P.S. Ich liebe Dich

DT: P.S. Ich liebe Dich
OT: P.S. I Love You
Genre: Liebesgeschichte, Drama
Cast: Hilary Swank, Gerard Butler, Lisa Kudrow, Gina Gershon, Kathy Bates
Regie: Richard LaGravensee
Drehbuch: Richard LaGravensee, Steven Rogers
Musik: John Powell
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: ca. 126 Minuten
FSK: ab 0 Jahren
Romanadaption von Cecelia Ahrens „P.S. Ich liebe Dich“

Es war die ganz große Liebe. Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) wollten ihr Leben miteinander verbringen. Doch es kommt anders: Gerry stirbt und Holly, erst 29 Jahre alt, bleibt alleine zurück. Auch ihr Leben scheint zu Ende. Sie kapselt sich ab, verlässt das Haus nicht mehr. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief… mit Gerrys Handschrift. Es ist der erste von einer Anzahl von Briefen, die Gerry vor seinem Tod verfasst hat. Und in jedem stellt er Holly eine Aufgabe, die sie innerhalb eines Monats zu lösen hat. So beginnt für Holly ein Jahr voller Abenteuer – jedes von Gerry detailiert geplant und unterschrieben mit den Worten „P.S. Ich liebe Dich.“…[Klappentext]

Ich möchte gleich vorab sagen: den Weltbestseller habe ich nicht gelesen, insofern ist mir leider kein Vergleich möglich.
In der Stimmung mal einen Liebesfilm zu sehen, griff ich zu diesem, den wahrscheinlich fast jeder mindestens vom Hörensagen kennt, und wurde positiv überrascht! Obgleich ich kein großer Fan des Frauenschwarms Gerard Butler bin, finde ich, dass er seine Auftritte ganz gut absolviert und solide schauspielerische Leistung erbringt. Hilary Swank kannte ich noch nicht, aber ich fand sie ganz gut, zwar bin ich mir nicht sicher, ob sie mich manchmal nicht in ihrer Rolle nervte, aber das lag eher an der Rolle, als ihr selbst. Denn die traurige, verzweifelte und das Leben neu-entdeckende Witwe spielt sich doch recht überzeugend. Die Rolle ist sehr menschlich und glaubwürdig, so dass man schon anffängt irgendwie mit Holly mitzufieber, wann sie den nächsten Brief erhält, in der Hoffnung, dass es ihr bald besser geht.

Ein großes Highlight ist hier der Score von John Powell, lieblich, beschwingt und manchmal ein bisschen kitschig, aber er unterstreicht den Film dezent und schön – ich empfehle unbedingt reinzuhören!
Ein weiterer Pluspunkt ist die Stimmung des Filmes – ich gebe zu, ich finde ihn schon etwas kitschig, aber eher die Rolle des Gerry, als den Inhalt. Der Film ist jedoch nicht auf diese klebrige, nervige Art ktischig, sondern auf eine nette, angenehme und unaufdringliche -vielleicht passt das Adjektiv ‚lieblich‘ besser. Schließlich werden hier durchaus ernste, bewegende Themen, besonders das Wiederzurückfinden ins Leben, behandelt.

THE VERDICT: Es ist kein Gute-Laune-Film. Und er ist auch nicht zu kitschig, was mich wirklich überrascht hat. Zwar hat mich „P.S. Ich liebe Dich“ nicht übermäßig vom Hocker geschlagen, aber ich fand ihn schön. Wer den leicht nachdenklichen, traurig-lieblichen Liebesfilm mit einigen ernsten Noten mag, ist hier richtig. Deshalb 5 von 10 Sternen.

Love, Katha

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5 Kommentare zu „P.S. Ich liebe Dich

      1. Jein… Es hängt von der Story ab. Titanic, Twilight muss echt nicht sein. Aber zB. The imitation Game, was eigentlich keine Liebesgeschichte sondern eine Biographie ist, war schon echt traurig, als der Freund gestorben ist.
        Du?

      2. Ohh schön, da haben wir was gemeinsam! Ich mag Liebesgeschichten eigentlich, aber die, die einen berühren und nicht zu offensichtlich und flach sind 🙂 es hängt aber auch von meiner Stimmung ab.

  1. Das stimmt da gebe ich dir Recht! Als ich mir letzte woche Ps. ich liebe dich angeschaut habe, habe ich mir dafür einen anderen Liebesfilm angeschaut dessen namen ich vergessen habe… Das war ein sehr trauriger abend 😉

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