Jane Eyre

OT: Jane Eyre
DT: Jane Eyre
Genre: Kostümfilm, Romanze
Cast: Mia Wasikowska, Michael Fassbender, Jamie Bell, Judi Dench
Regie: Cary Joji Fukunaga
Drehbuch: Moira Buffini
Musik: Dario Marianelli
Erscheinungsjahr: 2011
Länge: ca. 115 Minuten
FSK: ab 12 Jahren

„Im Alter von 18 Jahren tritt die unscheinbare und mittellose Jane Eyre (Mia Wasikowska) ihre erste Stelle als Hauslehrerin im geheimnisvollen Schloss Thornfield an. Aufgewachsen als Waisenkind war Janes bisheriges Leben von Entbehrungen und fehlender Liebe geprägt. Umso mehr fühlt sie sich vom Hausherrn Edward Rochester (Michael Fassbender) magisch angezogen. Die furchtlose Direktheit der jungen Frau imponiert dem charismatischen Arbeitgeber und er entdeckt in Jane eine Seelenverwandte. Als Rochester ihr völlig überraschend einen Heiratsantrag macht, scheint das Glück zu sein. Doch am Tag der geplanten Hochzeit nehmen die Dinge plötzlich eine dramatische Wendung“ [Klappentext]

Als jemand, der den Roman nicht gelesen hat, kann ich natürlich nie beurteilen, wie buchgetreu die Verfilmung ist, die Kritiken zum Film und die Meinungen jedoch fallen stark auseinander, ich halte ihn jedoch für gelungen. Wer Zeffirellis Verfilmung von ‚Jane Eyre‘ kennt, wird sich vielleicht mit dieser nicht anfreunden können, ich muss allerdings zustimmen, dass ich sie nichtsdestotrotz schön finde.
Etwas filigraner und zarter würde als Beschreibung ganz gut passen, der Film hat schon etwas leicht wunderliches. Zugegebenermaßen mag ich Mia Wasikowska nur bedingt (und es empfiehlt sich diesen Film der eignen Ohren halber im Originalton zu hören), doch ist sie mit ihrem sehr ruhigen Wesen eine durchaus interessante Besetzung. Unheimlich fand ich zunächst Michael Fassbender, nachdem ich ihn zuvor in „12 Year a Slave“ als letztes gesehen hatte, war ich etwas verstört, doch spielt er auch hier seine Rolle überzeugend (und)mysteriös. Natürlich adelt Judi Dench durch ihre Anwesenheit jeden Film!

Doch besonders bezaubert bin ich von der Filmmusik. Dario Marianelli gehört dank seinen wunderbar zarten, sehr emotionalen aber auch energiegefüllten Kompositionen , wie aus „Stolz & Vorurteil“, „Abbitte“ oder „Agora“ , zu meinen Lieblingsfilmkomponisten. So lohnt es sich definitiv, bereits den Score zu hören, der von Pianosolos und viel Streichermagie geprägt ist, als wolle die Musik das Gefühl eines sehnsüchtigen, gar bedrückten Herzen ausdrücken.
Das Setting so wie die Kostüme sind etwas düster, aber meines Erachtens nach durchaus passend.

THE VERDICT: Eine etwas neuere Version von Jane Eyre, melancholisch und zart mit einem herzzerreißenden Soundtrack, aber keine wirklich tollen Synchronisation. Manchmal fehlte mir die Überzeugungskraft in den starken, sehr emotionalen Szenen, wohingegen die stillen, düsteren und mysteriösen sehr gut gespielt wurden. Deshalb 7 von 10 Sternen.

Love, Katha

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3 Kommentare zu „Jane Eyre

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