The Bird Burger

Moinsen!

Obwohl ich das „Burgeramt“ bisher als den genialsten Ort in Berlin für Burger zelebriere, war ich dennoch neugierig mir „The Bird“, welches auf einigen Webseiten hoch gelobt wird, zu besuchen, was zu einer seltsam-leckeren Erfahrung wurde.

Wo? Am Falkplatz 5, 10437 Berlin (Prenzlauer Berg)
Wann? Mo-Do: 18.00-0.00Uhr/ Fr: 16.00-0.00Uhr/ Sa-So: 12.00-0.00 Uhr
Was? Burger, Bier, Pommes.
Zahlen? „Nur bares ist wahres“
Preise? etwas teuer
Webseite: thebirdinberlin.com

Natürlich fühlt man sich schrecklich hip, wenn man durch die Straßen von Prenzlauer Berg läuft, alle aufgemotzt und doch im Versuch so locker wie möglich auszusehen, obwohl dahinter eine Menge Arbeit steckt. An jeder Straßenecke spierßt ein Restaurant, eine Bar, eine Ausgehmöglichkeit hoch, es gibt so viel zu staunen und zu entdecken. Eigentlich eine überaus interessante Gegend, besonders für Touristen, um mal von den üblichen Dingen wie dem Brandenburger Tor wegzukommen.
„The Bird“ ist ebenso ein Hipsterrestaurant, eingequetscht zwischen anderen Restaurants, sieht es etwas klein aus, weitet sich bei Betreten jedoch ziemlich nach hinten in das Gebäude rein – so weit kamen wir leider nicht, wir hatten nicht reserviert und so landeten wir draußen aus einer klapprigen Bierbank, was aber durchaus angenehm war.
Wir hatten Glück, waren kurz nach Öffnungszeit angekommen, denn kurz nachdem wir angekommen waren, kam so ein Andrang auf das Szenenburgerrestaurant, dass wir hätten wohl vor dem Restaurant anstehen müssen! Es scheint wohl immer gut besucht zu sein.
Die Karte ist zweisprachig, im Gegensatz zu der magersüchtigen Bedienung, die natürlich nur englisch spricht, weil hier ja alle so cool sind. Das ist ziemlich auffällig für die Gegend, dass viele von denen offensichtlich ist, dass sie keine Muttersprachler sind, versuchen englisch zu sprechen, um sich besonders zu fühlen. Ein furchtbarer Trend.
Ich bestellte den Breakfast Burger, der neben den üblichen Zutaten Bacon und ein Spiegelei enthielt und zu welchem es ausgemachte Pommes und vermeintlichen „Salat“ gab, der aus einem Stück Tomate und einem Salatblatt bestand – für 12€! Die Getränkeauswahl war nicht besonders großartig und bestand im Wesentllichen aus Mixbier.

Die zweisprachige Karte ist auf den ersten Blick etwas merkwürdig, aber echt lustig gestaltet, mit Kommentaren wie „Dieser Burger ist so wie der von nebenan nur mit echtem Fleisch“ usw. Man muss sich glaube ich etwas an den Stil von „The Bird“ gewöhnen: hipsterisch-arrogant, amerikanisch, aber mit einem Augenzwinkern.

Zum Burger: Groß, gutes Fleisch (ähnlich wie beim Burgeramt wird hier angegeben, woher das Fleisch stammt, worauf ich viel Wert lege), bei welchem medium auch medium war, nur das Brötchen war etwas klein für den recht großen Burger und so wurde es etwas unappetitlich ihn zu essen. Ich hätte mich über ein bisschen Soße gefreut, weil es durch den Bacon etwas trocken schmeckte. Außerdem gab es kein Besteck – natürlich isst man den Burger eher mit den Händen, aber es hätte trotzdem angeboten werden sollen. Ganz großartig waren die Pommes, kartoffelig und knusprig, große Portion und man merkt, dass es keine Tiefkühlkost ist. Obwohl es nicht günstig ist, wird man definitiv satt – muss aber auch ordentlich warten, ich glaube, wir saßen fast 30 Minuten dort.

THE VERDICT:
Es mag vielleicht an mir liegen, aber ich mochte dieses „ich bin etwas besseres, weil ich aus Prenzlauer Berg komme“- Flair gar nicht. Der Burger war im großen und ganzen sehr lecker, esonders die Pommes kann ich nur Loben. Für mich gehört aber zu einem Restaurant noch ein Fünkchen mehr, als gutes essen, weshalb ich nur 8 von 10 Punkten geben kann.

Love, Katha

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2 Kommentare zu „The Bird Burger

  1. Du bist nicht allein mit deiner Abneigung gegen dieses „Ich bin was besseres als ihr“-Gefühl aus Prenzl‘ Berg. Zum Glück ist ja nicht ganz Berlin Prenzlauer Berg, sondern hat ganz viele Facetten und Lebensgefühle in einem vereint 🙂
    Die Rezi nebenbei fand ich gut, auch wenn ich nun keine Lust habe zum „The Bird“ zu gehen. Gibt ja zum Glück immer noch genug andere (Burger-)Restaurants in Berlin. ^^

    LG
    GNB

    1. Danke! Ich finde The Bird ja ganz gut, ich glaube jeder muss für sich entscheiden, welches Berlin Flair ihm am liebsten ist. Wir sollten jedenfalls mal zum Burgeramt 😉

      Katha

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