The Musician’s Daughter

3798707

Autor: Susanne Dunlap
OT: The Musician’s Daughter
Genre: Jugendroman, historischer Roman
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 2010
Verlag: Bloomsbury USA Childrens
Preis: £7.99
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-1599904528

Bisher nicht auf Deutsch erschienen.

Als Theresas Vater tot auf den Straßen Wiens des 18. Jahrhunderts auffindet, stehen Familie und Freunde vor einem Rätsel. Der Geiger des Kapellmeisters Haydns hatte nie einem Menschen etwas schlechtes getan – und doch wurde er umgebracht. Die Freunde halten es für einen Raubüberfall, doch Theresa ist skeptisch: Warum wurde die Geige gestohlen?
Theresa ist neugierig und stützt sich in ein Abenteuer, das ungeahnt Konsequenzen mit sich bringt und erlebt das bei rauschende Bälle der Wiener Gesellschaft, kommt aber auch in den Kontakt mit den Roma.

Auf dem Cover heißt es, dass der Mord an ihrem Vater zur wahren Liebe leite – dieser Satz ist jedoch mehr als irreführend. Nicht nur, weil das ein wenig gruselig klingt, sondern auch, weil „The Musician’s Daughter“ eher ein Abenteuerroman ist, als eine Liebesgeschichte. Man mehrt schüchterne Andeutungen von Verliebtheit, doch es werden nur Blicke getäuscht. Man wartet vergeblich auf die wahre Liebe.
Dennoch muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich schön und passend finde! (Und es mich auch zum Kauf verleitet hat)

Im großen und ganzen ist „The Musician’s Daughter“ eine nette, abenteuerliche Geschichte im Wien des 18. Jahrhundert, die durchaus authentisch, aber auch ziemlich lieb und unschuldig erzählt wird. Deshalb würde ich auch eine Altersempfehlung von 12-15 Jahren geben (natürlich ist jeder anders, ich hab mit 15 die Buddenbrooks gelesen) weil mir leider in diesen vermeintlich spannenden Szenen das gewisse Etwas fehlt, das mich richtig ans Buch fesselt – wenn ich schon die versprochene Liebesgeschichte nicht bekomme. Leider scheitert dies jedoch an der sehr glatten, eindimensionalen, naiven Hauptfigur Theresa, die zwar ganz nett ist, aber mir haben die Ecken und Kanten gefehlt.

THE VERDICT: Für mich ist „The Musician’s Daughter“ eine klassische U-Bahn-Lektüre, die ganz nett unterhält, aber ohne besonderen Anspruch. Vielleicht hatte ich auch etwas hohe Erwartungen, weil ich mehr Hoffnung in die „Lebendigkeit“ der Geschichte gesteckt hat. Was mir jedoch wirklich gefallen hat, war der musikalische Bezug und die historische Authentizität. 4 von 10 Sternen.

Love, Katha

Bild verwendet im Beitrag:
Cover

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