Schiffsmeldungen

OT: The Shipping News
DT: Schiffsmeldungen
Genre: Drama
Cast: Kevin Spacey, Cate Blanchett, Judi Dench, Julianne Moore, Rhys Ifans
Regie: Lasse Hallström
Drehbuch: Robert Nelson Jacobs, E. Annie Proulx (gleichnamiger Roman)
Musik: Christopher Young
Erscheinungsjahr: 2001
Länge: ca. 106 Minuten
FSK: ab 12 Jahren

Der scheue Drucker Quoyle (Kevin Spacey) ist ein Totalversager: Rt schiebt Frust im Job, ist für Tochter Bunny (Alyssa Gainer) ein lausiger Vater und lässt sich von seiner Frau (Cate Blanchett) jahrelang betrügen. Als sie stirbt, weiß Quoyle alleine nicht weiter. Seine schrullige Tante Agnis (Judi Dench) überredet ihn, nach Neufundland in der Heimat seiner Vorfahren zu ziehen. Langsam lernt er das ungastliche Land lieben. Er ergattert einen Job als Lokalreporter und verliebt sich in die schöne Wavey (Julianne Moore). Der Neuanfang scheint geglückt – bis Quoyle davon den Dämonen seiner Vergangenheit heimgesucht wird. [Klappentext]

Um es kurz und bündig zu machen: Dieser Film ist in jeglicher Hinsicht atemberaubend. Eine schwere, melancholische aber überaus berührende Story, gebettet in der faszinierenden Landschaft Neufundlands, den rauen Küsten und der beißend kalten Winde, trifft auf eine hochkarätige Besetzung. So viele ausgezeichnete Schauspieler! Doch ist es hier nicht ein Haufen großer Schauspieler, der den Wert des Filmes ausmacht, es ist ein Haufen großer Schauspieler, die wunderbar und sehr überzeugend interagieren. Und es ist eine wunderbare Abwechslung für alle, die Kevin Spacey als nettere Figur sehen wollen und nicht Francis Underwood.
Dazu unterstützt von einem etwas, wie soll man sagen, nordisch-keltischen Tönen von Christopher Young und fertig ist ein Meisterwerk. Ich muss zwar gestehen, dass mich der Film erst bei zweiten Sehen umgehauen hat, was allerdings eher daran liegt, dass ich ihn das erste Mal vor Jahren sah, noch deutlich jünger und vielleicht die Bedeutung und den Wert des Filmes nicht verstand. Denn so viel sei gesagt: Dies ist nicht ein Drama, das nach dem Sehen vorbei ist, vielmehr denkt man noch darüber nach, nimmt es in sich auf. Vielleicht braucht man etwas Zeit, um das Salzwasser und stürmische Gezeiten zu begreifen, aber es ist es wert!

Zudem ist es ein wunderbarer Beweis, dass Lasse Hallström nicht nur romantische Komödien oder Nicholas Sparks Verfilmungen kann – und sich meines Erachtens nach immer wieder als toller Regisseur behauptet.

THE VERDICT: Ein überaus wertvoller, berührender und sehr gut gemachter Film, den ich nur empfehlen kann und deshalb vergebe ich 9 von 10 Sternen.

Love, Katha

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