, doch diesmal ist es kein aufgeblasener Nichtskönner, sondern eine recht seltame und den Schülern tatsächlich etwas beibringende Gestalt: Remus Lupin.
Im Laufe des Romans schloss ich diesen so spannenden Charakter immer mehr ins Herz. Denn wieder fällt mir auf, wie wunderbar J.K. Rowling die Charaktere vor dem inneren Auge aufblühen lässt und ein außergewöhnlcihes und buntes Bild von ihnen malt, sie scheinen förmlich zu leben, sie lachen, denken nach und haben ihre Fehler. Gleichzeitig fühlt man sich spätestens im dritten Band irgendwie zu Hause in Hogwarts, es scheint, als beginne man mit Harry selbst ein neues Schuljahr. Es ist wunderbar, wie originell die Figuren bleiben, obwohl immer mehr neue hinzukommen, alle haben ihre Eigentümlichkeiten und ihre ganz eigene Weise zu reden: Ruhig und bedacht wie Dumbledore, oder hochgestochen und trotzdem sympathisch wie McGonagall!

Natürlich ist es das Abenterliche, das neben den vierfältigen Charakteren an Harry Potter reizt. Die Ereignisse überschlagen sich nur und man erlebt sich selbst in einem ständigen Stimmungswechsel aus fasziniert, überrascht und unfassbar gespannt.
Gleichzeitig hat diese magische Welt etwas so menschliches, wie z.B. wie die Patronen, warme, glückliche Erinenrungen aufzurufen, wenn einen die Dementoren, etwas unheimliches und dunkles, angreifen – das macht man tatäschlich!
Ich denke am besten lässt es sich so beschreiben: Das Lesen des dritten Bandes hat unfassbar Spaß gemacht, man kann abschalten und in eine andere Welt eintauchen und sich selbst verzaubern lassen. Nichts in die Richtung, dass man den Weltschmerz von einem Helden auf sich selbst überträgt oder die utopischen Fantasien einer Zukunftswelt schon in der heutigen ansatzweise sehen kann. Solche Bücher sind auch wichtig, aber Harry Potter macht einfach gute Laune, es hinterlässt so ein warmes, gefülltes Gefühl, wenn man einen Band beendet hat und sich etwas von den Abenteuern erholen kann.

Das einzige, das ich schade finde, sind die deutschen Cover, die meines Erachtens zwar sehr einprägsam sind, aber nicht wikrlich schön. Wer kann, sollte die Bücher auf englisch lesen und Bloomsbury sei dank, gibt’s wirklich wunderbare soft-cover Taschenbücher, wie z.B. hier.

THE VERDICT: Mal wieder ein aufregendes und wunderbares Buch – man sollte sich defintiv davon verzaubern lassen! 9 von 10 Sternen.

Love, Katha

Quellen:
Cover

Harry Potter #1

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 Autor: J. K. Rowling
DT: Harry Potter und der Stein der Weisen
OT:
Harry Potter and the Philosopher’s Stone
Genre:
Fantasy
Sprache:
Deutsch
Ersterscheinung:
1997
Verlag:
Carlsen
Preis:
8.99€ (Taschenbuch)
Länge:
336 Seiten
ISBN:
978-3551354013

Erster Band aus der Harry-Potter-Reihe

Eigentlich hatte Harry Potter geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberer einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule des spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stützt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen [Klappentext]

Nun endlich habe auch ich es geschafft, meinen Weg in die Harry Potter Welt im Literarischen und nicht allein Filmischen Bereich zu finden – es ist erstaunlich, was mir die letzten Jahre gefehlt hat!
Zu der Geschichte muss nicht viel gesagt werden, außer natürlich, welch grandiose Idee es ist, Kinder in eine Schule für Hexerei und Zauberei zu schicken und eine magische Welt in das „normale“ England miteinzubauen. Durch kleine, verrückte Besonderheiten, wie das Gleis 9 3/4 wird die Geschichte nur ungemein lebendiger und bezaubernder – im wahrsten Sinne des Wortes! Es ist genial, was für eine brillante Fantasie J.K. Rowling hat und auf was für verrückte Ideen sie teilweise kommt, von lebendigen Schachfiguren zu Bohnen in verschiedensten Geschmacksrichtungen!
Die Geschichte baut ihre Spannung bis ca. zum letzten Viertel des Buches auf, wo nach und nach alles entblättert wird und es zum, nennen wir’s man „Showdown“ kommt und Harry mit dem Bösen konfrontiert wird.

Zugegenberweise kann man manchmal die Handlung etwas erahnen und dennoch möchte man es so dringend wissen, dass man weiter liest – es wird eigentlich nie langweilig, gleichzeitig finde ich allerdings bekommt man nicht ganz eine Atempause, in der sich, um es ein bisschen realistisch betrachtet, die Figuren intensiver entwickeln könnten-

Das Buch ist in einem schlichten, vielleicht schon etwas kindgerechten Stil geschrieben und lässt sich sehr schnell lesen, man fliegt förmlich von Seite zu Seite. Obwohl man hier auch zugeben muss, dass auf diesen etwas über 300 Seiten vergelichsweise eine Menge Handlung reingesteckt wurde – manche Autoren sagen so viel auf 900 Seiten. Ich glaube, persönlich mag ich etwas blumigeren Schreibstil, allerdings finde ich J.K. Rowling benutzt hier die flinke und dennoch präzise Sprache passend. Schließlich leben die Charaktere jede durch besondere Eigenschaften, häufig in die Wörtliche Rede eingebaut, wie zum Beispiel Draco Malfoys wunderbar abwertenden „Potter“ am Satzende. So entstehen vor dem geistigen Auge die Figuren und leben auf!

THE VERDICT: Ich bin überrascht, wie sehr ich von diesem Buch gepackt war und mich in der magischen Welt von Hogwarts verlor und kann nun warmen Herzens sagen: Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte es schleunigst tun! 8,5 von 10 Sternen.

Love, Katha

Quellen:
Cover

His Dark Materials I

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Autor: Philip Pullman
OT: Northern Lights
Genre: Fantasy, Abenteuer
Sprache: Englisch
Ersterscheinung: 1995
Verlag: Scholastik UK Ltd.
Preis: £ 7.99 (Taschenbuch)
ISBN: 978-1407130224
Länge: 375 Seiten

Auf Deutsch unter dem Titel „Der Goldene Kompass“ erschienen.

Lyra und ihr Dämon Pantalamion leben in Oxford am Jordan College ein unbeschwertes Leben, bis plötzlich nach und nach Kinder von einer mysteriösen Organisation entführt werden – keiner weiß, wovon oder weshalb. Gleichzeitig erreicht die Welt der Wissenschaft einen neuen Höhepunkt: die Erforschung des geheimnisvollen und gefährlichen Staubs, wie Lyra bei einem heimlichen Gespräch mitbekommt. Doch als auch ihr bester Freund verschwindet, offenbart sich Lyra ist ein mutiges Mädchen und stützt sich in ein aufregendes Abenteuer, welches sie in eine fremde Welt bringen wird – die des hohen Nordens.

Die Geschichte der kleinen Lyra wird zwar aus der dritten Perspektivegeschrieben, dennoch wird man häufig Teil der sehr intelligenten Gedankenwelt Lyras, versucht mitzugrübeln und ist somit stets ganz dicht beim Geschehen. Es ist unfassbar, wie sehr man in die Handlung fällt, wie man das Buch kaum loslassen kann, weil es nie langweilig wird, die Handlung spinnt sich von selbst fort und stets passiert neues, unglaubliches. Dennoch ist es manchmal ganz schön erschreckend, was sich das junge Mädchen traut, vielleicht auch etwas wahnwitzges jemand so junges als Hauptfigur zu bestimmen.Gleichzeitig empfand ich eine unglaubliche Freude, sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten.

Zur englischen Ausgabe ist zu sagen, dass es wundervoll geschrieben ist, ein reicher Wunderkorb von Adjektiven, so dass man die Kälte des Nordens fast schon auf der eignen Haut spürt, das Brüllen der Eisbären in der Ferne zu hören glaubt. Eine wunderschöne, brilliant ausgelegte Parallelwelt, ähnlich zu unserer, entsteht. Interessant sind auch die Parallelen zu der eben unseren, die Rolle von Kirche in der eigenen Welt im Kampf mit der Wissenschaft nachzuvollziehen. Oder die faszinierende Idee von Dämonen – zwangsläufig fragt man sich schnell, was für einen man selbst hätte. Nicht umsonst gewann Philip Pullmans phantastisches Meisterwerk die höchste Kinderbuchauszeichnung, den Astrid-Lindgren-Preis. Und doch ist es nicht nur ein Kinderbuch, durch die clevere Geschichte und die Motivation, die Handlung zu reflektieren, vielleicht auch, wie an selbst gehandelt hätte, hat es sich längst zum Roman für alle etabliert.

THE VERDICT: Ein herrlicher, spannender Roman, der garantiert nicht nur für Kinder, sondern alle Abenteuerlustigen geeignet ist und einfach Spaß bei Lesen macht! Die Sprache ist angenehm, bildlich und gleichzeitig bezaubernd vielfältig. Ich konnte es kaum aus der Hand legen! Deshalb 10 von 10 Sternen.

Love, Katha


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Die Frau des Zeitreisenden

DT: Die Frau des Zeitreisenden
OT: The Timetraveler’s Wife
Genre: Romanze
Cast: Eric Bana, Rachel McAdams, Ron Livingston, Jane McLean
Regie: Robert Schwentke
Drehbuch: Bruce Joel Rubin,Jeremy Leven, Audrey Niffeneger
Musik: Mychael Danna
Erscheinungsjahr: 2009
Länge: ca. 103 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Buchadaptionen sind eine Sache für sich, manche mögen sie, andere verfluchen sie hingegen. Ich stehe in diesem Falle auf einer relativ neutralen Seite. So sah ich mir gestern das zweite Mal „Die Frau des Zeitreisenden“ an, eine bittersüße Geschichte über Liebe, Sterben und Zeit. Es ist keine typische Zeitreisenden Geschichte, es geht weniger um die Abenteuer in längst vergangenen Jahrhunderten, ganz im Gegenteil, das Reisen wird viel mehr als Last dargestellt.

Henry DeTamble leidet an einem genetischen Defekt, der ihn dazu zwingt, durch die Zeit zu reisen.Er kann sich weder aussuchen, wohin er reist, noch wann, wodurch er manchmal spontan verschwindet. Jedoch kann er dabei nie seine Kleidung behalten, so dass er sich immer welche stehlen muss. Dagegen lebt Clare Abshire ein recht normales Leben, bis sie als kleines Mädchen den nackten erwachsenen Henry trifft, dem sie ihre Picknickdecke gibt. Die Story verläuft nicht chronologisch, es geht auf und ab, mal ist der eine erwachsen, mal der andere, aber man kommt als Zuschauer nicht durcheinander.

Der Film beginnt damit, dass die erwachsene Clare Henry in einer Bücherei trifft, dieser aber noch nichts von ihr weiß, weil er sie zu dieser Zeit nicht kennt. Natürlich freut sich Clare und redet ziemlich verwirrendes Zeug vor sich hin, denn sie kann ihre Freude kaum zügeln. Für den Zuschauer wird spätestens hier klar, dass die beiden sich ineinander verlieben werden und so kommt es auch: die schöne auch sehr komplizierte Beziehung der beiden wird auf ca. 100 Minuten erzählt. Vom Verlieben, zur Einsamkeit, Streiterein und dem Wunsch nach einem Kind.

Beim Liebesfilmen gibt es eine Menge zu mäkeln, von nicht authentischen Gefühlen, maßlosen Übertreibungen, schlechter Filmmusik und kitschigen wie unglaubwürdigen Plot. Gehen wird also diese Kriterien durch:

Der Film baut sich von Zeit zu Zeit auf, man sieht die Hauptfiguren Clare (Rachel McAdams) und Henry in verschiedenen Altersstadien, die gleichzeitig aber auch verschiedene Stadien ihrer Liebe zueinander wiederspigeln. So merkt man auch, dass Clare zwischen dem jungen und dem alten Henry steht. Dabei spielt Rachel McAdams ihre Rolle so überzeugend. Die Expertin für (tragische) Liebesfilme übertrifft sich hier selbst, die Gefühle wirken unglaublich echt – die Kamera arbeitet viel damit, wie liebevoll die beiden sich ansehen und auch Eric Bana spielt hier überzeugend. Manchmal ertappt man sich beim sehen des Filmes dabei, wie man sich fast schon wünscht, auch so angesehen zu werden, wie Clare. Natürlich kann man schlecht behaupten, die Geschichte sei realistisch, aber dadurch, dass Magie enthalten ist, wird sie keineswegs schlechter. Ich habe das Buch nicht gelesen – ganz unabhängig davon versuche natürlich den Film als eigenständiges Werk zu betrachten – aber die Aussagekraft dieses Liebesfilme gefällt mir besonders – Was mir häufig bei Nicholas Sparks Verfilmungen fehlt, ist die tiefere Bedeutung, denn in „Die Frau des Zeitreisenden“ wird man sehr offen mit dem vergehen von Zeit, dem Gehen und Sterben konfrontriert, was der Liebesgeschichte ab und an ihrer Kitsch nimmt.

Henry begegnet seine verstorbenen Mutter in der Bahn und seiner noch ungeborenen Tochter Alba in der Zukunft und weiß manchmal Dinge, die er ihnen gern sagen würde, kann es aber nicht. Auch sein Vater, der noch immer um die verstorbene Mutter trauert, spielt hier eine Rolle, denn so wie sein Sohn wünscht er sich auch, dass Henry mittels des Zeitreisen den Autounfall verhindern könne.
Obwohl der zentrale Fokus hier auf der Liebesgeschichte geht, gefällt mir, dass die Werte von Zusammenhalt, Vertrauen und Liebe hervorgehoben werden, z.b. als Clare zwei Fehlgeburten erleidet. Aber die Liebe ist nicht perfekt, wem gefällt es schon 2 Woche nichts von seinem Mann mit zu bekommen und nicht zu wissen, wann er kommt, noch wann er geht.
Man weiß von Anfang an, dass die beiden sich ineinander verlieben werden und es gibt auch nicht sonderlich viel mitzufiebern, was die anbelangt. Was mir persönlich nicht gefällt [ACHTUNG SPOILER!] ist, dass sich die ganzen letzten 30 Minuten damit beschäftigen, wie er stirbt. bereits gut 40 Minuten vor Ende des Filmes (eines 100 Minütigen Films!) wird für alle, die es nicht geahnt haben, recht offensichtlich, dass er streben wird und das nervt ordentlich, nicht nur, weil es narrativ ziemlich langatmig ist, sondern weil man es sicher besser hätte lösen können. Natürlich geschieht das unabwendbare und er stirbt auf grausame Art und Weise, bloß irgendwie fehlt in diesem Teil die Spannung.

THE VERDICT: Zusammenfassend kann ich im großen und ganzen Sagen, dass es ein wirklich schöner Film mit tollen Darstellern ist, bitter und süß, tragisch aber leider etwas offensichtlich, vor allem, weil man eigentlich nach spätestens 15 Minuten den Film erahnen kann und er nach der Hälfte  (leider!) so gut wie alles enthüllt, was mir etwas den schönen Film verdorben hat. Kein Muss, aber nett. 5 von 10 Sternen

Love, Katha