Raus aus Berlin #1: Atempause in Nordfriesland

Moin Moin!

Nach ganz viel Buchbloggerei und ein paar Berlin-Tipps, heute mal etwas anderes.
Ich schreibe gerne über das Reisen (und ich habe den Verdacht, meine Leser lesen auch gerne über das Reisen), allerdings komme ich leider viel zu selten dazu, zum einen ist es natürlich meine stressig-studentische Lebensphase, die mir  einen Strich durch die Rechnung zieht, zum anderen natürlich: Geld wächst leider nicht auf Bäumen. Aber ich muss auch zugeben, die ganze Zeit im hektischen Berlin zu pendeln ist einfach nicht schön, irgendwann wird man Teil dieser gehetzten grauen Masse, die morgens stets entnervt  in die S-Bahn steigt und sich im Zentrum schnellen Schrittes durch Autos und Abgasvolken bahnt.
Jetzt aber Schluss damit, ich brauche eine Auszeit! Einfach mal am Wochenende weg von hier. Ich habe kein Auto, noch Führerschein, es soll also die Bahn sein. Am besten am Meer, ein kleiner Ort an der Nordsee, wo ich mal meine Ruhe habe.

Husum.

Bis vor dieser Reise dachte ich, Husum sei eine Insel… peinlich, schlimmer wird, dass ich dachte, Husum liege nördlich von Bremen. Aber das ist das Gute am Reisen, es bildet und öffnet einem die Augen!
Ein paar Wochen später saß ich um kurz nach sieben einem Intercity und rollte gen Hamburg Altona, wo ich schließlich in einen kalten klapprigen und fast ausgestorbenen Zug Richtung Sylt einstieg – es war frisch, Nordsee im Winter war mutig, wurde mir langsam klar. Umso weiter ich mich von Berlin, Shopping Malls und gestressten Menschen entfernte, desto ruhiger wurde ich. Das Wackeln und Rattern dieses alten Zuges, die karge Winterlandschaft und die Schafe auf den Feldern beruhigten mich. Ich hatte zuvor nicht besonders viel über Husum recherchiert, es sei überschaubar und man könne zum Meer spazieren – das reichte mir. Ich hatte keine Ahnung, was für eine kleine, ruhige Perle mich erwarten sollte.

Als ich ankam, sah ich gerade mal eine Hand voll Menschen, es war recht ausgestorben am Bahnhof und langsam bewegte ich mich gen Altstadt und dem süßen kleinen Hafen, der mehr einem schmalen Kanal glich. Das Herz der Stadt bestand fast nur aus alten, ein-, maximal zweistöckigen Häusern: Backstein und schmucke Fassaden so weit das Auge reicht. Kleine Gassen als die Adern der Stadt, die Häuschen waren gesäumt von Rosenstauden, die im Sommer wahrscheinlich prächtig blühen, und fast nirgends parkten Autos, es war, als wandle man in Zeiten Theodor Storms. Und das ist ganz wichtig, den der große Dichter hat diesem Örtchen die Bezeichnung „Die graue Stadt am Meer“ gegeben und Zeit seines Lebens über das Husumer Watt gedichtet. Doch den Tag, den ich erwischte, konnte man keinesfalls als grau bezeichnen. Der Himmel war strahlend blau und frisch mit ein paar Wolkentupfern und das Licht wirkte so nordisch, es hatte etwas einzigartiges, wie es die kleinen Gassen umhüllte. Das schöne an Husum ist, man kann komplett ohne einen Plan durch die Stadt laufen und sich einfach nach und nach entzücken lassen.

Mir war es allerdings auch wichtig, etwas vom Meer zu sehen, deshalb folgte ich dem Kanal und musste erstmal durch ein etwas unheimliches Industriegelände, bestehend aus drei hohen Türmen und einer Weidelandschaft mit Schafen zu rechten. Danach ging es gefühlte Ewigkeiten gerade aus, so wirklich glaubte ich nicht mehr, dass da noch Meer käme, obwohl es grässlich windig war, bis ich schließlich in der Ferne ein kleines Hotel erkennen konnte und dahinter ein rotes Gebäude, welches sich später aus DLRG entpuppen sollte. Also lief ich, atmete die salzige, eiskalte Frische ein, stapfte gegen diese verdammt steife Brise und vergaß einfach alles andere. Es war herrlich, besonders als ich schließlich am Wasser ankam. Diese Luft war so frisch und pustete jeden Stress aus den tiefsten Windungen meines Körpers. Zugegebenerweise, irgenwann wurde es dann doch zu kalt und ich begann den Rückzug.

In der Altstadt wieder angekommen, zog mich das „Fischaus Loof“ mit seinem warmen Licht richtig an. Völlig durchgefroren betrat ich das sehr gut besuchte Haus und mir bot sich eine Pracht und Vielfalt an Fisch an, ich wusste gar nicht, wo ich hingucken sollte. Am Tisch schließlich platzgenommen, bestellte ich den Fischburger mit Pulled Salmon und Kartoffel Wedges für etwas über 8 Euro. Und mein lieber Scholli, das war vielleicht köstlich!! Ich würde soweit gehen, zu sagen, dass ein Mahl im „Loof“ den Besuch dieser kleinen Stadt schon wert macht.
Schließlich ging es noch durch das Herz der Stadt, wo ich den Ramschladen „Mischmasch“ entdeckte, der jeglichen Kram aus den verschiedensten Kulturen anbietet sowie kleine Spieluhren, die vom Hochzeitsmarsch bis zu „Hey Jude“ von den Beatles alle mögliche spielen. Ein weiteres Juwel ist das „Antiquariat Streblow„, welches neben Vintage Dosen und Postkarten auch antike Puppen und vor allem eine Unmenge Büchern anbietet. Schnuckelig und putzig eingerichtet mit einer uralten Kasse und einer freundlichen Besitzerin lädt dieser Laden zu langen Aufenthalten ein,der etwas nostalgisch-romantisches hat.

Der Rest meines Besuches war Stöbern und Spazieren, entdecken und staunen, ein Gespräch im „Loof“ mit freundlichen Einheimischen und einfach die Ruhe und Freundlichkeit dieser kleinen Stadt genießen. Ich werde definitiv noch mal einen Ausflug bei wärmeren Temperaturen planen, denn Husum ist eine schöne Stadt, die man keinesfalls mit einem spöttischen Lachen über die Größe abtun sollte.
Ich war nur kurz für einen Tag da, aber so dass ich hier nur ein paar flüchtige Eindrücke loswerden kann, aber ich hoffe, zeigen zu können, wie malerisch verträumt Husum auf mich wirkte.

Wart ihr schon mal in Husum? oder könnt ihr den Besuch einer anderen Nordfriesischen Stadt empfehlen?

Alles Liebe,
Katha

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Der Fischladen

Eine kleine feine Entdeckung im schönen Prenzlauer Berg, die ich sehr gerne mit euch teilen möchte. Es ist“Der Fischladen“ – ja, so heißt er wirklich!

Wo? Schönhauser Allee 128, 10437 Berlin
Wann? Mo-So 10-22 Uhr
Was? Fischspeisen
Preise? Eher gehoben, aber es wert
Zahlen? Bar
Webseite: derfischladen.com

Direkt an der Schönhauser Allee neben der alten Brücke für den oberirdischen Teil der U-Bahnlinie 2 befindet sich das Restaurant  „Der Fischladen“ und gleich daneben „Links vom Fischladen“, wo man SICH  nach einem herzhaften Schmaus auch etwas Süßes gönnen kann. Bereits seine wunderbar üppige Fischtheke und die weiß-blauen Räumlichkeiten erzeugen in einem eine richtige Sehnsucht nach dem Meer.

Snapchat-307582285511044893.jpgAusprobiert habe ich nach dem Empfehlen einer guten Freundin die hauseignenen Fish & Chips –  und nachdem ich in Großbritannien vielerorts dieses wunderbare Gericht kennen und lieben gelernt habe, waren meine Ansprüche natürlich hoch!
Doch Fish & Chips sind hier anders, sie habe nicht den Anspruch das typisch englische Gericht in der Zeitung zu sein mit Kaut, Mushy Pees und Tomatenketschup. Und auch die angebotenen Soßen waren auf den ersten Blick erstmal eher abschreckend. So ungewöhnlich sie wirklich, sie sind großartig: eine Kapernsoße, eine süß-saure Soße und eine, für die, die es wirklich scharf mögen. Die anfängliche  Skepsis verflog schnell und ich war verzaubert davon, die herrlich die Soßen den Geschmack des Fisches untermalten, besonders die Kapernsoße. Was ich sehr praktisch finde, ist dass man nicht nur die Auswahl zwischen zwei Portionsgrößen hat, sondern auch, welchen Fisch man serviert habe möchte. Auf diese Weise ist für jeden etwas dabei. Am preiswertesten ist der weiße Wels, den ich selbst nun mehrmals dort gegessen habe und ihn großartig finde.
Natürlich gibt es neben Fish & Chips auch viele andere Fischgerichte, denn die Auswahl an Frischfisch, Räucherfsich und Meeresfrüchten ist großartig. Vom klassischem ganzem Lachs zur Dorade, über den Wolfsfisch zum Victoriabarschfilet, Butterfisch, Heilbutt, Räucheraal und Tintenfisch lassen nicht auf sich warten. Die Webseite ist dabei sehr ausführlich und informativ und entsprechend für interessierten einen Besuch wert. Aber am besten, man geht einfach vorbei

Neben dem tollen nordischen Ambiente und dem netten Personal, welches am Nachbartisch ein Paar mit einem Kind und Kinderwagen sofort unterstützt hat und zuvorkommend war, muss man sagen, dass die Lage den Laden natürlich ziemlich beliebt macht und es stets gut besucht ist.
Man befindet sich, wenn man im Sommer draußen speist, halb auf dem Gehweg und ständig laufen auch Touristen, aber vor allem die Berliner Szene Elite an einem vorbei und dann kommt dazu noch das gute laute Rattern der U-bahn, was leider ein bisschen die Stimmung für mich senkte. Wenn man dieses urbane, frische und lebendige mag und sich mal ein bisschen wie ein mondäner Hipster fühlen mag und was sehr gutes Essen mag, für den ist der Ort ideal. Für ein kleines, heimliches romantisches Date vielleicht nicht unbedingt.

Und, weil dies ab und zu auch wirklich wichtig sein kann: Die Toiletten befinden sich im zweiten Geschäft des Fischladens und sind hervorragend sauber und erfüllt mit dem mariniertem Flair. Ein Laden, der durch und durch seinem Thema treu bleibt!

THE VERDICT: Ein tolles Fischrestaurant mit dem gewissen Etwas und wirklich großartig schmeckendem Essen, was ich jedem Fischliebhaber ans Herz legen kann. 9 von 10 Sternen

Love, Katha

Das Eschenbräu

Manchmal treibt es mich auch ins Herz der Stadt, in den Wedding, zu einer ganz besonderen Brauerei, die ich unbedingt vorstellen möchte…

Wo? Triftstraße 67, 13353 Berlin (Wedding)
Wann? Täglich ab 15 Uhr geöffnet
Was? Bier!!!!
Preise? Moderat
Webseite: eschenbraeu.de

Besonders im Sommer ein wunderbarer Ort: im riesigen Biergarten, wo gut 200 Leute Platz finden können, unter einer mächtigen Eiche sein Bier genießen und Teil eines einladenen Flairs werden, im Stimmengemurmel sich verlieren und lachen. Natürlich ist es im Winter auch schön, sich in die Kellerkneipe zu setzten und die lustigen Kunstwerke, mit denen die Wände geschmückt sind, betrachten – Comics, über die man ,wie ich bemerken sollte, wirklich sehr ausführlich diskutieren und sich verlieren kann.

Dadurch, dass das Eschenbräu – welches mit unfiltriertem Genuss für Berlin wirbt – im Stadtzentrum in der Nähe des U-Bahnhofs Leopoldstraße liegt, ist es entsprechend gut besetzt und es empfielt sich immer, wenn man mit mehr als 2-3 Personen unterwegs ist, einen Tisch zu reservieren, denn Abends wird es rappelvoll. Und reservieren lohnt sich, wie ich festgestellt habe: im Winter ist natürlich nur der Keller möglich, im Sommer bekommt man einen Tisch an der frischen Luft reserviert und wenn es um 22 Uhr Nachtruhe heißt, kann man auch unterirdisch ohne Stress platznehmen. An diesser Stelle kann ich das Eschenbräu für die Organisation nur loben. Die zwei Nachteile am Keller sind der Lautstärkepegel, der etwas nerven kann und dass es sehr warm dort unten werden kann, was im Winter noch ganz angenehm ist, kann zu anderen Jahreszeiten eher abschreckend sein.
Rauchen darf man übrigens nur draußen, allerdings gibt es dort auch ein kleines Eckchen mit Aschenbecher, wo sich dann kleine Grüppchen im Winter bilden.

Ein weiterer Aspekt der großen Beliebtheit dieser Kneipe ist, dass man besonders auf sein Essen länger warten muss… Angeboten werden neben Berzeln auch Flammkuchen (5,20 Euro für seine Größe moderat), sowohl vegeatisch als auch mit Fleisch, die hauchdünn, knusprig und herrlich geschmacksintensiv sind – aber halt auch mindestens 30 Minuten Wartezeit benötigen. An vollen Sommertagen ist es manchmal auch schwierig, die Bedinung auf sich aufmerksam zu machen, da diese von einem Tisch  zum anderen mit eiem unglaublich hektischem Tempo eilen.

Obwohl ich gerne im Eschenbräu bin, empfehle ich eine Anreise tagsüber, denn nachts wirken die Weddinger Straßen manchmal unheimlich und düter – es ist ein  raueres Pflaster als andere Bezirke. Dadurch, dass die Kneipe in dem Innenhof eines Wohnviertels liegt, ist es auch etwas versteckt und beim ersten Besuch nicht unbedingt so leicht zu finden, da man sich am Ausgang des U-Bahnhofs durch Menschenmengen und Schnellimbisse durchkämpfen muss.

Das Highlight des Eschenbräus ist natürlich sein Bier, es gib auch sogenannte „Freunde des Eschenbräus“, welche dem Lokal frischen Apfelsaft und Likör liefern. Zusätzlich gibt es noch hauseigenen Whiskey. Aber nun zum Bier: ca. jeden Monat gibt es ein anderes Bier und hier ist von dunklem englischen, über Rauchbier bis hellem, fast schon bayerischem Bier alles dabei: Märzen-Bier, „Alter Schwede“, Böhmisch Dunkel, „O.P.A.“ (original pale ale), Weddinator usw.
Jeweils passend zur Saison wird zwischem hellen Hefeweizen (Frühling und Sommer) und dem goldgelben Panke Gold (Herbst und Winter) gewechselt. Entsprechend ist die Spannbreite an Geschmacksarten so herrlich unterschiedlich, dass praktisch für jeden was bei ist!

THE VERDICT: Biergenuss, gute Stimmung, moderate Preise… Kurz gesagt: Ich habe hier sogar meinen Geburtstag gefeiert. 8,5 von 10 Sternen.

Love, Katha

Liebster Award #3

Ahoi!

Ich arbeite gerade meinen Zettel an zu schreibenden Beiträgen ab, wollte mir aber wirklich Zeit für die Beantwortung dieser Fragen nehmen, um ein möglichst gutes Ergebnis dabei zu erzielen. Danke nochmal an die ganz wunderbare Koriandermadame von Zeit dass es Zeit wird (genialer Name, btw)!

Lieblingssong?
Schwierig. Tatsächlich höre ich seit einem halben Jahr mehr oder weniger regelmäßig viel von Keane, besonders „Somewhere Only We Know“ hat es mir sehr angetan! Gut, ich bin ehrlich: ich nerve wahrscheinlich meinen ganzen Freundeskreis damit, wie sehr ich dieses Lied feier. Zweiter Lieblingssong „Can’t Pretend“ von Tom Odell.

Lieblingsessen?
Nudeln, alles Mögliche mit Nudeln! Und natürlich ein richtig saftiger, frischer Burger.

Lieblingsbuch?
„Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón. Defintiv.
Ich liebe viele Bücher, z.B. „Große Erwartungen“ von Charles Dickens oder „Der Goldene Kompass“ von Philip Pullman (die übrigens beide bei mir rezensiert sind, falls jemand sie nicht kennt.

Lieblingsfilm/serie?
Downton Abbey und Sherlock. Diese Fragen sind ziemlich schwierig, also versuche ich einfach mit dem ersten Impuls zu antworten, denn ich binge (wenn ich mal keine Klausurphase habe) so einiges…

Lieblingsbild/foto?
Als große Kunstliebhaberin und Bewunderin könnte ich jetzt sehr viel aufzählen, aber mein Herz schlägt besonders für Portraits, deshalb wähle ich eins, das ich sehr bewundere: „Jenny Lind“ von Eduard Magnus. Es spornt mich an mit der Hoffnung, eines Tages selbst ein so gefühlvolles Portrait mit einer immensen Ausstrahlungskraft zu schaffen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Magnus_Jenny_Lind.jpg

Erste Erinnerung?
Ich habe keine Ahnung, sorry.

Lieblingsspruch/zitat?
„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“ – Theodor Heuss. Es hilft mir, mich daran zu erinnern, nicht so schwarzmalerisch zu denken.

Wie ehrlich bist du?
Bei Beantwortung dieser Fragen: absolut. Ansonsten: so ehrlich wie möglich und nötig. Ich denke, man tendiert häufiger dazu, sich auch selbst unbewusst zu belügen, ja, was ist schon wahr – daraus könnte nun eine ganz große philosophische Diskussion werden *lach*

Welchen Song assoziierst du spontan mit mir?
„Barfuß am Klavier“ von Annenmaykanereit, weil ich ihn vor ein paar Monaten auf meinem Blog gepostet habe und du ganz begeistert darüber warst, was mich sehr gefreut hat, weil ich jemanden inspirieren konnte!

Tipps für Neu-Blogger?
Ambitioniert und originell bleiben und  bei anderen Blogs vorbeischauen.

Stelle dir hier eine Frage deiner Wahl und beantworte sie! Was hörst du gerade?
Storms“ von Tom Odell (ich liebe ihn!!!)

Da dies schon mein dritter Liebster Award ist – was mich ziemlich erstaunt und auch berührt – werde ich nicht 11 Blogger markieren, da ich das schon Mal gemacht habe. Trotzdem ein ganz fettes Danke, an alle, die meinem Blog folgen und ihn lesen, weil mir das wirklich die Motivation gibt, unbedingt weiterzuschreiben.

Alles Liebe
Eure Katha

The Bird Burger

Moinsen!

Obwohl ich das „Burgeramt“ bisher als den genialsten Ort in Berlin für Burger zelebriere, war ich dennoch neugierig mir „The Bird“, welches auf einigen Webseiten hoch gelobt wird, zu besuchen, was zu einer seltsam-leckeren Erfahrung wurde.

Wo? Am Falkplatz 5, 10437 Berlin (Prenzlauer Berg)
Wann? Mo-Do: 18.00-0.00Uhr/ Fr: 16.00-0.00Uhr/ Sa-So: 12.00-0.00 Uhr
Was? Burger, Bier, Pommes.
Zahlen? „Nur bares ist wahres“
Preise? etwas teuer
Webseite: thebirdinberlin.com

Natürlich fühlt man sich schrecklich hip, wenn man durch die Straßen von Prenzlauer Berg läuft, alle aufgemotzt und doch im Versuch so locker wie möglich auszusehen, obwohl dahinter eine Menge Arbeit steckt. An jeder Straßenecke spierßt ein Restaurant, eine Bar, eine Ausgehmöglichkeit hoch, es gibt so viel zu staunen und zu entdecken. Eigentlich eine überaus interessante Gegend, besonders für Touristen, um mal von den üblichen Dingen wie dem Brandenburger Tor wegzukommen.
„The Bird“ ist ebenso ein Hipsterrestaurant, eingequetscht zwischen anderen Restaurants, sieht es etwas klein aus, weitet sich bei Betreten jedoch ziemlich nach hinten in das Gebäude rein – so weit kamen wir leider nicht, wir hatten nicht reserviert und so landeten wir draußen aus einer klapprigen Bierbank, was aber durchaus angenehm war.
Wir hatten Glück, waren kurz nach Öffnungszeit angekommen, denn kurz nachdem wir angekommen waren, kam so ein Andrang auf das Szenenburgerrestaurant, dass wir hätten wohl vor dem Restaurant anstehen müssen! Es scheint wohl immer gut besucht zu sein.
Die Karte ist zweisprachig, im Gegensatz zu der magersüchtigen Bedienung, die natürlich nur englisch spricht, weil hier ja alle so cool sind. Das ist ziemlich auffällig für die Gegend, dass viele von denen offensichtlich ist, dass sie keine Muttersprachler sind, versuchen englisch zu sprechen, um sich besonders zu fühlen. Ein furchtbarer Trend.
Ich bestellte den Breakfast Burger, der neben den üblichen Zutaten Bacon und ein Spiegelei enthielt und zu welchem es ausgemachte Pommes und vermeintlichen „Salat“ gab, der aus einem Stück Tomate und einem Salatblatt bestand – für 12€! Die Getränkeauswahl war nicht besonders großartig und bestand im Wesentllichen aus Mixbier.

Die zweisprachige Karte ist auf den ersten Blick etwas merkwürdig, aber echt lustig gestaltet, mit Kommentaren wie „Dieser Burger ist so wie der von nebenan nur mit echtem Fleisch“ usw. Man muss sich glaube ich etwas an den Stil von „The Bird“ gewöhnen: hipsterisch-arrogant, amerikanisch, aber mit einem Augenzwinkern.

Zum Burger: Groß, gutes Fleisch (ähnlich wie beim Burgeramt wird hier angegeben, woher das Fleisch stammt, worauf ich viel Wert lege), bei welchem medium auch medium war, nur das Brötchen war etwas klein für den recht großen Burger und so wurde es etwas unappetitlich ihn zu essen. Ich hätte mich über ein bisschen Soße gefreut, weil es durch den Bacon etwas trocken schmeckte. Außerdem gab es kein Besteck – natürlich isst man den Burger eher mit den Händen, aber es hätte trotzdem angeboten werden sollen. Ganz großartig waren die Pommes, kartoffelig und knusprig, große Portion und man merkt, dass es keine Tiefkühlkost ist. Obwohl es nicht günstig ist, wird man definitiv satt – muss aber auch ordentlich warten, ich glaube, wir saßen fast 30 Minuten dort.

THE VERDICT:
Es mag vielleicht an mir liegen, aber ich mochte dieses „ich bin etwas besseres, weil ich aus Prenzlauer Berg komme“- Flair gar nicht. Der Burger war im großen und ganzen sehr lecker, esonders die Pommes kann ich nur Loben. Für mich gehört aber zu einem Restaurant noch ein Fünkchen mehr, als gutes essen, weshalb ich nur 8 von 10 Punkten geben kann.

Love, Katha

Das Celtic Cottage – The Irish Pub

Moinsen!

Es gibt ihm Süden der Stadt ein Pub, in welchem ich mich in letzter Zeit ab und an getummelt habe und eigentlich auch ziemlich begeistert davon bin, dass es mich schon wundert, dass ich erst jetzt davon schreibe. Zugegebenerweise muss ich sagen, dass ich ein Fan von Irish Pubs bin – und das fängt bei der Einrichtung an! Deshalb stelle ich euch heute das traditionelle und urige Celtic Cottage vor.

Wo? Markelstraße 13, 12163 Berlin (Steglitz)
Wann? Täglich ab 9 Uhr
Was? Bier, Whisky, Cider, grandiose Schokomuffins und ein Pubquiz
Preise? Moderat
Webseite: celtic-cottage.de

Somit kann man praktisch mit der U9 bis U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz fahren und die restlichen paar Meter die Schlossstraße hochlaufen, um schließich in die bezaubernde Markelstraße einzutreten, die von hohen, geschnörkelten Altbauten, wie man sie sich nur erträumen kann, gesäumt ist. Eine Prise Klassizismus, ein Hauch Jugendstil weht durch die Straße, an dessen Ende sich bereits von weitem ein gelb-grünlich-irisches Leuchten (zumindest im Dunkeln) bemerkbar macht: Das Cottage.
Und es lässt sich tatsächlich sagen: Nomen est Omen, das Cottage ist ein bisschen eng, aber sehr gemütlich. Mag man rauchen, so soll man es doch vor dem Pub tun, so dass drinnen halbwegs gute Luft herrscht – je nachdem, wie viele Lungen dort ebenfalls Luft schnappen wollen, kann es sehr heiß und stickig werden. Wie für einen Irish Pub typisch ist die Einrichung: ganz viel geschnitzes Holz, sowohl als Täfelung, als auch bei den Möbeln bemerkbar.
Das Highlight des Pubs ist sein berühmtes Pubquiz, welches jeden Montag um 20 Uhr stattfindet und bereits über 10 Jahre besteht. Dabei muss man sich allerdings mindestens 2 Stunden früher einfinden, damit man Platz bekommt, denn das sagenumwobene Pubquiz feiert große Beliebtheit. Besonders schrullig dabei sind die 2 Moderatoren – und wie immer gilt: es wird nicht nach der richtigen Antwort gesucht, sondern nach der Antwort, die die beiden für richtig halten! Der Spaß hat übrigens eine Teilnahmegebür von 1€, aus welcher sich schließlich auch der Jackpot, den man am Ende des Pubquiz‘ gewinnen kann, finanziert. Gefragt beim Quiz ist unnützes Wissen der Art Fakten, die man irgendwann vielleicht man gehört hat und ganz weit hinten im Kopf vergraben in den staubigsten Schubladen auffindet – hoffentlich! Gewinnen kann man übrigens eine Flasche Whisky, die man sich aus drei verschiedenen aussucht. Die Verlierer (niedrigste Punktzahl) hingegen erhalten saure Gurken. Besonders lustig ist, dass wenn man eine besonders dämliche, ja gar absurd-kreative Antwort angibt, auch ein ebenso lusitges Geschenk erhalten kann.
Habe ich schon genug geschwärmt? Ach ja, der Muffin! Es gibt für fast 4€ im Pub einen so göttlichen Schokomuffin, der sogar mit Sahne serviert wird, dass ich ihn jedens Mal bestelle, wenn ich da bin. Theoretisch würde ich sogar für diesen Muffin da hin fahren! Außen mit Schokostücken beschmückt, in seinem Herzen weich und mit warmer Nugatsoße gefüllt, ist dieser Muffin eine Geschmacksexplosion, ein reines Feuerwerk für jedes Naschkatzenherz! Natürlich ist der frischgezapfte Cider und die restliche Alkoholauswahl auch super.
Ab und an kommt auch der sogenannte „Brezelmann“ vorbei, der in einem Korb im Arm, warme, leckere Brezeln aller Art verkauft.
Sagte ich, ich möge diesen Pub? Ich bin herzlich gerne da und kann jedem, der nach Berlin kommt, der in Berlin lebt, der in der Nähe wohnt oder auch nicht, empfehlen besonders am Monatg zum Pubquiz zu kommen. Man trifft tolle Leute, ist megamäßig frustiert von den schweren Fragen und kann dazu den himmlischsten Muffin in Berlin essen – leider bin ich nicht als einzige so begeistert, denn es ist rappelvoll und entsprechend stickig! Doch es lohnt sich! Von ganzem Herzen gebe ich 9 von 10 Punkten.

Love, Katha

Burgeramt

Moinsen!

Ich habe es mir schon länger zum Projekt gemacht, herauszufinden, wo es in Berlin den besten bzw. exorbitant epische Burger gibt und habe in dieser Mission gestern Abend das „Burgeramt“ besucht und eine unglaubliche Erfahrung gemacht.

Wo? Krossener Straße 21-22 (Boxenhagener Platz)
Wann? Mo-Do: 11.00-01.00 Uhr / Fr-Sa: 11.30-4.00 Uhr / So: 11.00-1.00 Uhr
Was? BURGER!!!
Zahlen? Nur Barzahlung
Preise? Moderart
Wbseite: Burgeramt.com

Steift man die Straßen von der S-Bahnhaltestelle Warschauer Straße entlang entdeckt man in diesem Szeneviertel Berlins unfassbar viele kleinere und größere Restaurants, die die Straßen säumen, wie es anderswo Bäume tun. Gegenüber vom Boxhagener Platz, einer denkmalgeschützen Grünfläche, auf welcher sich auch ein Flohmarkt findet, ist das Burgeramt. Mit einem U.

Tatsächlich aber habe ich den denkbar schlechtesten Tag erwischt, um dort die sagenumwobenen Burger zu probieren: Freitag Abend an dem ersten wirklich sonnigen, fast schon sommerlichen Frühlingstag in Berlin. Es hieß also warten – es gibt gleich wenn man die Burgerbar betritt eine „Meldestelle“, wo man sich in die Warteliste eintragen lässt. Eine gute halbe Stunde später wusste ich mich glücklich an einem kleinen Tisch neben wundervoll leicht orientalisch gekachelten Wänden und flog mit hungrigen Augen über die Speisekarte.
Zugegebenerweise war es recht laut, was mich schon gestört hat, da über mir eine Leinwand hing, so dass man auch dieses blöde Leuchten unfreiwillig permanent zu ertragen hatte.
Die Bedienung war ziemlich nett, obwohl es voll und stressig war, sowie schnell. Während es in der Küche also brutzelte genoss ich das hauseigene Wartebier (woher der Name kommt, ist offensichtlich), welches ziemlich interessant, aber sehr lecker schmeckte – mit einer Zitronengrassnote!
Und dann kam er. Der Burgeramt-BBQ-Bacon-Burger: zwischen zwei leckeren Brötchenhälften lagen frische Röstzwiebeln wunderbares Neuland-Burgerfleisch, Salat, Tomaten, rauchiger Bacon, leicht scharfe BBQ-Soße und – zusätzlich bestellt – irischer Cheddar. Und er kam nicht alleine, ich hatte mir Pommes bestellt,d ie recht elcker waren. Aber dieser Burger war mehr, als ich erwartet hatte. Eine wahre Explosion im Mund, ein Feuerwerk der Gewürze und Schmackhaftigkeit, rauchig, deftig, wunderbar!
Irgendwann bekam mir die etwas laute, vielleicht ja berlinerische Umgebung auch und ich war versunken in meinem Dasein als Konsument dieses wunderbaren Burgers. Meine Begleitung genoß den Gorgonzola-Burger, von dem ich probierte und bestätigen kann, dass er wunderbar ist.

Preislich liegen die Burger zwischen 7 und 9€, wobei sie eine gute Größe haben und jeden Cent Wert sind. Dazu gibt es Toppings für 1.30€ und eine ganz gute Auswahl von Bieren.

THE VERDICT: Ich kam, ich sah, ich genoss. Leute, geht hin und werdet Teil dieses tollen Geschmackserlebnis in Mitten eines kunterbunten Szeneviertels! Die Wartezeit ist nicht schön, aber es lohnt sich sehr. 10 von 10 Sternen. Ein Muss für den Burgerfan.

Love, Katha

Aufsturz!

Moinsen In der überaus vielseitigen  und mit Cafés und Restaurants  gesäumten Oranienburger Straße, die ich auch so zum Entlangschlendern empfehlen kann, besuchte ich schon vor etwas längerem eine sehr interessante Bar, die ich vorstellen möchte – das Aufsturz.

Wo? Oranienburger Straße 67
Wann? Mo- So, 12 -02 Uhr
Was? Vor allem Bier, aber auch Essen Zahlen? Bar & Karte
Preise? Moderat
Webseite: Aufsturz.de

Fast direkt gegenüber von der S-Bahn Station Oranienburger Straße (momentan ist allerdings dummerweise die Nord-Süd-Verbindung gesperrt, so dass man hier auf den SEV zurückgreifen muss) hat das Aufsturz eine wunderbare einfache Verkehrsverbindung.

Auch die Einrichtung der etwas dunklen, lauschigen Bar ist ziemlich spannend: denn überall hängen allerlei Gemälde, über die man während eines Glases Bier oder einem Nudelgericht nicht nur philosophieren kann, sondern es auch käuflich erwerben – ist nur, wie Kunst es häufig ist, nicht gerade günstig.
Apropos Bier: daran, eine zutreffende Sorte für einen selbst zu finden, wird man hier garantiert nicht scheitern, die Auswahl ist sehr groß und vielfältig, man trifft z.B. auf sehr interessante Sachen wie das Rauchbier (nomen est omen) und das Eisbier (ein leichtes Sommerbier), die ich beide nur empfehlen kann. Da ich zu meinem Besuch dort nicht nur mit ordentlich Durst, sondern auch einem leeren Magen kam, probierte ich das Tagesmenü – es waren Nudeln mit einer Pilzsahnesoße -, welches ganz lecker war. Nun ist die Essensauswahl nicht die allergrößte und ich glaube auch behaupten zu können, dass sich das Aufsturz eher für ein gutes Bier auszeichnet. Ein negativer Aspekt ist allerdings der Geräuschpegel, der relativ laut ist, sowie die etwas langsame Bedienung, der man einige Male signalisieren musste, dass man zahlen will und selbst danach hat es gedauert… Zusätzlich hat das Aufsturz noch einen Klub, den ich allerdings nicht bewerten kann, da ich dort nicht war.

THE VERDICT: Das Aufsturz ist eine tolle Bar, die sich für ihre Bier/Alkoholkarte auszeichnet und die ich in diesem Aspekt auch empfehlen kann. Auch das künstlerische, ein bisschen dimm-lauschige Flair ist sehr angenehm, nur die Bedienung könnte noch besser werden – deshalb 7,5 von 10 Sternen.
Love, Katha

Windiges Vergnügen

Hey!

Ich muss zugeben, dass ich lange nicht den Reiz an Berlin verstand. Was führt Touristen hierher? Meine Heimatstadt interessierte mich irgendwie nicht, doch innerhalb der letzten Jahre habe ich viel entdeckt und das möchte ich nun mit der Welt teilen. Ich kann mich nur zu gut erinnern, wie häufig ich mir den Kopf darüber zerbrochen habe, was man hier machen könnte und am Ende im Kino landete (was manchmal ohne Zweifel ganz schön ist). In diesem Sinne möchte ich einen kulinarischen Höhepunkt vorstellen: Windburger.

Wo? Windscheidstraße 26, 10627 Berlin
Wann? Montag – Samstag, 13 – 22Uhr
Was? Im Wesentlichen: Burger und Fritten
Zahlen? Nur bar.
Preise? Gut! Ein „normaler“ Burger ca. 3-4 €

Klein, aber fein ist Windburger eingequetscht zwischen den schönen Berliner Altbauten Charlottenburgs.Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, als mir Lu einen Besuch vorschlug – okay, ich wusste natürlich, dass es um Burger gehen würde, aber seit meinem tollen Burger-Erlebnis in Paris zweifelte ich etwas an der Existenz eines guten Burgers.

Innenarchitektonisch gesehen, muss ich zu geben, dass es teilweise recht eng ist, aber die hellen Stühle und die weiß-pastellviolett-gestreiften Wand machen einen sehr gemütlichen Eindruck. Es gibt zwei große Kühlschränke zur Selbstbedienung von Getränken, der Preis ist ganz akzeptabel. Ich kaufte mir ein Aloha Mango-Limette Getränk (0,33l) für 1,80€. Aber nun zum Wesentlichen: der Karte.

Denn diese bietet reichlich Auswahl, von Rind über Hühnerfleischburger, zu Salaten und Fritten ist ordentlich Auswahl und soagr für Vegetarier haben sie ein Angebot. Ich entschied mich für den BBQ-Burger (ich liebe generell alles, was mit BBQ zu zun hat) und Lu für ihren heiß-geliebten Cheeseburger, zu dem aßen wir je eine große hausgemachte Pommes. Nach dem Zahlen bekommt man eine Art „Puck“ (ja, Eishockey), welcher zu piepen anfängt, sobald das Essen fertig ist, was ich total klasse finde. Einziger Nachteil: man hört auch das Piepen der anderen Pucks und das kann auf Dauer etwas nerven, wobei hier anzumerken ist, dass der Lautstärkepegel schon etwas hoch ist, so dass man das Piepen der anderen kaum wahrnimmt.

Zu meinem Burger. ER IST TOLL! Ich meine es wirklich, ein gutes Sesambrötchen, saftiges und weiches Fleisch, tolle Röstzwiebeln und BBQ-Soße, so mag ich meinen Burger. Es ist für mich wichtig, dass, was ich esse, nicht zu sehr nach Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffen schmeckt, und weil ich es von zu Hause gewöhnt bin, frisch-gekochtes zu essen, meine ich auch, so etwas herausschmecken. Umso zufriedenstellender kann ich sagen, dass ich diesen Burger als tatsächlich gut empfinden kann.

Zu den hausgemachten Pommes kann ich sagen, dass sie ganz gut sind, etwas kartoffeliger und süßer als der Durchschnitt – gut, aber ich habe auch schon bessere gegessen.

THE VERDICT: Ich kann Windburger für den Burgergenuss nur empfehlen, er bietet eine ordentliche Auswahl bei guten Preisen, sieht auch noch modern aus und ist per S-Bahn (bis Charlottenburg) und mit einem kleinen Fußweg sehr gut zu erreichen. TOP! 9 von 10 Sternen.

Love, Katha