Een Berlina in Hamburg

Moinsen!

Nach wundervollen 5 Tagen in der Hansestadt mit meiner Klasse, war mir klar: darüber sollte ich schreiben. Ich muss zugeben, dass ich anfangs nicht allzu optimistisch war, da ich schon einige Male in Hamburg war – doch diesmal sollte ich es etwas anders kennenlernen, zusätzlich bekamen wir viel Freizeit zum Bummeln, Entdecken und Shoppen und ich kann behaupten, dass sich meine Meinung um 180 Grad gedreht hat und es die beste Fahrt bisher war!

Hier ein paar Impressionen:

Besonders interessant war das mehr als wechselhafte Wetter: mal äußerst furchteinflößend bewölkt, dann schien aus heiterem Himmel die Sonne, dass man fast in seiner langen Hose verglühte, dann wurde es urplötzlich äußerst windig – es war eigentlich alles dabei.

Unsere Unterkunft war direkt bei den Landungsbrücken, so dass man eine hervorragende Aussicht von der Terrasse hatte, wo wir uns des Abends hinsetzen.

Zusätzlich machten wir verschiedene Touren: am ersten Abend ging es durch St Pauli, eine bunte Mischung von schönen Altbauten, seltsamen Bürobauten, merkwürdigen Gestalten, ekelhaften Mief und Schmutz und Orten, die man wirklich nicht zwei mal gesehen haben muss. Auch die Altstadt und die Hafencity wurden uns gezeigt und eigentlich fand ich die Guides auch ganz okay, nur als die eine Frau propagandahaft anfing von der Elbphilharmonie zu schwärmen, kam es mir etwas unangenhem vor – aber jedem das seine. Am besten war, dass jeder der Guides inklusive des Filmes, den wir in den Katakomben des Michels ansahen uns immer ein und dieselbe Karte von Hamburg um 1750 zeigten, so dass man schon (leicht genervt) schmunzelte, als ein Guide die in die Luft hielt.

Meine Highlights waren vor allem die wundervolle Strandbar StrandPauli, die wir an einem Abend besuchten. Künstlich erlassener Sand, Liegestühle, Betten (!) mit altes Metallgestell, Kisten, Palmen und viel Auswahl mit herrlichem Elbblick. Ich sehne mich fast schon dahin zurück, es war äußerst entspannt, eine wundervolle Atmosphäre und ganz gute Musik – dazu noch der Sonnenuntergang, der sich im Wasser spiegelt.. Seuftz. Witziger war es eher, da hinzufinden: der Rest unserer achtköpfigen Truppe war schon vorgegangen und da ich den Weg nicht kannte und mir nur gesagt wurde, es liege irgendwo bei den Landungsbrücken, lief ich also herunter und sah mich um. In der Tat, da war eine riesige Bar mit einem Strohzaun umzäunt, so dass man nichts sehen konnte und irgendwie wollte sich der Eingang auch nicht finden lassen – das war jedoch nicht StrandPauli, was ich aber nicht wusste. Ich rief also meinen Kumpel Nils an, der mir die äußerst hilfreiche Beschreibung „da entlang der Allee mit den Bäumen, nach Landungsbrücken, mit Palmen und Sand und Liegestühlen… ja keine Ahnung, wie die heißt… ach doch… Strand Pauli. Nein, ohne den Strohzaun.“ gab, denn so ziemlich alles außer Name und Strohzaun traf auch auf diese Bar zu. Ich lief also wieder hin und her und kam mir im wahrsten Sinne des Wortes verarscht vor, bis ich die Polizei traf – die anfangs ebenso verwirrt wie ich war, bis ein Kollege meinte, dass hinter der Strohzaunbar hinter einer äußerst hässlichen Baustelle etwas liegen könnte, was dann auch der Fall war (Danke nochmal!). Die Baustellenbeschreibung war dann ausschlaggebend dafür, dass ich sie fand.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Musicals „Der König der Löwen“, der sich echt lohnte und ich kann es nur empfehlen. Am selben Morgen stand ich mit Nic um kurz nach vier auf, um mir den Sonnenaufgang anzusehen und ich glaube, wenn man sich die Bilder ansieht, merkt man, dass es sich mehr als gelohnt hat. Dieses spiegeln des rotes Glühens in der Elbphilharmonie

Ich hatte verdammt viel Spaß mit meinen Freunden und bin happy, dass ich da war und kann nur sagen: Leute, ab nach Hamburg!

Love, Maret


„Düfte sind die Gefühle der Blumen“ – Heinrich Heine

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2 Kommentare zu „Een Berlina in Hamburg

  1. Oh, ich liebe deine Fotos immer so! Und dein Artikel hat meinen Wunsch, Hamburg mal zu erleben, nur verstärkt – als großer Fan von Schiffen, Wasser und so Gedöns muss ich da unbedingt mal hin. 😀
    Das erste Bild ist dann auch mein liebstes, im Zusammenspiel mit den düsteren Wolken sieht das echt schön dramatisch aus!

    1. Es war wirklich interessant, wie wir in Hamburg ankamen, das Wetter von den Temperaturen doch sehr angenehm war und sich da plötzlich eine unglaubliche Wolkenfront aufbaut!
      Danke für das Kompliment, ich fotografie unglaublich gerne und habe für demnächst eine weitere Bilderstrecke geplant;)
      Du solltest unbedingt dahin, ich wäre gerne länger geblieben, um noch mehr zu entdecken.

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