Spring Faves #17

Moin!

Es ist wieder so weit, die letzten drei Monate sind wie im Flug vergangen und ich möchte meine Lieblinge dieses Frühlings zusammenfassen – Achtung, langer Post! Wie immer ist es bunt durchmischt und alles von musikalischen Highlights, meiner Lesestatistik und ein paar Dinge, die ich sehr gerne verwendet habe und empfehlen möchte, sowie meine Dresden-Reise sind dabei. Also hoffentlich für jeden was!

Empfehlungen

1. Calvin Klein Bralette in grau
Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann so eine Form von BH toll finden und tragen würde – aber ich bin positiv beeindruckt. Aus Jux anprobiert und sofort verliebt. Man bekommt recht guten Support (natürlich nicht, wie bei einem Bügel- oder Sport BH, aber für ein Bralette ziemlich gut), er ist super weich und angenehm zu tragen und zwingt mich ein bisschen – als positiven Nebeneffekt – zu einer geraderen Körperhaltung.

2. Cambridge Satchel Company Batchel in pine
Meine heiß-geliebte Uni-Tasche habe ich schon seit letztem Dezember, aber ich habe mir Zeit gelassen, um besser beobachten zu können, wie sich das Leder entwickelt und bin begeistert wie eh und je über meinen treuen Begleiter. Die vollständige Rezension gibt es hier.

3. Katlenburger Bowle To Go Pfirsich Geschmack
Bei einer kleinen Supermarkt Odysee im April sah ich diese putzigen kleine Flaschen und da ich generell alles mit Pfirsich Geschmack liebe, stand für mich sofort fest, dass ich dieses Getränk probieren muss. Stark mostig, aber trotzdem sehr erfrischend und süß. Natürlich ist frische Bowle ganz anders, so wie frischer Glühwein, aber für ein abgefülltes Produkt ist es sehr gut und ich habe mittlerweile den Supermarkt geplündert und mir einen kleinen Vortrag bereitgelegt für warme Sommerabende.

4. Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray
Zweifelsohne mein Lieblingsbuch in diesem Frühling (Lesestatistik s.u.). Die Entscheidung fiel gar nicht so einfach, aber zurückblickend hat mich dieser Klassiker schlichtweg am meisten beeindruckt. Oscar Wilde entpuppt sich hier als ein sehr amüsanter, zynischer und die Gesellschaft sehr gut beobachtender Autor mit einer außergewöhnlichen Geschichte, die nicht ohne Grund ein Klassiker der Weltliteratur geworden ist. Meine vollständige Rezension findet ihr hier.

5. Polaroid Postkarten
Sie sind überall in Berlin, von Touristenmotiven zu Geburtstagsgrüßen und Streetart ist alles dabei. Mittlerweile habe ich zwei weitere gekauft und damit mein Zimmer geschmückt.

6. Pastell Texmarker Stabilo Boss
Auf Instagram gesehen und sofort verliebt. Als ich sie zufällig bei einem Papeteriegeschäft für happige 1.50 Euro gesehen habe, war ich so aus dem Häuschen! Die Pastellfarbe ist meiner Meinung nach viel angenehmer, als intensive Neon-Farben, hebt aber trotzdem hervor.

7. Kurztrip nach Dresden
Einen Tag raus aus Berlin, fremde Luft atmen und die wunderschöne Altstadt dieser sächsischen Stadt bei reinstem Kaiserwetter beobachten. Ich kann einen Trip in diese bezaubernde Stadt wirklich weiterempfehlen. Für Impressionen und den vollständigen Bericht, bitte hier entlang. Ich werde definitiv noch mal Raus-aus-Berlin Beiträge möglich machen, weil es wirklich eine schöne Sache ist.

8. Peter Broderick beim XJAZZ Festival

Der Neo-Klassik-Komponist ist mir vor längerem mehr oder weniger durch Zufall auf Spotify als Empfehlung über den Weg gelaufen, aber seine ruhige und magische Musik konnte mich in den Bann nehmen. Umso glücklicher war ich, diesen besonderen Mann auf einem Konzert sehen zu können in einer genauso mysteriösen und modernen Location wie seine Melodien – in der Emmauskirche in Berlin Kreuzberg. Ein sehr sympathischer Komponist auf einem kleinen, intimen und sehr spirituellen Konzert.

9. La Grande Brasserie Tasse von Butlers
Merkt man ein bisschen, dass grün und grün-türkise Töne zu meinen Lieblingsfarben gehören? Die Tasse in Emaille-Optik ist jedoch aus spülmaschinenfester Keramik mit der Prägung „La Grande Brasserie“. Der Henkel ist sehr angenehm zu fassen.

10. Cowboy Inspired Ledergürtel von ASOS
Ich muss sagen, dass 25 Euro mit Versand ein bisschen mehr waren, als ich eigentlich zahlen wollte, aber so viel wie ich diesen Gürtel trage, zahlt es sich zweifellos aus. Nur eine Sache sei gesagt: Die Größenauswahl bei ASOS ist eine Katastrophe, ursprünglich habe ich ihn von der Größe her gekauft, damit er mit um die Taille passt, und da habe ich mich zwischen zwei Größen bewegt, mich für die kleinere entschieden. Nun passt er allerdings glücklicherweise auch um meine wesentlich breitere Hüfte und ist um die Taille fast zu groß?!

11. Kinobesuch: Die Schöne und das Biest
Mein Kino-Highlight und ein Film, auf den ich mich schon länger gefreut habe, ist die neue Disney Verfilmung zu dem Märchen-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ – diesmal jedoch mit Darstellern und nicht animiert. Ein bunter Spaß mit altbekannten Songs, eine wunderbare Hauptdarstellerin und wirklich überaus liebevoll gemacht, den ich nur empfehlen kann! Natürlich habe ich den Film in ganzer Länge rezensiert, was direkt hier zu finden ist.

12. Pigment Liner Staedler
Warum habe ich nicht schon viel früher von diesen genialen Stiften gehört, war mein erster Gedanke, als ich sie in meinem Lieblingskünstlerbedarf entdeckte. Für mich erfüllen sie jedenfalls einen absoluten Traum: Es gibt 0,05 cm breite, die für sehr dünne Linien sorgen, die Stifte sind auf Papier wasserfest und bluten auch nicht, beim Auftragen kommt stets gleich mäßig viel Farbe raus. Ich liebe sie!

13. Magnolie Pistazie Duschgel Dove
Wunderbar duftend, cremig und hinterlässt die Haut mit einem erfrischen und nicht ich zu trockenen Gefühl. Die dazugehörige Bodylotion ist auch nett, hat aber einen sehr starken und intensiven Duft, der alles übertönt, im Gegensatz zu dem milchigen Duschgel.

Was ich im Frühling gelesen habe

Ich weiß, ich weiß. Manche lesen so viele Bücher in einem Monat – ich brauche länger! Nichts desto weniger habe ich zwei sehr gute Bücher gelesen (9 Sterne) und zwei ebenfalls ziemlich gute (8 Sterne), die ich wirklich empfehlen kann.

Musikalische Highlights

Ich hatte aber nicht nur ziemlich viele Favoriten, sondern auch einige musikalische Highlights, die ich stundenlang auf und ab gehört habe.

Ich habe über die letzten zwei Beiträge dieser Art festgestellt, dass sie meistens ziemlich lang werden (und ich weiß auch, dass viele so lange Posts überhaupt nicht lesen wollen, aber darum geht es mir eher weniger), da sich über die Zeit viel kumuliert und entsprechend überlege ich, ob ich anstelle der „Jahreszeit“, also drei Monate, zwei  Monate wähle, da einer, wie ich es früher gemacht habe, mir auch nicht ganz gefallen hat, weil ich nicht genug Zeit hatte, um einen ordentlichen Beitrag zu machen. Was sagt ihr dazu?

Love, Katha

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Meine Cambridge Satchel Company Batchel

Moin Moin!

Heute mal etwas ganz anders: schon etwas länger bin ich total aufgeregt einer meiner absoluten Lieblingsstücke vorzustellen: Eine Batchel von der Cambridge Satchel Company! Aber um sie wirklich gut rezensieren und vorstellen zu können, habe ich ein paar Monate gewartet, um genauer beobachten zu können, wie sie sich trägt und sich das Leder entwickelt. Fest steht, wie schon im Moment, als ich sie ausgepackt habe, dass ich sie absolut liebe!

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Was für eine Tasche habe ich?

Eine Batchel (15 inch) von der Cambridge Satchel Company in der Farbe „pine“ mit goldener Hardwear.

Bei den klassischen Modellen, welche die CSC anbietet, kann man grob zwischen zwei Modellen unterscheiden: Satchel und Batchel. Letztere ist wie die Satchel, bloß dass sie die größte Tasche ist mit 15 Inch und zusätzlich noch einen Griff oben besitzt – und dadurch etwas mehr kostet.
Für mich lohnt sich dieser Griff total, da wenn man sich mal durch eine Menge kämpfen muss einfach den Griff nehmen kann, ohne andere Menschen umzuschleudern oder wenn sie nicht die ganze Zeit auf einer Schulter tragen will, schlichtweg tragen kann.
Bei dem Leder handelt es sich um echtes Glattleder, welches dunkelgrün gefärbt ist. Ab und zu las ich im Internet von Farb-Transfer, was bei mir aber absolut nicht der Fall war. Die Taschen werden in Großbritannien handgefertigt und das Leder stammt aus der EU.

Preise / Zahlen / Shipping Erfahrung

Die Batchel kostet auf der Webseite der CSC aktuell 225 Euro – was auf jeden Fall eine Menge Geld ist. Im Vergleich dazu kostet die 15 Inch Satchel (Also ohne den Griff) 205 EuroDie Gute Nachricht ist, dass die CSC immer mal wieder Aktionen hat, die Gratis Shipping, Gratis Prägung oder Rabatte beinhalten. Für mich war es eher zufällig, dass ich letztes Jahr zum Blackfriday hineingeschaut habe und die perfekte Tasche für „nur“ 180 Euro. Es lohnt sich also, Ausschau zu halten.

Online kann man via Visa, Amex, Mastercard, PayPal, UnionPay und Alipay bezahlen.

Sobald man mehr als 100 Pfund zahlt, ist das Shipping kostenlos, was im meinem Falle zu traf, sonst hätte ich leider noch 5,50 Pfund Porto bezahlen müssen. Glücklicherweise lief alles wie am Schnürchen: Sonntagabend bestellt, kam Montag die Nachricht, dass die Tasche bearbeitet würde und dann losgeschickt. Am Donnerstag hieß es vom DPD das sie innerhalb eines einstündigen Zeitraumes ankäme und voilà! Am Freitag hatte ich schon meine Tasche. Sie kam mit einem Stoffbeutel, in der man sie aufbewahren kann, wenn man sie nicht trägt.

Ich muss an dieser Stelle die Webseite für ihre wunderbare Ausführlichkeit und das kundenfreundliche Layout loben. Toll ist, dass es sehr viele Infos gibt, sowohl zu der Geschichte von CSC, bezüglich des Customer Services natürlich, der Herstellung der Taschen, was reinpasst und wie man sich um seine Tasche kümmern kann.

Was passt rein? Für wen ist die Tasche geeignet?

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Meistens nehme ich tatsächlich all das mit, was hier zu sehen ist (ob man es glaubt, oder nicht, es passt all das rein , man muss sich nur daran gewöhnen, etwas Tetris-ähnlich vorzugehen. Ich besitze zwar einen Laptop  (15.6 Zoll, einige Jahre alt und kaputter Akku), bringe ihn aber nicht mit zur Uni, was vor allem mit dem Gewicht und dem Akku zu tun hat. Aber prinzipiell würde ein 13 Zoll Laptop zweifelsohne reinpassen.

Ansonsten im großen Kompartiment: Kalender, ein Taschenbuch (ich versuche möglichst dünne Bücher unterwegs zu lesen und Hardcover zu Hause), ein Regenschirm, A4 Collegeblock, eine Banane, 0,5 oder 0,75 Liter Wasserflasche, Federmäppchen, Banane, Müsliriegel und  bei schwankendem Wetter einen Schal, den ich meistens auf alles drauf lege, bevor ich die Tasche schließe.

Im kleinen Kompartiment sind die Dinge, an die ich im Zweifelsfall schnell rankommen möchte: Schlüssel, Taschentücher, Kopfhörer, Portemonnaie und ab und zu Lippenstift.

Einen Vorteil hat diese Tasche: Durch diese Kompartiment ist man ein bisschen gezwungen systematisch und ordentlich vorzugehen, damit alles, was man benötigt auch hineinpasst. Gleichzeitig findet man alles, was man benötigt aber auch sofort. Mein Handy habe ich meistens in meiner Jackentasche, aber natürlich passt es auch hinein.

Aber natürlich wird die Tasche, die ohnehin ein Grundgewicht hat, was aber für eine Ledertasche tatsächlich nicht schwer ist, mit jedem Objekt schwerer. Mein Inhalt schwant natürlich von Tag zu Tag, manchmal packe ich einen extra Jutebeutel ein oder ein Kosmetiktäschen. Aber ich muss sagen, für das Unileben ist sie wirklich gut geeignet. In der Schule, wo man teils dicke Bücher und eine Lunchbox (bei mir gab es keine Mensa!) mitbringen musste, hätte ich niemals diese Tasche benutzen können. Dementsprechend denke ich, muss man wirklich der Typ sein, für den es ok ist, eine Tasche ordentlich zu packen. Für mich ist sie großartig!

Außerdem man muss mit der eher aufwendige Schließweise gewöhnen. Das Leder brach nach einigen Wochen, so dass es nicht mehr so steif war, wie am Anfang, natürlich sie die Tasche dadurch „genutzt“ aus, aber nicht abgenutzt. Das ist die natürliche Entwicklung von Leder und es zeigt für mich eigentlich nur, wie sehr ich meine Tasche liebe.

Cost per Wear – Lohnt sich der Kauf?

Eine wichtige Frage ist natürlich angesichts des Preises, ob sich der Kauf lohnt. Für mich ist es auf jeden Fall so, aber ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder der Typ für eine Batchel oder Satchel ist (hier sei angemerkt, dass CSC auch andere Typen an Taschen anbeiten).
Wie oben schon erwähnt, passt für mich alles rein, was ich für die Uni benötige. Das Leder ist am anfangs sehr steif, trägt sich aber nach einigen Wochen gut ein und allgemein fühlt sich sie Tasche wirklich hochwertig an.

Besonders die Tatsache, dass sie handgefertigt wird in Großbritannien und dass es viele Informationen zum Hertsellungsprozess gibt, zeigt, dass es sich hier auf keinen Fall um eine süd-ost-asische Ausbeutung handelt, was mir schon mal ein besseres Gefühl als Kunde gibt.

Ich besitze diese Tasche seit Anfang Dezember 2016 und habe sie fast jeden Tag, den ich zur Uni gehen musste und manchmal auch nur, wenn ich unterwegs war, getragen. Und dieser dunkelgrüne Ton, der je nach Licht bläulich oder etwas schwärzlich glänzt gefällt mir besonders gut. Anfangs hätte ich lieber silberne Hardwear gehabt, weil ich Gold stets etwas „flashy“ finde, aber es ist nicht so auffällig, dass es einem ins Auge sticht, mittlerweile gefällt es mir aber, weil das grün dadurch ein bisschen wärmer wirkt.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich meine Batchel liebe und fast nur noch trage. Für mich erfüllt sie nicht nur das, was ich mir von einer Umhängetasche wünsche, sondern sieht auch sehr gut aus.

Love, Katha