Die Entdeckung der Unendlichkeit

OT: The Theory of Everything
DT: Die Entdeckung der Unendlichkeit
Genre: Drama
Cast: Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, David Thewlis, Simon McBurney
Regie: James Marsh
Drehbuch: Anthony McCarten
Musik: Jóhann Jóhannson
Länge: ca. 123 Minuten
FSK: ab 0 Jahren

Basierend auf Jane Hawkings „Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking“
Ausgezeichnung mit dem Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für Eddie Redmayne
Sowie zwei Golden Globes in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ und „Beste Filmmusik“

Das Schicksal des genialen Physikstudenten Stephen Hawking (Eddie Redmayne) scheint besiegelt, als beim 21-Jährigen eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird. Doch die Liebe zur seiner Cambridge-Kommilitonin Jane (Felicity Jones) gibt ihm neuen Lebensmut. Mit ihrer Unterstützung stürzt er sich in sein wichtigstes Projekt und erforscht genau das, wovon ihm noch wenig bleibt: die Zeit. Aber kann die Liebe zwischen Stephen und Jane auch den Tod besiegen?

Ein überraschendes Gefühl, ganz alte ausstehende Rezensionen zu finden und sich zu wundern, warum man sie nicht veröffentlicht hat. Nun rücke ich mit meiner Meinung zu „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ nach.

Bereits der Trailer zum Film ist sehr vielversprechend, lädt zu einer dramatischen Liebesgeschichte ein, begleitet von der grausamen Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose, die Hawkings in den Rollstuhl zwingt. Ein Kampf zwischen seiner Arbeit für die Physik und der Erkrankung beginnt. Und der Zuschauer wird nicht enttäuscht!
Bildgewaltig und mit einem unter die Haut gehenden Soundtrack wird diese traurige, aber nie hoffnungslose, kraftvolle Geschichte erzählt.
Eddie Redmayne gewann den Oscar nicht umsonst, seine Verkörperung von Hawking ist beeindruckend und erschreckend echt, er spielt den Verlauf den Krankheiterschreckend real. Auch Felicity Jones, die ich nun aus immer mehr Filmen kenne und immer mehr schätze, spielt Jane Hawing mit solch einer liebevollen, starken und warmen Kraft – eine wunderbare Besetzung!

Natürlich kann man einwenden, dass für diejenigen, die sich ein wenig mit Hawkings Leben auseinandergesetzt haben, die Geschichte romantisiert und auch nicht besonders spannend ist. Aber „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ hat nicht den Anspruch, wie bei einem Krimi den Zuschauer an den Sessel zu fesseln, sondern tief im Herzen zu berühren und nachzudenken, aber vor allem, und das ist fast das schönste am Film, niemals aufzugeben.

THE VERDICT: Dieser Film ist ein überaus berührendes Meisterwerk mit hervorragenden Schauspielern, dem schicken Setting der Universität Cambridge, untermalt von einem Soundtrack mit melancholischer Ohrwurmgarantie. Allerdings finde ich ihn etwas zu romantisiert, auch wenn er sich schön als Liebesgeschichte macht. 8 von 10 Sternen.

Love, Katha

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6 Kommentare zu „Die Entdeckung der Unendlichkeit

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